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Mercedes Benz B-Klasse: robust und zuverlässig

Mit dem B-Klasse Kompaktvan beschritt Mercedes neue Wege in der eigenen Modellpolitik. Das nahezu zeitgleich mit der größeren R-Klasse vorgestellte Modell positionierte sich zwischen der kleineren A-Klasse und der als Sports Tourer vermarkteten R-Klasse. Genau wie das kleine Schwestermodell A-Klasse kommt der T 245, so die interne Bezeichnung, unaufgeregt daher. Ausschließlich als vernünftig zu bezeichnende Vierzylinder-Motoren wurden für die B-Klasse vorgesehen. Aufgrund des bauartbedingten hohen Schwerpunktes ist sportliches Fahren hier sowieso ein Thema nur für Experten. 

Das Motorenspektrum orientiert sich dabei an dem der A-Klasse. Eine Besonderheit des T245 war die Top-Motorisierung des B200 Turbo. Der Motor wurde noch vor Ende des Produktionszyklus aus dem Programm genommen, da er nicht die Euro 5 Norm erfüllte. Ein Umbau wäre unwirtschaftlich gewesen, da der Motor kaum geordert wurde. So war die stärkste B-Klasse Variante Ende 2010 ein 140 PS Diesel.

Die B-Klasse: der Top-Seller im Mini-Van-Segment

Neben den Motoren teilte sich die erste Generation der B-Klasse den Aufbau im Sandwich-Konzept. Genau wie bei der A-Klasse setzten die Stuttgarter hier auf einen Vorderrada-Antrieb. Motor und Getriebe sind knapp vor und unter der Fahrgastzelle montiert. Das schafft Sicherheit im Crash-Fall und sorgt für reichlich Platz im Innenraum. Mit bis zu 2.245 Litern Ladevolumen stellt die B-Klasse deshalb auch deutlich größere Fahrzeuge wie etwa einen VW Touran. Die B-Klasse ist zwar 13 Zentimeter kürzer, hat aber einen 10 cm größeren Radstand als der Kompaktvan von VW, der schlicht mehr Platz vor der Vorderachse benötigt.

Damit schien man Mercedes Benz den Zahn der Zeit und die Interessen der Zielgruppe getroffen zu haben, denn laut Kraftfahr-Bundesamt war die B-Klasse 2007 mit einem Marktanteil von fast 25% das meistzugelassene Modell im Mini-Van-Segment. Aber, und das mussten die Strategen bei Daimler Benz schnell erkennen, das Zielpublikum war deutlich älter, als man dies für einen Minivan eigentlich vorgesehen hatte. Mit durchschnittlich 58 Jahren sind die Käufer weniger Familien mit Kindern als Senioren, die unaufgeregten Auftritt des Fahrzeugs als attraktives Feature ansehen.

Die B-Klasse geht in die zweite Generation

Das man sich bei der zweiten Generation der B-Klasse (W 246) gegen den Sandwich-Boden aus dem Vorgänger entschieden hat, hat wohl fahrdynamische Ursachen. Der Sicherheitsgewinn des guten Crashschutzes wurde, wie auch schon bei der A-Klasse, schnell durch den hohen Schwerpunkt kompensiert. Dieser sorgte bei der alten B-Klasse für ein schwieriges Fahrverhalten bei schnellen Lenkbewegungen.

Auch die neue B-Klasse ist kein Kurvenjäger, aber der niedrigere Schwerpunkt erlaubt es doch, dass auch stärkere Motoren zum Einsatz kommen können. Ein 211 PS starker 2,0 Liter Direkteinspritzer mit Turboaufladung im B 250 kann als echter Schritt hin zu mehr Fahrspaß angesehen werden. Auch der optionale Allradantrieb 4MATIC im Top-Modell ist dem neuen Konzept geschuldet. 240 km/h Spitze und unter 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind ein klares Statement an die jüngeren Käufer. Die Entscheidung kam nicht zu früh, denn mittlerweile wildert auch BMW in diesem Segment. Mit dem 231 PS starken 225i Active Tourer positioniert auch die Konkurrenz aus München ihr Top-Modell in diesen Sphären. 

Dass alle Motoren, auch die der Allrad-Versionen, vorn quer verbaut sind, zeigt deutlich, worauf auch bei der neuen B-Klasse der Fokus liegt: Das Platzangebot im Innenraum ist das wichtigste Kriterium für Käufer von Minivans. Dafür nimmt man die technischen Herausforderungen, die ein solcher Antriebsstrang mit sich bringt, billigend in Kauf. Alle aktuellen B-Klasse-Benziner erfüllen die Euro 6 Norm. Warum ausgerechnet der B 180 CDI Blue Efficiency, der mit nur 94 g/km CO2 eigentlich vorbildlich ist, als einzige aktuell vertriebene Version nur Euro 5 erfüllt, bleibt wohl das Geheimnis der Schwaben.

Die B-Klasse mit Elektromotor

Seit 2014 bietet man die B-Klasse auch mit einem rein elektrischen Antrieb an. Genutzt wird dabei keine Eigenentwicklung, sondern ein modifizierter Antriebstrang vom Elektropionier Tesla, der in ähnlicher Konfiguration auch im Tesla Model S zum Einsatz kommt. Anders als beim Luxusstromer aus Amerika sind hier Reichweite und Schnelllademöglichkeit deutlich eingeschränkt. 155 km Reichweite verspricht Mercedes in der Standard-Version. Diese lässt sich dank „Range-Plus“ Paket um weitere 30 km erhöhen, aber für den Urlaub an der Adria reicht das von Deutschland aus weiterhin nicht aus.

Auch auf der Autobahn muss man im Sports Tourer B 250e mit Einschränkungen leben. Mehr als 160 km/h sind trotz satter 132 kW (179 PS) und 340 Nm nicht drin. Auch ist der emissionsfreie B 250e kein Schnäppchen. Mindestens 40.000 € werden für die Grundausstattung fällig, mit Extras erreicht man auch hier schnell die 50.000 € Marke und ist mit Range Plus, Command Online und optionalem Parkassistenten auch noch schneller deutlich darüber hinaus.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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