Aktuelle Angebote der CLK-Klasse von Mercedes Benz im Überblick

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Mercedes-Benz CLK-Klasse auf einen Blick

Coupés gab es bei Mercedes eigentlich schon immer, aber wirklich massenkompatibel wurden sie erst in der Baureihe 124. Mit dem CE schufen die Schwaben ein auf der Limousine der oberen Mittelklasse basierendes Coupé. Auch ein CE-Cabriolet gab es, selbst wenn dies, zumindest in Deutschland, ein echtes Nischendasein fristen musste. Insgesamt 10 Jahre CE und die daraus gewonnene Erfahrung halfen den Ingenieuren bei der Konzeption eines Nachfolgers. Die Entscheidung, das Coupé zu downsizen, kommt dabei nicht von ungefähr. Schon in der Baureihe 124 war das Coupé motorentechnisch eher im Mittelfeld angesiedelt. Grund dafür war wohl nicht zuletzt der in der Oberklasse verfügbare CL, der die Modellpalette und das Coupéangebot souverän nach oben abrundete.

Mit dem CLK (C 208), der den CE beziehungsweise das zu dieser Zeit schon E-Klasse-Coupé genannte Modell beerben sollte, setzte man bei Mercedes auf eine kleinere Basis. Der 1997 vorgestellte CLK setzt auf der bereits in die Jahre gekommenen C-Klasse (Baureihe 202) auf. Äußerlich ist der CLK an die Designstudie CE 500 zu Beginn der 1990er Jahre angelehnt, wodurch er visuell eher der E-Klasse (Baureihe 210) ähnelte. Dieser Spagat zwischen Mittelklasse-Technik und Optik der oberen Mittelklasse machte es den Käufern des CLK leichter, diesen als Nachfolger des CE zu akzeptieren.

Mercedes-Benz CLK – Motor und Leistung

Auch bei der Motorisierung machte man keine Experimente und setzte voll auf die C-Klasse. Zum Verkaufsstart wurde der CLK in drei unterschiedlichen Motorvarianten angeboten. Den Einstieg bildete der CLK 200, ein 136 PS starker Benziner mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Maschine, die einen 193 PS starken 2,3-Liter-Vierzylinder (CLK 230) an die Seite gestellt bekam. Nach oben bildete zunächst der CLK 320 den Abschluss. 218 PS entlockte man dem 3,2-Liter-Sechszylinder. Dieser kam, anders als früher, nicht mehr in Reihenbauweise, sondern als V6, was ein kompakteres Einbauvolumen ermöglichte.

Genau 12 Monate nach Start der Serienproduktion stellen die Schwaben mit dem CLK 430 erstmals ein modernes Mittelklasse-Coupé mit V8 vor. Der CLK 430 leistete 279 PS aus 4,3-Liter-Hubraum und schaffte damit den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden. Dieser Motor wurde zwar ebenfalls in der C-Klasse angeboten, war in dieser Konfiguration aber der aktuellen E-Klasse entlehnt. Wem selbst das nicht reichte, für den bot man am Ende 1999 mit dem CLK 55 AMG einen echten Mittelklasse-Boliden an. Satte 347 PS entfachte das 5,5-Liter-V8-Aggregat und befeuerte damit seinerzeit eines der stärksten Mittelklasse-Modelle überhaupt. Während man beim vergleichbaren BMW M3 auf hochdrehende Reihensechszylinder (3,0-Liter-R6 im E36 und später 3,2 Liter im E46) setzte, schuf man bei Mercedes die Leistung aus Hubraum – sehr viel Hubraum. Alle Motorvarianten und Ausstattungslinien des CLK waren von Anfang an auch als Cabriolet (A 208) mit automatischem Soft-Top verfügbar.

Mercedes-Benz CLK-Klasse – die zweite Generation

2002 schließlich läutete man mit dem C 209 die zweite Generation des CLK ein. Wie der Vorgänger setzt auch diese Generation von Coupés und Cabriolets auf der C-Klasse auf. Äußerlich deutlich gewachsen hat man die grundlegende Linienführung und Optik des CLK beibehalten. Einen deutlichen Unterschied zum Vorgänger stellen die nun „verschmolzenen“ Scheinwerfer sowie die Heckleuchten dar, die sich nicht mehr bis in den Kofferraumdeckel erstrecken. Damit teilt sich der neue CLK sehr viel mehr Design-Elemente mit der C-Klasse als zuvor.

Bei den Motoren haben die Schwaben ebenfalls deutlich aufgerüstet. Neben einer Vielzahl von Otto-Motoren hat Mercedes nun auch Diesel im Programm. Zunächst nur als 2,7-Liter-Fünfzylinder mit 170 PS stellte man das Angebot nach dem Facelift 2005 noch einmal um. Ein kleiner 2,2-Liter-Vierzylinder mit 150 PS und ein 3,0-Liter-V6 mit 224 PS im CLK 320 CDI ersetzten den R5.

Auch bei den Benzinern fuhr man groß auf. Neuer Einstiegsmotor war der 163 PS starke CLK 200. Außerdem wurden eine Vielzahl von Sechs- und Achtzylindermotoren angeboten, die über die Produktionszeit kontinuierlich aktualisiert wurden. Das stärkste Modell war zunächst der CLK 500 mit einem 5,0-Liter-V8 und 306 PS (später 5,5 Liter und 388 PS). Die Ingenieure von AMG konnten aber zu jeder Zeit aus einem Fundus an weiteren V8s schöpfen und schufen mit dem CLK 63 AMG wohl das brachialste Mittelklasse-Coupé überhaupt. Mit immer höheren Leistungsstufen ausgestattet gipfelte die Entwicklung 2005 beim CLK DTM AMG, einem insgesamt 100-mal gefertigten Supersportler, mit unglaublichen 582 PS. Der Bolide schaffte es in unter 4 Sekunden auf 100 km/h und stellte erst bei 320 km/h den Vortrieb ein – elektronisch abgeregelt!

Nur wenig sachlicher war da der CLK 63 AMG, der als Black Series immerhin 507 PS entwickelte. Wie vernünftig allerdings ein 6,2-Liter-V8 in einem Mittelklasse-Wagen ist, muss jeder selbst entscheiden. 145.000 Euro Neupreis und ein Verbrauch von gut und gern 20 Liter auf 100 km lassen ihn für den typischen Passatfahrer sicherlich nicht in engere Auswahl rücken.

Angesichts solcher Leistungsspektren ist nicht ungewöhnlich, dass man sich bei Mercedes entschied, den Nachfolger des CLK wieder eine Klasse höher zu verorten. Das E-Klasse-Coupé (Baureihe 207) war wieder ein echtes Coupé der oberen Mittelklasse. Mercedes Benz legte zuletzt mit dem CLA auch ein kleines Coupé nach, um die Lücke nach unten zu schließen.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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