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Die Ford-Modelle im Überblick

Anders als andere deutsche Hersteller startete Ford nach dem Krieg bereits mit einer breiten Palette von Modellen. Hergestellt wurden diese zumeist in England. Das war damals Teil der Kapitulations-Bedingungen. Erst der Ford Taunus wurde wirklich auch in Deutschland gefertigt. Daneben bot Ford die Kompaktmodelle Popular, Angelica, Squire und Prefect, die Mittelklasse Consul und die Oberklasse Modelle Zephire, Zodiac und Vedette an.

Moderne Züge bekamen die Fords aber erst Ende der 60er Jahre mit dem Escort und dem Capri. Letzterer war der Versuch, den Erfolg der amerikanischen Pony-Cars nach Europa zu transportieren. Statt starker Motoren lag der Fokus aber auf der Optik. Ein Erfolg war es dennoch und andere Hersteller, insbesondere Opel mit dem Manta, konterten den Capri mit ähnlichen Modellen. 

Das Portfolio an deutschen Entwicklungen wurde im Kleinwagen-Segment durch den Ford Fiesta erweitert und in der Oberklasse löste der Granada die britischen Modelle ab. Die Modellvielfalt nahm nun sukzessive zu, neben dem Escort betrat der Orion die Bühne des Kompaktklasse-Segments. Im Laufe der 80er und 90er Jahre stellte das Unternehmen außerdem die Fahrzeugbezeichnungen komplett um. Aus Taunus wurde Sierra und dieser nach einem Jahrzehnt zum Mondeo, aus Escort und Orion wurde der Focus. Der Capri fand im Ford Probe, einem vom amerikanischen Mutterkonzern gefertigten Sportcoupé einen Nachfolger und aus dem Granada wurde der Scorpio. Schwächelnde Absatzzahlen und ein angeschlagenes Image trieben diesen Wandel weiter voran.

Ausbleibender Erfolg sorgte dafür, dass Ford nach der zweiten Auflage des Scorpio das Segment der oberen Mittelklasse verließ und sich auf die unteren Fahrzeugklassen konzentrierte. Auch der Cougar, ein Versuch einen weiteren Nachfolger für den einst so erfolgreichen Capri zu platzieren, blieb nur ein kurzes Experiment. Gleiches gilt für das Kleinwagen-Coupé Puma, das nach nur einer Generation ersatzlos gestrichen wurde. 

Der neue Fokus lag auf Klein- und Kompaktwagen sowie Vans. Mit dem Minivan Ford Fusion, der später zum B-Max wurde, dem kompakten C-Max sowie den Familienvans S-Max und Galaxy platzierte Ford  gleich vier Modelle parallel im Markt. Im untersten Segment erweiterte der Ford Ka die Produktpalette unterhalb des Dauerbrenners Fiesta, der mittlerweile in der siebten Generation auf Kundenfang geht. 

Auch Ford konnte sich dem Trend zu SUVs nicht verschließen. Mit dem Ford Kuga stellte man 2008 das erste und bislang einzige Modell dieses Segments vor. Damit zeigt Ford in Europa deutlich andere Ambitionen als im amerikanischen Markt, wo das Unternehmen mit einer breiten Palette an großen und sehr großen SUVs und Pickups antritt.

Ford – technische Finessen

Technisch war Ford in der Nachkriegszeit selten Vorreiter. Nicht viele Neuerungen in der Automobilwelt gingen auf das Konto der Kölner, aber allen Unkenrufen zum Trotz steht Ford heute für leistungsstarke und effiziente Dieselmotoren sowie hervorragende Fahrwerksabstimmung. So ist es der kompakte und verhältnismäßig günstige Ford Focus RS, der mit 305 PS (bzw. 350 PS im RS500), 440 Nm Drehmoment und einem Frontantrieb alle Rekorde für Fronttriebler hält. So ist er der Schnellste auf Tempo 100 (5,6 Sekunden) und der mit der höchsten Endgeschwindigkeit (265 km/h).

Möglich wurde dies durch die so genannte Revo-Knuckles-Konstruktion der Vorderachse. Diese ermöglicht dem RS zusammen mit einem hochkomplexen mechanischen Sperrdifferenzial, die Leistung ohne größere Verluste auf die ziehende Vorderachse zu bekommen. Warum hat man nicht wie andere Hersteller auf einen Allrad- oder Heckantrieb umgestellt? Ford hat doch, zum Beispiel im Kuga, eine durchaus ausgereifte Allrad-Technologie parat. Die Antwort soll gewesen sein: „Weil die RS-Modelle Spaß machen müssen.“ Gemeint ist wohl, dass es keine emotionslosen Perfektionisten sein sollen. Und so soll auch der aktuelle Focus RS schon mal ein Rad in der Luft haben, bei schnellen Lastwechseln mit dem Heck wedeln und dem Fahrer immer ein bisschen was zu tun geben.

Ford – eine Automarke mit Tradition

Mit seiner Gründung im Jahre 1903 war Ford einer der Ersten, aber bei weitem nicht der Erste Autohersteller. Die wahre Pionierleistung Fords bestand im Produktionsverfahren. Mit der 1913 von Henry Ford eingeführten Fließbandproduktion wurde der Produktionsprozess für Autos entscheidend optimiert. Auch hier ist allerdings fraglich, ob Ford der Erste war, denn Ransom Eli Olds verwendete bereits 1902 für die Produktion seiner „Oldsmobile“ das Prinzip von Fertigungsstationen an einer Fertigungsstraße.

 

Trotzdem wurde Ford berühmt dafür, die Fahrzeugproduktion optimiert zu haben. Sein „Modell T“ war das erfolgreichste Fahrzeug seiner Zeit. Im Jahre 1918 war die Hälfte aller Autos in den USA ein „Modell T“. Nach Europa kam Ford erst im Jahr 1925. Der deutsche Ableger des Unternehmens, die Ford Werke GmbH ist ein Unternehmen nach deutschem Recht. Es ist lediglich eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Ford Motor Company. Daher gilt Ford mit den in Deutschland verkauften Modellen formell als deutscher Hersteller (ähnlich wie Opel, die eigentlich hundertprozentige Tochter von General Motors ist).

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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