Aktuelle Angebote für Autos von Isuzu im Überblick

Alle Angebote zu Ihrer Suche finden Sie hier 7 Fahrzeuge

Isuzu: Solide Geländewagen und Pick-ups aus Japan

Der japanische Autohersteller Isuzu Motors Limited hat sich einen guten Namen erarbeitet. Bis 2002 produzierte er auch gewöhnliche Pkw, heute konzentriert sich das Unternehmen jedoch auf Geländewagen und Nutzfahrzeuge. 

Das wichtigste Modell von Isuzu: D-Max

Der Isuzu D-Max ist ein Pickup, der in Deutschland seit 2006 erhältlich ist und ursprünglich als ausschließlich viertüriges Doppelkabinen-Fahrzeug ("Double Cab") vorgestellt wurde. Später kamen die zweitürige Einzelkabine ("Single Cab") und die erweiterte Einzelkabine ("Space Cab") hinzu, wobei letztere über gegenläufig zu öffnende Türen verfügt, eine Beladung des zusätzlichen hinteren Teils ist also ohne störende B-Säule möglich. 

Je nach Art der Kabine und der Ausstattung variiert die Anzahl der Sitzplätze im Fahrzeug von sechs (Doppelkabine, Basic-Ausstattung mit Sitzbänken) bis zu zwei (Einzelkabine, Premium-Ausstattung mit lederbezogenen Einzelsitzen). Der Radstand bleibt dabei gleich, so dass bei mehr Raumangebot für die Passagiere die Ladefläche entsprechend verkürzt ist und umgekehrt. Das Fahrzeug der ersten Generation wurde ausschließlich als Diesel angeboten, wobei zwei Motoren zur Auswahl standen: ein 2,5-Liter mit 136 PS und 3,0-Liter 163 PS. Für den kleineren Motor ist Allradantrieb optional, in Verbindung mit dem größeren Motor gibt es den Allradantrieb serienmäßig. 

Die zweite Generation

Der D-Max der zweiten Generation kam 2012 auf den deutschen Markt. Bei ihm wurde der Radstand gegenüber seinem Vorgänger um 45 mm vergrößert. Die Gesamtlänge wuchs gar um ganze 240 mm, so dass er einiges mehr Platz für die Ladung zur Verfügung stellt. Völlig überarbeitet wurde das Fahrwerk: Wo der D-Max der ersten Generation noch über Drehstabfedern verfügt, besitzt der ab 2012 gebaute D-Max nunmehr Schraubenfedern. Das wirkt sich sowohl auf Fahrkomfort als auch auf die Fahrpräzision positiv aus. 

ESP, Traktionskontrolle und elektronische Bremskraftverteilung sind in der zweiten Generation serienmäßig an Bord. Ein neu entwickelter Biturbo-Diesel mit 2,5 Litern Hubraum und 163 PS sorgt für Vortrieb und löst beide Vorgängermotoren ab. Der D-Max der zweiten Generation erreichte im Euro NCAP-Crashtest vier von fünf möglichen Sternen und liegt damit um Klassen besser als sein Vorgänger, der es in der Gesamtbewertung lediglich auf einen Stern brachte und damit sicherheitstechnisch nicht empfohlen werden kann.

Hinweise für den Kauf eines gebrauchten Isuzu D-Max

Ohne Zweifel ist der D-Max der zweiten Generation das insgesamt moderne und bessere Auto. Doch auch der "Ur-D-Max" löst seine Aufgaben alles andere als schlecht: die äußerst stabilen Radaufhängungen mit Drehstäben vorne und blattgefederter Starrachse hinten können so einiges vertragen, was man Schraubenfedern nicht unbedingt würde zumuten wollen. Mehr als 20 Zentimeter Bodenfreiheit und 40 Zentimeter Wattiefe sind ebenfalls beeindruckende Werte. Unerreicht ist auch die zulässige Anhängelast des D-Max: In Verbindung mit dem 3,0-Liter-Motor darf er in seiner ersten Generation ganze drei Tonnen (gebremst) an den Haken nehmen – und damit 200 bis 300 kg mehr als die Wettbewerber in diesem Fahrzeugsektor.

Der D-Max der zweiten Generation hingegen wartet mit deutlich verbesserter und serienmäßiger Sicherheitsausstattung auf, die zuvor teilweise auch nicht gegen Aufpreis lieferbar war. Nochmal drauf legt der D-Max der zweiten Generation aber auch bei der Anhängelast: Außer in der kleinsten Version darf er nun ganze 3,5 Tonnen (gebremst) ziehen – das ist Spitze.

Die Automarke Isuzu

Die ersten Lkw-Modelle der Nachkriegszeit produzierte Isuzu bereits 1945. 1952 schloss Isuzu ein Kooperationsvertrag mit der britischen Rootes-Gruppe, welche es dem Unternehmen erlaubte, 1953 das erste eigene Pkw-Modell zu präsentieren – den Mittelklassewagen Isuzu Minx. Dieser Pkw war ein in Lizenz produzierter Hillman Minx, da Hillman eine der Marken der Rootes-Gruppe war. In den 60er Jahren entwickelte Isuzu auch eigene Automodelle: Bellett, Bellel, Florian und 117 Coupé.

Die Beteiligung von General Motors an Isuzu (1971) führte zur Entwicklung des Isuzu Gemini – eines erschwinglichen Mittelklassewagens mit großer Ähnlichkeit zum Opel Kadett C. Auch die Pkw-Modelle der 80er Jahre, Aska und Piazza, entstanden in Zusammenarbeit mit GM und ähneln Fahrzeugen von Opel. Seit dem Produktionsende des Aska 2002 hat sich Isuzu jedoch ausschließlich auf die Herstellung von Geländewagen, Bussen und Lkws spezialisiert. 2006 kaufte Isuzu die eigenen Firmenanteile von General Motors zurück. Die Zusammenarbeit mit GM besteht aber weiterhin.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Isuzu