Aktuelle Angebote für Autos von Lada im Überblick

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Lada: Automodelle für Pragmatiker

Die Automarke Lada bezeichnet die Pkw des größten osteuropäischen Herstellers von Personenkraftwagen, AvtoVAZ (im Deutschen auch AwtoWAS genannt). Wer Lada fährt, denkt bodenständig. Das 1966 gegründete Unternehmen ist überaus erfolgreich: Es gehört zu den 50 größten Aktiengesellschafften in ganz Russland. Sein Sitz ist die russische Stadt Toljatti (Togliatti) an der Wolga.

Modellübersicht

Ladas Modelle zeichnen sich – ähnlich wie die von Dacia – in erster Linie durch ihre erschwinglichen Preise aus. Aktuell bietet Lada mehrere Modelle in unterschiedlichen Klassen an – vom Kleinwagen Lada Kalina bis zum Geländewagen Lada Taiga (bis 2013 auch als Lada Niva bekannt).

Der Lada Granta und der Lada Kalina sind beide praktische Kombis, welche keine besonderen Ausstattungen haben, aber dafür flüssig laufen. Somit sind sie zum Beispiel als Stadtauto für kleine Familien oder auch für Singles geeignet. Das in Deutschland beliebteste Modell, Lada Niva beziehungsweise Taiga, ist dagegen ein Auto, mit welchem man auch auf unwegsamem Gelände gut vorankommt. Seit Dezember 2015 wird die Produktpalette durch den SUV Lada XRAY ergänzt. 

Da Lada oft mit alter Technik und wenigen Extras in Verbindung gebracht wird, stellt der Automobilkonzern seit 2015 das Modell Lada Vesta an. Es bietet viele Extras und verdankt sein dynamisches, sportliches Design dem Briten Steve Mattin. Der Vesta ersetzt den Kompaktwagen Lada Priora.

Hinweise für den Kauf eines gebrauchten Ladas

Die Fahrzeuge gelten zwar in westlichen Kreisen als altbacken, doch das trifft nur eingeschränkt zu. Die jüngeren Modelle wie Kalina und Granta sind zwar auf dem deutschen Markt noch nicht etabliert, überzeugen aber als Neuwagen mit echten Discounter-Preisen. Selbst wenn einige Extras geordert werden, ist es leicht, unter der 10.000-Euro-Grenze zu bleiben. 

Lada Granta

Der Granta beispielsweise glänzt mit serienmäßigen Ausstattungsdetails wie Airbags, ABS mit Antriebsschlupfregelung und Bremsassistent, Tagfahrlicht und Isofix-Kindersitzbefestigungen, Servolenkung, Lenkradhöhenverstellung, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung, Metalliclackierung und Leichtmetallfelgen. Wie haltbar die Neulinge sind, muss sich allerdings erst noch zeigen. 

Lada Niva: Bereits als Neuwagen ein Schnäppchen

Ein „alter Hase“ ist dagegen der schrullige Geländewagen Lada Niva. Er ist seit seiner Markteinführung im Jahre 1976 zwar nur in Details, dafür aber mehrfach und wirklich sinnvoll verbessert worden. Die Heckklappe wurde 1995 überarbeitet und die Laderaumöffnung wurde größer. Der kantige Russe sieht auf den ersten Blick immer noch aus wie ein überdimensionaler und höhergelegter Golf I, aber die sachliche Karosseriegestaltung hat durchaus ihre Vorteile und wirkt sich positiv auf Übersichtlichkeit und Raumausnutzung aus. 

Die serienmäßige Ausstattung mit permanentem Allradantrieb, Geländeuntersetzung und sperrbarem Zentraldifferential gilt, gemessen an dem niedrigen Preis des Lada Niva, als unschlagbar. Ersatzteile sind günstig und gut zu haben. Der Federungskomfort ist dank der Schraubenfederung und Einzelradaufhängung gut. So verwundert es nicht, dass sich auch der Wertverlust des Niva, der schon als Neuwagen ein Schnäppchen ist, in Grenzen hält. 

Schwächen offenbart der Niva bei den Radlagern, die schnell verschleißen. Bei sehr harter Beanspruchung zeigen sich auch die Achsgelenke wenig dauerhaft. Ölverlust an Motor, an den Getrieben und an der Hinterachse ist bei älteren Fahrzeugen ebenfalls keine Seltenheit. Bei ehemals grau importierten, also nicht offiziell über Lada Deutschland ausgelieferten Fahrzeugen, sollte die meist nicht vorhandene Hohlraumversiegelung unbedingt nachgeholt werden.

Die Geschichte von Lada

Im Juli 1966 beschloss die Regierung der Sowjetunion den Bau eines Automobilwerks, welches 660.000 Pkw jährlich fertigen sollte. Bereits einen Monat später bestand ein Generalabkommen mit dem italienischen Autokonzern FIAT, welcher das technische Wissen liefern sollte. Der Grundstein des Toljatti-Werkes wurde im Januar 1967 gelegt.

Da im Jahr 1966 der Fiat 124 als das beste Auto in seiner Klasse gefeiert wurde, nahm man dieses Modell als Vorbild für das erste Kraftfahrzeug der neuen Fabrik – den VAZ-2101, auch unter den Namen „Schiguli“, „Shiguli“ und „Lada“ bekannt. Der Name leitet sich vom Standort der Fabrik in der Nähe des Schiguli-Gebirges ab. Besonderes Augenmerk wurde auf die Robustheit des neuen Modells gelegt – eine Generalreparatur sollte erst nach über 90.000 Kilometern nötig sein. Im April 1970 rollten schließlich die ersten 6 fertigen Modelle vom Fließband.

Im Dezember 1973 wurde das komplette Werk in Betrieb genommen. Seit 1974 werden die Fahrzeuge unter dem Markennamen „Lada“ exportiert. Dank ihren niedrigen Preisen sowie ihrer Robustheit und einfacher Bedienbarkeit wurden sie etwa durch Bauer, Taxifahrer, Ärzte und die DDR-Volkspolizei eingesetzt.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte das Unternehmen mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Aktienmehrheit befindet sich seit 2014 im Besitz des Konzerns Renault-Nissan. AvtoVAZ hat einen beträchtlichen Absatz: So wurden zwischen 1970 und 2003 22 Millionen Autos hergestellt.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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