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Lincoln: Ein Auto, das besonderen Luxus bietet

Lincoln ist eine US-amerikanische Fahrzeugmarke, welche sich auf besonders hochwertige Autos spezialisiert hat. Der komplette Name des Herstellers lautet Lincoln Motor Company. Die Marke gehört heute zum Ford-Konzern und hat ihren Sitz in Dearborn, einer Stadt im US-Bundesstaat Michigan.

Hinweise zum Kauf eines gebrauchten Continental

Der Verarbeitungsqualität tut die Einstufung der späteren Modelle in kleinere Fahrzeugkategorien keinen Abbruch. Diese ist über die gesamte Bauzeit sämtlicher Modelle hoch und – gemessen am Qualitätsanspruch der Amerikaner – durchgehend überdurchschnittlich gut. Stilistisch leistet sich der Continental zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Ausrutscher: Von überbordenden Heckflossen, wie sie Mitte der 1950er Jahre zum guten Ton der amerikanischen Fahrzeughersteller gehörten, war der Continental nie geprägt. 

 

Ersatzteile, vor allem Blechteile, sind hierzulande nicht unbedingt einfach zu bekommen, da der Continental niemals offiziell nach Deutschland importiert wurde. Auf gute Karosseriesubstanz ist deshalb besonders zu achten. Das hohe Fahrzeuggewicht eines Continental von nicht selten bis zu 2,4 Tonnen beansprucht die Karosseriestruktur enorm. Die hinteren Radhäuser neigen, auch aufgrund von Verwindungen und nachfolgenden Mikrorissen im Lackaufbau, oftmals zu Durchrostungen. Antriebskomponenten sind aufgrund der damaligen modellübergreifenden Gleichteilepolitik deutlich einfacher zu beschaffen.

Kleine Lincoln-Modellübersicht

Die Modelle des Automobilherstellers Lincoln vereinen Luxus in Komfort und Technik – zu einem entsprechenden Preis. Die Modellpalette reicht von der Mittelklasse mit dem MKZ über den MKS in der oberen Mittelklasse bis zur Oberklassenlimousine Town Car. Bei Crossover-SUVs reicht die Auswahl vom kompakten MKC über den mittelgroßen MKX bis zum Oberklassenmodell MKT, die alle mit Front- oder Allradantrieb erhältlich sind. Der Lincoln Mark LT ist sogar ein klassischer, wenn auch luxuriös ausgestatteter, Pickup-Truck. Die großen Limousinen und Stretch-Limousinen der Marke sind auch bei Autovermietungen sehr beliebt. So eroberte der Klassiker Lincoln Town Car in den USA fast komplett den Markt der Stretch-Limousinen.

Lincoln Town Car: beliebt als Stretch-Limousine

Die Bezeichnung Town Car wurde bereits in den 1920er Jahren für besonders luxuriöse Fahrzeugvarianten von Lincoln eingeführt. Die Produktion der letzten Modelle mit diesem Namen wurde im Jahre 2011 eingestellt. 

Einen komplett unmodifizierten Lincoln Town Car zu finden, wird in Europa nicht einfach sein. Denn die erhebliche Mehrzahl aller Stretch-Limousinen amerikanischer Provenienz ist traditionell seit vielen Jahren auf der Basis eines Lincoln Town Car aufgebaut. Grund dafür ist die traditionelle Bauweise des Fahrzeugs in der so genannten Body-on-Frame-Bauart, wobei die Karosserie auf einen stabilen Leiterrahmen aufgesetzt wird. Diese Tatsache macht es für einen Karosseriebauer um einiges einfacher, das gesamte Fahrzeug nachträglich zu verlängern. In Kombination mit dem konventionellen Antriebsstrang, bestehend aus Frontmotor, Kardanwelle und Hinterradantrieb, zusammen mit einfacher Radaufhängungssind solche tiefgreifenden Fahrzeugveränderungen mit überschaubaren Auswirkungen auf den Modifikationsumfang und daher relativ preisgünstig und des auszuführen.

