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Mercedes CLS – Willkommen in der Oberklasse

Oberklasse-Modelle sind für Hersteller stets eine Herausforderung. Sie müssen technisch innovativ sein, was oft mit hohen Entwicklungskosten verbunden ist. Das führt häufig zu Absatzproblemen: Oberklassen stellen in der Regel nicht die Volumenmodelle dar. Für die meisten Hersteller lohnen sich Oberklasse-Fahrzeuge daher gar nicht. Anders bei Mercedes Benz. Die Stuttgarter leisten sich, wenn auch nicht zeitgleich, sogar sechs Oberklasse-Modelle. 

Neben der S-Klasse, der Mutter aller Oberklasse-Limousinen bietet Mercedes den SL, einen Sportwagen, der aber aufgrund seiner Luxusausstattung der Oberklasse zugeordnet wird, das S-Klasse-Coupé (früher der CL) und den CLS an. Letzterer orientiert sich preislich klar unterhalb der S-Klasse, wird aber dennoch zur Oberklasse gezählt.

CLS: das erste viertürige Luxus-Coupé

Als Mercedes 2004 den CLS vorstellte, begründete dieser eine neue Fahrzeugklasse: die der viertürigen Luxus-Coupés. Auch wenn andere Premium-Hersteller, wie Audi oder BMW, mit dem A7 und dem 6er Gran Coupé mittlerweile nachgezogen haben, war der CLS lange Zeit allein in seinem selbst definierten Segment. Kritiker dieser Taktik sahen den CLS daher meist als normale Oberklasse-Limousine. Grund für diese Verwirrung sind die bestehenden Definitionen für Coupé und Limousine. Ein Coupé definiert sich eigentlich über die zwei Türen. Dass diese Definition in Zukunft geändert werden muss, zeigt auch der Fakt, dass heute viele Hersteller viertürige Coupés – auch in kleineren Klassen – anbieten.

In den fast sechs Jahren Produktionszeit der ersten Generation des CLS (C219) konnte Mercedes 170.000 Modelle absetzen. Damit kommt der CLs bei weitem nicht an die Verkaufszahlen der S-Klasse heran, die sich etwa 100.000-mal pro Jahr verkauft.

Merzedes CLS – die erste Generation

Die erste Generation des CLS wurde zunächst nur als Benziner angeboten. Der kleinere CLS 350 schöpfte 272 PS aus einem 3,5 Liter V6, während der große CLS 500 zunächst 306 PS aus einem 5,0 Liter V8 auf die Hinterachse stemmte. Schnell legte man jedoch einen Einstiegsdiesel, sowie den sportlichen CLS 55 AMG nach. Der CLS 320 CDI leistete 224 PS aus einem 3,0 Liter V6-Diesel. Der bärenstarke CLS AMG bekam zunächst das 476 PS starke V8-Kompressor Aggregat von AMG.

Im Laufe der Produktionszeit wurden dem C219 neue, modernere Motoren zur Seite gestellt. Der 3,5 Liter V6 bekam eine Auffrischungskur, die sich in 20 extra PS bei gleichzeitig 1,3 Litern weniger Kraftstoffverbrauch niederschlug. Der CLS 500 bekam 2006 einen 5,5 Liter V8, dessen Leistung sogar 82 Ps über dem der des alten Motors lag. Auch wurde der als veraltet geltende AMG komplett überarbeitet. Der neue 6,2 Liter V8 leistete nun 514 PS und bekam die damals in den anderen Varianten schon etablierte 7-Stufen-Automatik „7G-Tronic“. Diese löste die veraltete 5-Stufen Automatik ab. 

Auch bei den Einstiegsmotoren öffnete man sich bei Mercedes nach unten. Der CLS 280 war der neue Einstiegsmotor, ein 3,0 Liter V6 mit 231 PS. 2009 wurden die Einstiegsmodelle kurz vor dem Start der zweiten Generation umbenannt. Aus dem 320 CDI wurde 350 CDI, aus 280 wurde 300. Am Motor selbst änderte sich nichts.

Die zweite CLS-Generation

Mit der zweiten Generation des CLS (Baureihe 218 – die Zahlen werden kleiner!) wurde die Motorenplatte deutlich erweitert. Zunächst stellte der 204 PS starke 250 CDI den Einstiegsdiesel dar, 2014 bekam dieser sogar noch den aus der E-Klasse bekannten 220 d mit 170 PS zur Seite. 122 g CO2 pro km sorgten für eine deutlich bessere Flottenstatistik und der unter 5 Liter Verbrauch bei Euro 6 ist in der Oberklasse vorbildlich.

Während der CLS 300 weitgehend unverändert blieb, wurde 2014 aus dem CLS 350 der CLS 400, der nun 333 Pferdestärken aus dem 3,0 Liter V6 entlockte. Der 500er bekam erneut eine kleine Leistungsspritze auf 408 PS aus nun wieder 5,0 Litern Hubraum. Auch beim AMG-Top-Modell wurde umgeschwenkt: Zwar ging man auch hier zurück auf die kleinere Motorvariante, aber man entlockte dem Aggregat nun bis zu 557 Pferdestärken –  im noch sportlicheren AMG S 4MATIC sogar satte 585 PS.

Seit 2014 werden alle CLS-Modelle, außer dem Drehmoment-Monster von AMG, mit einer neuen 9-Stufen Automatik ausgestattet. Das Getriebe wurde Anfang 2014 zuerst im Mercedes-Benz E 350 BlueTEC eingeführt und ersetzt sukzessive das Siebengang-Getriebe 7G-TRONIC (Plus) in allen Modellreihen. Anders als andere Hersteller entwickelt man bei Mercedes Benz die Getriebe selbst.

Obwohl der CLS auf der Plattform der E-Klasse aufsetzt, sind viele der technischen Komponenten der S-Klasse entlehnt. Neu war auch die Modellvariante Shooting Brake. Mit dem Kombi-Coupé beschreitet man bei Mercedes neue Wege. Ein Coupé mit Steilheck, das mit seiner Heckklappe eher einem Kombi als einer Limousine ähnelt, ist dabei nicht völlig neu. Bereits in den 60er Jahren gab es, vor allem in England, solche Kombi-Coupés – in der Regel aber als echte Coupés mit zwei Türen. Etwa 60.000 € muss man für einen Einstiegs-CLS investieren, sobald die wünschenswerten Extras hinzukonfiguriert sind, wird auch hier der Preis oberklasse-typisch gern sechsstellig.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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