Aktuelle Angebote für Autos von MG im Überblick

Alle Angebote zu Ihrer Suche finden Sie hier 4 Fahrzeuge

Klassische britische Roadster von MG

Die Gründung des ursprünglichen Unternehmens MG liegt bereits über 90 Jahre zurück. Die Marke blickt jedoch – wie viele britische Hersteller – auf eine sehr bewegte Geschichte mit häufigem Besitzerwechsel zurück. Aktuell werden unter diesem Namen die Fahrzeuge der jungen MG Motor UK Ltd., die erst seit 2008 Pkw herstellt, verkauft.

Modellübersicht der Marke MG

MG hatte in den vielen Jahren seiner Geschichte zahlreiche Baureihen zu verzeichnen, auch wenn viele davon unter der Haube eines anderen Unternehmens vorgenommen wurden. 

Kaufberatung: MGF

Viele Karosserieteile des MGF sind aus verzinkten Blechen gefertigt. Probleme gibt es allenfalls bei unsachgemäß reparierten Unfallfahrzeugen, bei denen die Wiederherstellung der schützenden Zinkschicht vernachlässigt wurde. Das Kühlsystem des Fahrzeugs muss unbedingt dicht sein. Fahrzeuge bis Baujahr circa 1997 neigen im Bereich der Kühlwasserrohre und des Kühlers zu starkem Rost und Undichtigkeiten. Die Drosselklappengehäuse aus Kunststoff neigen relativ häufig zum Klemmen. Abhilfe schafft die neuere Konstruktion aus Aluminiumdruckguss. 

Das Verdeck ist robust ausgelegt und sollte selbstverständlich dicht und unbeschädigt sein. Die Mechanik sollte leichtgängig sein. Ein schwergängiger Klappmechanismus rührt meistens daher, dass das Dach falsch eingestellt ist – erkennbar am schlaff durchhängenden Stoff im Rahmen. Das optionale Hardtop überzeugt im Winter durch gute Isolation und besitzt eine heizbare Heckscheibe. Der Dichtsatz wurde allerdings zum Modelljahr 1997 geändert, so dass gegebenenfalls bei älteren Hardtops ein neuer Dichtsatz eingebaut werden muss, damit das Dach wirklich dicht ist. 

Der MGB als Gebrauchtwagen

Im MGB finden sich konstruktionsbedingt diverse Bereiche, die verstärkt rostgefährdet sind. Hierzu gehören die Schweller, welche als doppelte Hohlkörper ausgeführt sind. Auch die vorderen Kotflügel, die Stehbleche im Motorraum, der Unterboden sowie die Radhäuser und Türen bereiten hin und wieder Probleme. Die Elektrik des MGB bereitet seinem Besitzer ab und zu Kopfschmerzen und gilt nicht als sonderlich zuverlässig. Dies ist allerdings kein MG-typisches Problem, sondern eher typisch für britische Fahrzeuge aus der Zeit des MGB. 

Gebrauchte Roadster: MGF und MGB

Die kleinen Roadster von MG wurden zur Individualisierung im Laufe ihres Lebens häufig mit Teilen aus dem Zubehörmarkt nachgerüstet. Hier sollte darauf geachtet werden, dass das Zubehör, soweit erforderlich, ordnungsgemäß in die Zulassungspapiere eingetragen ist oder ihnen eine Allgemeine Betriebserlaubnis beiliegt.

Die Automarke MG

Morris Garages – kurz „MG“ – wurde im Jahr 1923 in Oxford gegründet, zog jedoch nach einigen Jahren ins nahegelegene Abingdon um. Anfangs stellte das Unternehmen sportliche Versionen von Morris-Fahrzeugen her – so war das erste Modell, der MG 14/28 von 1924, eine Variante des Morris Oxford. 

Den ersten großen Erfolg konnte MG 1928 mit dem kleinen, günstigen und leistungsstarken Sportwagen M-Type Midget verzeichnen. Der Zweisitzer war zeitgemäß, da während der Depression keine Nachfrage nach großen Autos bestand. Dennoch verkaufte MG in den 30er Jahren neben dem Midget auch die größeren Modelle Magna und Magnette. 1935 wurde MG an Morris Motors Limited verkauft.

MG als Teil der British Motor Corporation

Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die T-Type-Fahrzeuge wieder angeboten – diesmal als Modell TC. 1952 fusionierte Morris mit Austin zur British Motor Corporation (BMC). 1955 wurde ein komplett überarbeitetes Roadster-Modell unter dem Namen MGA angeboten. Mit dieser neuen Konstruktion konnte das Unternehmen neue Käuferschichten vor allem in den USA ansprechen.

1961 wurde die Produktpalette mit einem neuen Modell unter dem traditionellen Namen Midget nach unten erweitert. 1962 wurde als ein Nachfolger des MGA das erfolgreiche Modell MGB eingeführt, welches bis 1980 produziert wurde. Der Mutterkonzern BMC schloss sich 1968 mit Leyland Motors zur British Leyland Motor Corporation (BLMC) zusammen. Zwischen 1981 und 1993 wurden keine eigenständigen Modelle mehr produziert, sondern lediglich sportliche Varianten von Austin-Fahrzeugen. Der Roadster MG RV8 von 1993 war eine Eigenentwicklung, die jedoch nur im Heimatland angeboten wurde.

Wiederaufnahme der Produktion von eigenen Modellen

1984 entstand aus der BLMC die Rover Group. 1994 übernahm BMW die Rover-Group, die damals auch MG besaß, und brachte 1995 das eigenständige Modell MGF heraus. Doch schon 2000 verkaufte BMW die Rover-Group an die Phoenix-Venture Group, wobei deren Name zu MG Rover Group geändert wurde. 2001 wurde die Produktion der MG-Modelle wieder aufgenommen – sowohl des eigenständigen Modells MGF als auch der sportlichen Varianten von Rover-Fahrzeugen. Im April 2005 musste das Unternehmen jedoch Konkurs anmelden. 

2005 kaufte die chinesische Nanjing Automobile Group das Unternehmen und wurde kurze Zeit später von der Shanghai Automotive Industry Corporation übernommen. 2006 wurde ein neues Unternehmen gegründet, das die Produktion wieder aufnahm. 2008 erhielt es den Namen MG Motor UK Limited.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

MG