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Mercedes-Benz G-Klasse: ideal für Offroad-Fans

Wenn es so etwas wie ein Urgestein im Fahrzeugbau gibt, dann müsste die G-Klasse als Symbolbild dafür stehen. Geplant seit 1972 wurde die G-Klasse 1979 in der zivilen Version der Öffentlichkeit vorgestellt. Verschiedene Streifkräfte und andere Organisationen nutzen die G-Klasse in der „Wolf“ genannten Militärversion.

Passiert ist seitdem viel, aber anders als bei anderen Modellen ist die G-Klasse seit fast 40 Jahren unverkennbar eine G-Klasse. Die G-Klasse entstand aus einer Kooperation mit dem österreichischen Hersteller Steyr-Daimler-Puch (heute Magna Steyr), weshalb auch heute noch viele Fahrzeuge unter dem Namen Puch G auf Straßen im osteuropäischen und afrikanischen Raum unterwegs sind. Bis auf ein anderes Markenlogo sind die Fahrzeuge aber baugleich.

Obwohl das Fahrzeug seit den Anfängen fast unverändert gebaut wurde, hat sich der Name „G-Klasse“ erst Anfang der 90er Jahre im Rahmen der Typenumstellung ergeben. Aus 290 G wurde G 290 und die G-Klasse war geboren.

Dass die G-Klasse geländegängig sein sollte, überrascht kaum. Aber hier wurde alles Machbare auch realisiert, um die perfekte Symbiose aus Straßentauglichkeit und Geländegängigkeit zu schaffen. Im Laufe der Zeit wurde immer wieder die Einstellung des Modells zu Gunsten von SUVs, wie der M-Klasse oder der größeren GL-Klasse, angekündigt. Dieses Vorhaben wurde jedoch immer wieder verschoben, im Jahr 2012 hat Daimler schließlich den laufenden Vertrag mit der österreichischen Magna-Gruppe bis zum Jahr 2020 verlängert. Für 2016 ist zunächst ein neues Facelift vorgesehen.

Zwar verfügt die G-Klasse im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Landrover Defender über die deutlich geringere Achsverschränkung, aber dank der drei sperrbaren Differenziale (der Landrover hat nur ein sperrbares Mitteldifferenzial) wird dieser Nachteil gut kompensiert.

Mercedes-Benz G-Klasse – Leistung und Verbrauch

Während sich die G-Klasse äußerlich kaum verändert hat, ist sie technisch kontinuierlich auf dem Stand der Zeit gehalten worden. War das Interieur zunächst spartanisch und auf das Notwendigste reduziert, hielt im Laufe der Jahre immer mehr Komfort Einzug. 1990 bekam sie zudem erstmals einen V8-Motor, der aus 5,0 Litern Hubraum 240 PS entwickelte. Seit 1995 gibt es keine Vierzylinder-Versionen mehr außer dem G 230 (W 461 mit kurzem Radstand und als Cabrio), der noch bis 2001 verkauft wurde. Die neueren Versionen (W 463) wurden mit immer stärkeren Motoren ausgerüstet.

Bei den Diesel-Motoren setzte man weiterhin auf Fünf- und Sechszylinder-Aggregate. Die G-Klasse mit Otto-Motoren erschien seitdem aber ausschließlich mit V8- und V12-Triebwerken. Den Anfang machte der G 500, der 1993 mit einem 5,0-Liter-V8 zunächst als Limited Edition angeboten wurde. Aufgebohrt auf 6,0 Liter mit 331 PS erschien im gleichen Jahr auch die erste AMG-Version.

Seit 1999 gehören AMG-Modelle zum Standard. Die Motorisierung wurde dabei ständig aktualisiert. Waren es im ersten G 55 AMG noch „nur“ 354 PS aus 5,4 Litern Hubraum, leistet der letzte G 55 AMG (ab Baujahr 2008) bereits 507 PS aus demselben Aggregat. Die Top-Version stellte der G 63 AMG dar, der seine 444 PS aus dem brachialen 6,3-Liter-V12 schöpfte. Da der preisliche Unterschied aber nie den Unterschied zum V8 wettmachen konnte, blieb der 2002er G 63 AMG ein Exot.

Die G-Klasse: ein Koloss mit extremen Werten

Seit 2012 setzt man bei 63er auf den modernen 5,5-Liter-V8. Dieser kommt ohne Kompressor, dafür mit einem Bi-Turbo daher und leistet zu Anfang bereits satte 544 PS. Mittlerweile sind es nach einer kleinen Leistungssteigerung sogar 571 Pferdestärken, die den 2,5-Tonnen-Brocken trotz des Luftwiderstands eines Kleiderschranks in 5,4 Sekunden von Tempo 0 auch 100 km/h befördern. Bei aller Leistung ist bei 210 km/h Schluss. Mehr erlaubt die Physik nicht – oder doch? Denn wem das nicht ausreicht, der kann tatsächlich noch höher greifen und mit dem G 65 AMG 630 PS aus einem 6,0-Liter-V12 auf alle vier Räder verteilen. Der V12-Bolide erlaubt eine Top-Speed von 230 km/h. Wie vernünftig solche Geschwindigkeiten bei einem cw-Wert von 0,54 sind, bleibt dem solventen Fahrer überlassen. Bei 397 g/km CO2 und einem realistischen Verbrauch von deutlich über 20 Litern auf 100 km ist „Vernunft“ letztlich keine relevante Größe mehr.

Und doch dachte man sich bei Mercedes wohl, diese Leistung noch toppen zu müssen. 2014 präsentierte man das Sondermodell G 63 AMG 6x6. Der 5,87 m lange Dreiachser kommt mit dem Standard-63er-V8 daher, hat aber sechs angetriebene Räder. Die Kraft wird im Verhältnis 30:40:30 auf die Achsen verteilt und wenn der Untergrund es verlangt, greifen – sage und schreibe – fünf sperrbare Differenziale ein. Die aus dem Unimog entlehnten Portalachsen ermöglichen eine Bodenfreiheit von 46 cm. Dieser zunächst als Promotion-Gag angesehene Radikal-Offroader verkaufte sich trotz seines enormen Preises von über 300.000 Euro wie geschnitten Brot, weshalb man bei Mercedes entschied, ihn 2015 wieder einzustellen, um die Exklusivität zu waren.

Doch Freunde des großen Auftritts brauchen nicht zu hadern. Im gleichen Jahr stellte man den G 500 4x4² vor. Dieser übernimmt weitgehend das Konzept des 6x6, allerdings ohne die dritte Achse. Was hier auffällt, ist die eher defensive Motorisierung. Der komplett neu entwickelte 4,0-Liter-V8 stellt mit seinen 422 PS die Einstiegsmotorisierung für Benzinmotoren dar und erfüllt Euro 6. Angesichts der noch im Portfolio verfügbaren Motoren kann dies tatsächlich fast als vernünftig bezeichnet werden. Und während der große Bruder noch bei 160 km/h abgeregelt wird, darf der 4x4², wie sein Standard-Pendant G 500, bis 210 km/h aufdrehen. Wie alltagstauglich 3,5 Tonnen und eine Wendekreis von 14,3 Meter in deutschen Städten sind, bleibt fraglich. Um einen Parkplatz sollte man sich jedenfalls vorab kümmern, denn mit 2,25 Metern Höhe und über 2,10 Metern Breite bleiben auch moderne Parkhäuser unerreichbar.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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