Lincoln Continental

Auch der Lincoln Continental gehört zu den Klassikern auf dem Markt für amerikanische Fahrzeuge. Der Name „Continental“ wurde 1940 zum ersten Mal für ein Fahrzeugmodell von Lincoln, der Edelmarke von Ford, verwendet – allerdings damals noch als Teilbezeichnung des Modells Zephyr Continental. Der erste „reine“ Continental kam dann mit dem Modelljahr 1956, lief allerdings wiederum nicht unter der Marke Lincoln vom Band. 

Für den Autofahrer amerikanischer Provenienz war die Marke Lincoln, und dort besagter Continental, spätestens Beginn der 1960er Jahre dann auch offiziell ungefähr das, was für den Deutschen die 1971 offiziell eingeführte S-Klasse war: der Inbegriff des automobilen Traums. Teuer, aber dennoch irgendwie erreichbar, wenn man denn wirklich wollte – und vor allem war der Continental auch noch alltagstauglich. So wurde er bald zur amerikanischen Stilikone und Statussymbol. Nicht von ungefähr wurde ein 1961er Lincoln Continental schon 1961 für den US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy als Repräsentationsfahrzeug auserkoren. Der Continental wurde unter dieser Bezeichnung immerhin bis 2003 gebaut, war aber in seinen letzten Generationen mehr ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse als der Oberklasse zugehörig oder gar ein Luxusmodell. 

 

Die Marke Lincoln: Vom Flugzeugmotor- zum Autohersteller

1917 gründete Henry Martyn Leland die Lincoln Motor Company im hohen Alter von 74 Jahren, um Flugzeugmotoren für den ersten Weltkrieg zu produzieren. Daher stammte auch der patriotische Name des Unternehmens – Leland bewunderte nicht nur Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten, sondern hat für ihn auch noch in den Wahlen von 1864 seine Stimme gegeben. Dank einem Staatsvorschuss von 10 Million US-Dollar konnte das junge Unternehmen bis Kriegsende 17.000 Motoren bauen.

Das erste Automodell

Da nach dem Krieg kein weiterer Bedarf nach Flugzeugmotoren bestand, wurde die Fabrik für die Autoherstellung umgerüstet. 1920 wurde das Luxusauto Lincoln Modell L auf dem Markt eingeführt. Trotz der hohen Qualität hatte das Unternehmen mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Zudem war die hochwertige technische Ausstattung seiner Fahrzeuge nicht am Design erkennbar, was die Verkaufszahlen beeinträchtigte. 

Übernahme durch Ford

Anfang 1922 kam es zu einer Krise und ein Insolvenzverfahren konnte nur vermieden werden, da Ford das Unternehmen für 8 Million US-Dollar kaufte. Kurze Zeit später forderte Henry Ford den Rücktritt von Wilfred Leland, der bis dahin zusammen mit Henry Ford in der Geschäftsleitung saß. Letztendlich traten beide aus und gingen gerichtlich gegeneinander vor.

Die Geschäftszahlen von Lincoln gingen nach der Übernahme dank Überarbeitung der Karosserien und Preisreduzierungen deutlich ins Plus und die Autos wurden zur Konkurrenz für andere Luxuskraftwagen. Auch die Wirtschaftskrise in den 1930er Jahre wurde ohne große Einbußen überstanden.

Aus Lincoln Motor Company wird die Lincoln Division

1940 wurde der Name Lincoln Motor Company aufgegeben. Von nun an war die Marke offiziell als Lincoln Division der Ford Motor Company bekannt. Als die Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen wurde, änderte sich die interne Organisation erneut. Nun wurde Lincoln zusammen mit der anderen Premium-Marke von Ford, Mercury, als Lincoln-Mercury Division weitergeführt.

In den 50er Jahren konnten die Fahrzeuge von Lincoln in großen Autorennen mehrmals die vorderen Plätze belegen. Trotzdem ging es einige Zeit später mit den Verkaufszahlen bergab. Das 1961 erschienene Cabrio Lincoln Continental brachte die Zahlen wieder ins Plus. Besonders bekannt wurde die Marke Lincoln dadurch, dass viele Staatsoberhäupter sie nutzten. Darunter sind zum Beispiel Franklin D. Roosevelt, Harry S. Truman, John F. Kennedy und George W. Bush.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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