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Jaguar verbindet Eleganz mit Leistung und Tradition mit Innovation

Jaguar ist eine britische Automobilmarke, die vor allem für ihre Sportwagen bekannt ist. Sie gehört dem Hersteller Jaguar Land Rover mit Sitz in Whitley in der Nähe der englischen Industriestadt Coventry. Ab Ende der 1980er Jahre gehörte die Marke zu Ford. Seit 2008 ist Jaguar Land Rover im Besitz des größten indischen Fahrzeugherstellers Tata Motors. 

Jaguar-Modelle im Überblick

Noch heute sind die Erfolge der Jaguar-Rennwagen der 1950er Jahre weltbekannt. Vor allem in Langstreckenrennen wie den 24 Stunden von Le Mans in der gleichnamigen französischen Stadt konnten sie sich behaupten: 1951 siegte ein Jaguar XK120C, zwei Jahre später ein Jaguar C-Type-Rennwagen. Von 1955 bis 1957 siegte Jaguar mit Fahrern wie Mike Hawthorn gleich drei Mal in Serie. Jeweils ein Jaguar D-Type konnte den Gesamtsieg des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt einfahren. 

Jaguar E-Type

Aus dem D-Type wurde der E-Type entwickelt, das vermutlich bis heute bekannteste klassische Jaguar-Fahrzeug. Es war unter anderem für sein Design berühmt. Heutige Jaguar-Modelle zitieren oft Elemente des E-Type. Seine sehr lange, nach vorne abklappbare Motorhaube stellte gleichzeitig die vorderen Kotflügel dar und nahm die aerodynamisch unter Abdeckgläsern befindlichen Scheinwerfer auf. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in den USA wurden die in der ersten Serie verwendeten, ästhetisch ansprechenden Abdeckgläser später durch senkrecht stehende Scheinwerfer ohne Abdeckungen ersetzt. 

Das 1961 auf den Markt gekommene Fahrzeug wurde in der Urversion mit einem 3,8-Liter-, später dann mit einem 4,2 Liter- Sechszylindermotor ausgestattet. Eine Rennversion des E-Type, der Jaguar E-Type Low Drag Lightweight, wurde 2014 sogar in einer Kleinstserie von sechs Exemplaren von Jaguar in Reminiszenz an die früheren Rennerfolge nachgebaut. Im Jahre 1971 kam, um die Ansprüche des wichtigen amerikanischen Exportmarktes zu befriedigen, der 5,3 Liter große V12-Motor für den E-Type. Der Zwölfzylinder wurde ab 1973 auch in die viertürige Limousine XJ12 übernommen und später ebenfalls im E-Type-Nachfolger XJ-S verbaut. 

Jaguar XJ-S

Der XJ-S (später ohne Bindestrich, XJS) genannte 2+2-Sitzer setzte die sportliche Tradition des E-Type fort und wurde mit ständigen Verbesserungen im Detail von 1975 bis 1996 produziert –über einen Zeitraum von immerhin 21 Jahren. Es gab den XJ-S zu Beginn auch mit Sechszylindermotoren, später dann als XJS ausschließlich mit dem seidenweich laufenden Zwölfzylinder. 

Jaguar-Modelle der Mittelklasse

Mit der Einführung des X-Type (2001-2009, Mittelklasse) und des S-Type (1999-2007, obere Mittelklasse) bot Jaguar nach Jahrzehnten der Oberklasse-Monokultur eine breitere Fahrzeugpalette an. Nach dem Produktionsstopp des X-Type bot Jaguar erst 2015 mit den XE-Modellen wieder Fahrzeuge der Mittelklasse zu moderaten Preisen an. Der Jaguar XE enthält einen besonders hohen Anteil an Aluminium, was das Auto leichter macht, und bietet mit der sogenannten InControl-Technologie vielfältige Möglichkeiten, das Auto mit dem Smartphone zu vernetzen und zu steuern.

Jaguar XF: Tradition in Holz und Leder

Jaguar steht seit jeher für das typisch britische Understatement und in Leder und Holz geformte Gediegenheit. Diese Tradition macht sich auch in der Ausstattung des Jaguar XF bemerkbar. Das seit 2008 gebaute Modell, welches im Jahre 2015 einem Facelift unterzogen wurde, wird in die obere Mittelklasse einsortiert. Gemessen an seiner Fahrzeugkategorie verfügt das Jaguar XF bereits in seiner kleinsten Ausstattungsvariante über eine umfangreiche Serienausstattung: zum Beispiel ein schlüsselloses Zugangssteuerungssystem, eine Klimaautomatik mit zwei Klimazonen und elektrisch einstellbare Sitze mit Memory-Funktion. Der Jaguar XF ist als viertürige Limousine („Saloon“) wie auch als viertüriger Kombi – von Jaguar „Sportbrake“ genannt – verfügbar. Beide Varianten sind mit Diesel- und Ottomotoren und Motorisierungen von 200 bis 550 PS lieferbar.

Die Geschichte von Jaguar

Jaguar steht – entsprechend dem namensgebenden Vorbild aus der Tierwelt – für Eleganz gepaart mit Leistung und geschmeidiger Kraftentfaltung. Bekannt sind die Briten besonders für ihre seit den 1970er bis Anfang der 1990er Jahre verbauten und seidenweich laufenden, 5,3 Liter großen Zwölfzylindermotore in den Modellen XJ12 und XJ-S. Die springende Wildkatze als Kühlerfigur zierte zu dieser Zeit die Limousinen-Modelle. Sie wurde neben der geduckten, niedrigen Seitenlinie der Fahrzeuge und der gediegenen Innenausstattung mit Wurzelholz und feinem Leder zu einem weiteren äußerlich erkennbaren Symbolbild der Automarke. 

Jaguar vor dem Zweiten Weltkrieg

Der Markenname Jaguar ging 1945 aus der Vorgängermarke Swallow Sidecars hervor, welche von William Lyons bereits 1922 zusammen mit seinem Geschäftspartner William Walmsley gegründet wurde. Swallow Sidecars stellte zunächst Seitenwagen für Motorräder her. 1926 zog das Unternehmen in ein größeres Werk um und bot von dort an auch Reparaturen an Karosserieteilen an. Im Herbst 1935 wurde das erste Automobil präsentiert. Dieses und die nachfolgenden Fahrzeugmodelle liefen unter der Typenbezeichnung „SS“ (für „Swallow Sidecars“) und einer nachfolgenden Zahl. Nach 1945 wurde Swallow Sidecard wegen möglicher Assoziationen mit dem Nationalsozialismus zu „Jaguar Cars Limited“ umbenannt.

Jaguar wechselt den Besitzer

In den 60ern wurde Jaguar Teil des Automobilkonzerns British Motor Corporation. Nach einigen Jahren unter staatlicher Kontrolle wurde Jaguar 1984 wieder als separates Unternehmen geführt. In den Folgejahren wurden die Qualität und der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge verbessert. 1989 übernahm die amerikanische Ford Motor Company Jaguar. 2008 wurde die Luxusautomarke zusammen mit Land Rover an den indischen Autohersteller Tata Motors verkauft.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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