Aktuelle Angebote der CL-Klasse von Mercedes Benz im Überblick

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Mercedes-Benz CL-Klasse – Modelle im Überblick

Kaum ein anderer Fahrzeug-Hersteller auf der Welt kann es sich leisten, gleich mehrere Oberklasse-Modelle gleichzeitig anzubieten. Mercedes-Benz verfolgt diese Strategie hingegen unbeirrt. Eine dieser Oberklassen stellte die CL-Klasse dar.

Der CL wurde offiziell 1999 eingeführt. Als Coupé der S-Klasse  (Baureihe 220) setzte er auf dieselbe Basis. Aber – wie auch die der S-Klasse – reichen die Gene des CL deutlich weiter zurück. Oberklassen gibt es bei Mercedes-Benz seit jeher und spätestens seit 1981 gibt es kontinuierlich eine Coupé-Version der jeweiligen S-Klasse. Dieses erste „echte“ S-Klasse-Coupé bekam den Namen SEC. Der SEC wurde ausschließlich mit V8-Motor angeboten. Die Reihensechszylinder des SE oder gar ein Diesel-Antrieb waren keine Option.

Der direkte Nachfolger des 126-Coupés war die Baureihe C 140. Ab Oktober 1992 wurde der zunächst noch als SEC bezeichnete Ableger der S-Klasse in zwei Versionen angeboten: Der 500 SEC mit einem 320 PS starken 5,0-Liter-V8 und der 600 SEC mit einem 6,0-Liter-V12, der 394 PS leistete. Nach nur einem Jahr wurde die Benennung, analog zur Anpassung der Nomenklatur bei Mercedes-Benz, in S-Klasse-Coupé geändert. Am Fahrzeug selbst änderte sich nichts.

1996 wurde das Coupé schließlich erstmals als CL bezeichnet. Bereits 1994 erhielt das Coupé mit dem von der Limousine bekannten 279 PS starken 4,2-Liter-V8 ein kleineres Einstiegsmodell. Sechszylinder-Aggregate wurden für das Coupé nicht angeboten.

Diesem Trend blieb man bei Mercedes-Benz treu. Insgesamt 7 Jahre lang lief der intern als C 215 bezeichnete CL vom Band. Als Einstieg kam wieder der CL 500 zum Einsatz. Das mit einem 5,0-Liter-V8 ausgestattete Luxuscoupé leistete 306 PS und benötigte trotz des stattlichen Gewichts von 2 Tonnen nur 6,3 Sekunden von Tempo 0 auf 100 km/h. Im größeren CL 600 kam zunächst ein 5,8-Liter-V12 zum Einsatz, der 367 PS auf Hinterachse leitete. Später wurde der CL 600 von einem kleineren 5,5-Liter-V12 befeuert. Dieser leistete beachtliche 500 PS. Von Anfang an wurde der CL auch als AMG mit noch stärkeren Motoren ausgeliefert. Der kleinere CL 55 AMG leistete zunächst 360 PS aus einem 5,5-Liter-V8. Später erhielt der Motor einen Kompressor und leistete von da an, wie der CL 600, ebenfalls 500 PS, hatte aber aufgrund der fehlenden 4 Zylinder 100 Nm (700 Nm statt 800 Nm) weniger Drehmoment.

Das stärkste Modell war jedoch der 2001 vorgestellte CL 63 AMG. Dieser leistete 444 PS aus dem 6,3-Liter-V12, wurde aber schnell vom CL 65 AMG abgelöst. Der 6,0-Liter-Biturbo-V12 stemmte satte 612 PS mit 1.000 Nm Drehmoment auf Hinterachse. Statt der sonst üblichen 250 km/h war eine optionale Abregelung bei 300 km/h möglich. Selbst diese erreichte der Koloss spielend.

Mercedes-Benz CL-Klasse: beeindruckende Ausstattung

Bei der Ausstattung orientierte sich der CL am Schwestermodell S-Klasse, konnte jedoch einige der S-Klasse-Extras serienmäßig anbieten. Ein aktives Fahrwerk mit Wankstabilisierung sowie ein Navigationssystem mit Kartendarstellung gehörten genauso zur Serienausstattung wie Bi-Xenon Scheinwerfer und ein Tempomat mit variabler Geschwindigkeitsregelung.

2006 erschien mit dem C 216 die dritte Generation der CL-Klasse. Obwohl diese optisch weniger wuchtig erscheint, ist der dritte CL erneut in Ausmaßen gewachsen. Mit über 5 Metern Länge gehört er zu den größten Serien-PKW überhaupt. Diese Maße verlangen nach reichlich Leistung. So stellte ein 5,5-Liter-V8 mit 388 PS den Einstieg in die CL-Klasse dar. Im Rahmen des Facelifts wurde der CL 500 2010 nochmal aufgewertet und leistete von da an 435 PS. Auch die anderen Motoren wurden sukzessive weiterentwickelt. Top-Modell blieb aber der CL 65 AMG, der zuletzt satte 630 PS leistete. Aufgrund des brachialen Drehmoments wurde der CL 65 AMG bis zuletzt nur mit einer 5-Stufen-Automatik angeboten.

Technisch wurde der CL mit allem gefüllt, was bei Mercedes an High-Tech verfügbar war:

  • Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dem adaptiven Scheinwerfersystem „Intelligent Light System“ inklusive intelligentem Kurvenlicht;
  • dem präventiven Schutzsystem „Pre-Safe“ der zweiten Generation (radargestützt) inklusive Bremsassistent „BAS Plus“ und „Pre-Safe-Bremse“.
  • Das auf einer Stahlfederung basierende aktive Fahrwerk „Active Body Control“ (ABC) der zweiten Generation konnte Wank- und Neigbewegungen bis zu 100% kompensieren.

Mit dem Produktionsende des C 216 endete die CL-Klasse offiziell. Seit 2014 benennt man die S-Klasse-Coupés wieder als solche. Mit dem C 217, dem aktuellen S-Klasse-Coupé, welches den CL beerbt, wird erstmals ein V6-Motor als Einstiegsmotorisierung angeboten. Das im S 400-Coupé verbaute 3,0-Liter-V6-Aggregat leistet dennoch standesgemäße 367 PS. Nach oben bildet weiterhin der 630 PS starke V12 den Abschluss. Dieser verbraucht im AMG S 65 Coupé deutlich weniger als im Vorgänger und erreicht so die für die Euro 6 Norm geforderten Werte. Einzig einen Diesel wird man im Oberklasse-Coupé auch in der aktuellen Version nicht finden.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Mercedes-Benz CL-Klasse (alle)