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Iveco: Lkw und Transporter gebraucht kaufen

Der Nutzfahrzeughersteller Iveco hat seinen Sitz in Turin, Italien. Das Unternehmen gehört zu CNH Industrial und stellt Transporter, Lkw, Bau- und Feuerwehrfahrzeuge sowie Dieselmotoren her. Iveco ist eine Abkürzung von „Industrial Vehicles Corporation“.

Hinweise zum Kauf eines gebrauchten Iveco

Die Nutzfahrzeuge von Iveco werden fast ausschließlich im professionellen Umfeld genutzt. Entsprechend spielen der allgemeine Erhaltungszustand und ein guter Pflegezustand des Fahrzeugs eine wesentlich größere Rolle als das Baujahr, ein vermeintlich günstiger Anschaffungspreis oder ein vollständig abgestempeltes Serviceheft. Wichtig sind keine Durchrostungen oder größeren Schweißarbeiten an den tragenden Teilen wie Leiterrahmen, Achsen oder Radaufhängungen. Die Kabine sollte sauber und trocken sein und einen ordentlichen Eindruck machen. Bei guter Pflege sind die Fahrzeuge äußerst haltbar. 

Beim Erwerb eines Lkw ist das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw mit Anhänger zu bedenken. Für die Einfahrt in die Umweltzonen in Deutschland muss eine grüne Plakette angebracht sein oder (bei mindestens 30 Jahre alten Fahrzeugen) das Fahrzeug ein H-Kennzeichen aufweisen.

Iveco-Modellübersicht

Iveco stellt eine Reihe von Fahrzeugen in unterschiedlichen Gewichtsklassen her – vom Kleintransporter Daily über die mittelschweren Lkw EuroCargo und Stralis bis hin zum schweren Trakker. Zwischen 2007 und 2011 produzierte Iveco außerdem den Geländewagen Massif.

Iveco Daily

Der Iveco Daily wird seit 1978 in bislang sechs Generationen produziert. Obwohl er ursprünglich für zulässige Gesamtgewichte von bis zu vier Tonnen vorgesehen war, wuchsen seine Möglichkeiten von Generation zu Generation. Heute deckt er die Nutzfahrzeugklasse bis zu sieben Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ab. 

Die Fahrzeuge der ersten beiden Generationen spielen heute auf dem deutschen Fahrzeugmarkt –außer allenfalls als Basisfahrzeuge für wenig gefahrene und gut gepflegte Wohnmobile – praktisch keine Rolle mehr.

Daily III

Der Daily III kam 1999 auf den deutschen Markt und war gegenüber seinem Vorgänger eine völlige Neukonstruktion. Das Fahrgestell des Daily III basiert, wie bei konventionellen leichten bis schweren Lkw, auf einem stabilen Leiterrahmen, auf den verschiedenste Aufbauten geschraubt werden können. So war das Fahrzeug mit diversen Radständen und vielerlei ab Werk lieferbaren Aufbauten äußerst vielseitig für nahezu jeden Einsatzzweck konfigurierbar. Die beiden weitaus häufigsten Bauformen lagen allerdings bei Kastenwagen und Pritschenwagen. Der Antrieb des Daily III erfolgt konventionell auf die Hinterachse, die je nach zulässigem Gesamtgewicht als Einzel- oder Zwillingsbereifungsachse ausgelegt war. Ein Allradantrieb war in dieser Fahrzeuggeneration nicht erhältlich. Die ausschließlich als Dieselmotoren verfügbaren Antriebsaggregate leisten 90 bis 165 PS.

Daily IV

Der Daily IV basierte technisch weitestgehend auf seinem Vorgänger, wurde aber an der Fahrzeugfront optisch stark überarbeitet. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs stieg auf sieben Tonnen. Mit dem Daily IV war auch wieder ein auf Wunsch erhältlicher Allradantrieb mit gleichzeitig verbundener deutlicher Höherlegung der Karosserie verfügbar, was ihn zur idealen Basis beispielsweise zum Aufbau eines Expeditionsfahrzeugs macht. Die umfangreiche Motorenpalette bestand aus vier Dieselmotoren mit 96 bis 177 PS sowie einem vergleichsweise selten georderten Benziner mit 3,0 Liter Hubraum und 136 PS, der auch mit Erdgas (CNG) gefahren werden kann.

Daily V

Der Daily V kam 2011 auf den deutschen Markt und stellte wiederum (wie schon beim Generationenwechsel zwischen Daily III und IV) eine starke optische Überarbeitung des Vorgängermodells dar. Als Benziner wurde der 3,0 Liter große erdgasfähige Motor mit 136 PS beibehalten, die Dieselmotorenpalette bot nunmehr als stärksten Motor einen Doppelturbo mit 3,0 Liter Hubraum und 205 PS. Die Ladevolumen der Kastenwagenvarianten blieben mit gegenüber dem Vorgänger gleich.

Daily VI

Der Daily VI erschien 2014 und stellte eine komplette Neuentwicklung gegenüber seinem Vorgänger dar. Insbesondere wurde das Angebot komfortsteigernder Komponenten sowie elektronischer Fahrerassistenzsysteme für die aktive Sicherheit wesentlich erweitert. Die schon bei allen Vorgängergenerationen sehr weitreichenden Konfigurationsmöglichkeiten, inklusive branchenspezifischer Lösungen, wurden nochmals erheblich erweitert. Iveco selbst gibt rund 8.000 Konfigurationsmöglichkeiten an. Eine pneumatische Hinterachse ermöglicht das Absenken des gesamten Fahrzeughecks (so genanntes Kneeling), um das Be- und Entladen des Fahrzeugs zu erleichtern. Der Daily VI wurde von der Fachpresse im Jahre 2015 zum Van of the Year gekürt.

Geschichte von Iveco

1975 schlossen sich folgende fünf Nutzfahrzeughersteller zur Marke Iveco zusammen: 

  • Lancia Veicoli Speciali S.p.A. aus Bozen in Italien, 
  • Fiat Veicoli Insdustriali S.p.A. aus Turin in Italien, 
  • UNIC S. A. aus Puteaux in Frankreich,
  • OM (Officine Meccaniche) aus Brescia in Italien 
  • und Magirus-Deutz AG aus Ulm in Deutschland. 

1980 übernahm Fiat das Unternehmen komplett und gliederte in den Folgejahren immer weitere Firmen in Iveco ein. Als Fiat 1986 Alfa Romeo kaufte, wurde die Lkw-Sparte der Marke Teil von Iveco. Im gleichen Jahr kamen auch die Truck Division von Ford UK sowie der italienische Lkw-Hersteller Astra dazu. 1990 wurden der Fahrzeughersteller Pegaso und seine Tochterfirma Seddon Atkinson in die Iveco-Gruppe eingegliedert. 1992 wurde die österreichische Firma International Trucks Austria Ltd. Übernommen. 

Mitte der 90er Jahre expandierte Iveco seine Aktivitäten in die Wachstumsmärkte Ostasien und Südamerika. Dazu wurde 1996 in China Naveco gegründet – ein Joint Venture mit der Nanjing Automobile Group. Im Folgejahr entstand in Brasilien Iveco Mercosul, das die Lkw-Produktion für den südamerikanischen Markt übernahm. 2011 entstand Fiat Industrial, als Fiat die Nutzfahrzeugsparte von der Pkw-Sparte trennte. 2013 fusionierte dieses Unternehmen mit dem Landtechnik- und Baumaschinenhersteller CNH Global zu CNH Industrial, zu welchem Iveco heute gehört.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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