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Jeep: langlebig und robust

Gleich, ob neu oder gebraucht: die Marke Jeep steht für Robustheit, Zuverlässigkeit und Geländegängigkeit. Gleichzeitig drückt ein Jeep auch immer ein Stück Verwegenheit und den Duft des Abenteuers aus. 

Wenn von einem „Jeep“ die Rede ist, denkt wohl jeder zuerst an die klassischen zweitürigen Jeeps der Typen CJ5 und CJ7 mit großen Rädern, dem senkrecht stehenden verrippten Kühlergrill und den runden, eng beieinander stehenden Scheinwerfern. Die Jeeps der Serie CJ sind direkte Abkömmlinge der ersten Jeeps, die das US-amerikanische Militär ab 1941 einsetzte. Seitdem hat sich Einiges getan. Heute gehört die Marke zum Konzern Fiat Chrysler Automobiles und bietet neben dem Geländewagen Wrangler eine Reihe von SUVs an.

Kaufberatung: Der Allrad wiegt schwer – lohnt sich aber

Der Spritverbrauch eines klassischen Jeeps kann aufgrund des höheren Gewichts und des Allrad-Antriebsstranges naturgemäß nicht mit dem Verbrauch eines Kleinwagens mithalten, hält sich mit 9-14 Liter aber in erträglichen Grenzen. Zudem kann mit Verwendung von Freilaufnaben der auf die Vorderachse wirkende Teil des Antriebsstranges für den Betrieb auf der Straße temporär stillgelegt werden. Das spart spürbar Sprit. Im Winter sorgt der Allradantrieb auch im normalen Straßenverkehr für deutlich mehr Fahrsicherheit. Schneeketten wird ein Jeep-Fahrer selten wirklich benötigen. Die erhöhte Sitzposition ist durchaus positiv zu bewerten und hilft, sicher und vorausschauend zu fahren.

Die robusten Fahrzeuge sind auf Langlebigkeit ausgelegt und halten bezüglich der Fahrleistungen auch im Gelände locker das, was sie schon optisch versprechen. Die Grenzen im Gelände dürften also eher durch den Mut des Fahrers als durch die Geländeeigenschaften der Fahrzeuge gesteckt werden. 

Die Automarke Jeep

Über die Entstehung des Namens Jeep existieren unter den Experten verschiedene Meinungen, von denen jede einzelne eine eigene Geschichte wert ist. Die wahrscheinlichste – und gleichzeitig die originellste – dürfte aus heutiger Sicht die folgende sein.

Die Treppen hoch

Im Juni 1940 meldete das US-amerikanische Verteidigungsministerium Bedarf an einem kleinen und leichten Transportfahrzeug an, welches über hervorragende Geländeeigenschaften per Allradantrieb verfügen und eine Vierteltonne Last transportieren können sollte. Das Interesse der bekannten Fahrzeughersteller an diesem Entwicklungsauftrag hielt sich jedoch in Grenzen. So kam es, dass der kleine Hersteller Willys-Overland einer der wenigen war, die dem Militär ein Prototyp-Fahrzeug vorstellten. Der Chef der Entwicklungsabteilung von Willys-Overland fuhr zur Demonstration der Geländeeigenschaften des Fahrzeugs die Treppe des Capitols hoch und antwortete auf die Frage eines überraschten Zuschauers sinngemäß: „Es ist ein Jeep.“

Dabei bezog er sich wohl auf die Comicfigur namens „Eugene the Jeep“, die 1936 in der damals sehr beliebten Comicserie Popeye erstmals auftrat. Deren herausragende Eigenschaft war äußerste „Geländegängigkeit“: Sie konnte nämlich an senkrechten Wänden hochlaufen und sogar fliegen, kurzum also überall dort auftauchen, wo sie gerade wollte.

Der Name „Jeep“ für das Fahrzeug war geboren und ist seitdem untrennbar mit der Vorstellung des Geländewagens verbunden. Selbst das US-amerikanische Militär, wo Funktionsbezeichnungen wie "1/4 ton 4×4" üblich sind, hat den Namen "Jeep" schon früh für das kleine und wendige Fahrzeug übernommen. Erst mit Einsatz des M998 HMMVW (Urvater des „Hummer“) ab 1985 verschwand der Jeep langsam aus den Armee-Beständen. Bis in die 1990er Jahre wurde die Marke Jeep im europäischen Sprachraum sogar als Gattungsname für die gesamte Fahrzeugklasse der Geländewagen gebraucht, bevor diese mit Hochflorteppich ausgekleidet wurden und sich die Bezeichnung SUV für die neue Klasse durchgesetzt hat.

Eiserne Gesellen mit harter Seele

Die Fahrzeuge der Serie CJ sind wie der Ur-Jeep auf stabilen Leiterrahmen aufgebaut, die Mechanik hält bei regelmäßiger Wartung ewig. Rost ist allenfalls an Karosserieteilen ein Thema, wobei viele CJ bereits über Kunststoffkarosserien verfügen. Die Motoren reichten vom 4,2-Liter-Sechszylinder bis zum 5,7-Liter-V8 und gaben sich wartungsarm. 

In den 1980ern wurde die Produktpalette für Europa durch die modernen und mehr an einen höhergelegten Kombi erinnernden Typen Cherokee (mit Platz für 5 Personen) und Comanche (Pickup) erweitert. Beide verfügten entweder über einen 4,0-Liter-Benziner oder einen von Renault entwickelten 2,1-Liter-Turbodiesel. Über die erwähnten Modelle hinaus gab es noch weitere Varianten wie den Grand Wagoneer, die aber nie offiziell nach Europa importiert wurden und deshalb auf Markt für Gebrauchtwagen in Europa keine Rolle spielen.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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