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Ferrari: Schnelligkeit und Formel-1-Tradition

Ferrari ist ein italienischer Sportwagenhersteller, der seinen Stammsitz in der Kleinstadt Maranello in der italienischen Region Emilia-Romagna hat. Die Ferrari S.p.A. ist nach ihrem charismatischen Firmengründer Enzo Ferrari benannt, der im Jahre 1947 seinen ersten Sportwagen, den Ferrari 125 C Sport, auf den Markt brachte. 

Entstanden aus dem Rennsport

Ferrari war zunächst reiner Hersteller von Rennsportwagen und Rennwagen und ist auch heute noch mit dem Rennsport engstens verbunden. So ist Ferrari beispielsweise der einzige Rennstall, der von Beginn der Formel 1 an im Jahre 1950 in dieser höchsten Klasse des Motorsports vertreten war und bis heute durchgängig in jeder Rennsaison vertreten ist. Auch ist Ferrari das einzige Formel-1-Team, das sowohl das Chassis wie auch den Motor selbst konstruiert. Aus der Rennsportgeschichte der Marke Ferrari leitet sich folglich ein großer Teil ihrer Faszination ab. 

Die Nähe zum hauseigenen Rennstall– der Scuderia Ferrari – spiegelt sich in dem „cavallino rampante“ wider. Das vom Ferrari-Rennstall übernommene Symbol eines springenden schwarzen Pferdes auf gelbem Grund ziert (mit Ausnahme des Dino 246) sowohl sämtliche Straßenfahrzeuge wie auch die Rennsportwagen und Formel-1-Rennwagen der Marke. Den gelben Hintergrund des Markenzeichens wählte Firmengründer Enzo Ferrari aus Gründen der Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Maranello.

Mythos Ferrari 

Einmal einen Ferrari zu besitzen oder wenigstens fahren zu können – davon träumen wohl die meisten Autoliebhaber. Ferrari wird von einem Mythos umgeben wie kaum eine andere Marke. Das Sprichwort, nach welchem  jeder Mann in seinem Leben ein Haus gebaut, einen Sohn gezeugt und einen Baum gepflanzt habe müsse, wird gerne dadurch ergänzt, dass er auch einmal einen Zwölfzylinder gefahren haben sollte. Die meisten Beteiligten dürften sich dabei einen Zwölfzylinder von Ferrari in „rosso corsa“, der traditionellen Farbe der italienischen Rennteams, vorstellen. 

Die regelmäßige Wartung eines Ferrari ist unerlässlich

Das A und O beim Kauf eines gebrauchten Ferrari ist eine regelmäßige, ordentlich durchgeführte und am besten durch Originalrechnungen nachgewiesene Wartung. Kein Wartungsheft oder keine Wartungsnachweise bedeuten meist das KO-Kriterium beim Kauf oder zumindest hohe Abschläge für den Verkäufer. Wenngleich auch die Wartung eines Ferrari recht teuer ist: Sie ist notwendig und lohnt sich zum Werterhalt der technisch anspruchsvollen Fahrzeuge in jedem Fall. 

Ein Beispiel: bei den Modellen mit Ventilsteuerung per Zahnriemen muss dieser nach Herstellerangaben alle 30.000 km gewechselt werden. Um diese Wartungsarbeiten durchführen zu können, muss der Motor ausgebaut werden – die Arbeitszeit hierfür schlägt mit ca. 3500 Euro zu Buche, Material nicht eingerechnet. Später baute Ferrari zwar eine Wartungsklappe ein, die den Motorausbau entbehrlich machen sollte, aber wirklich komfortabel und zeitsparend wurde der Zahnriemenwechsel dadurch auch nicht. Ob der Zahnriemenwechsel durchgeführt worden ist, sollte nicht nur unbedingt im Scheckheft eingetragen und per Rechnung nachgewiesen sein, sondern auch tatsächlich überprüft werden. 

Besitzer eines Ferrari in Dritt- oder Vierthand drücken sich aufgrund des hohen Preises manchmal um diese absolut sinnvollen und technisch unbedingt gebotenen Arbeiten. Eine vernachlässigte Wartung mindert jedoch nicht nur den Verkaufswert eines Ferrari erheblich, sondern kann auch (wie im Falle eines reißenden Zahnriemens) zu extrem teuren Motorschäden führen.

Die Ferrari-Typenvielfalt ist unüberschaubar

Ferrari baute trotz seines Status als Kleinserienhersteller seit seiner Firmengründung eine schier unüberschaubare Vielzahl an verschiedenen Modellen, davon viele nur in geradezu homöopathisch geringen Stückzahlen. Zählt man die seit 1947, dem Erscheinungsjahr des ersten Ferrari, erschienenen straßenzugelassenen Modelle zusammen, kommt man auf immerhin über 70 Fahrzeugtypen. In dieser Zahl sind die Rennsportwagen, die GP-Fahrzeuge sowie die Formel-1-Fahrzeuge noch nicht berücksichtigt. 

Die Brieftasche sollte für einen Ferrari gut gefüllt sein

Wer einen Gebrauchtwagen von Ferrari kaufen will, sollte insbesondere auf die Modelle 308, 328, 348 und F355 achten. Diese kombinieren die formalen Erwartungen an das Auftreten eines Ferrari mit einer noch vorhandenen Alltagstauglichkeit für die Fahrt ins Büro sowie mit beherrschbarer und bei regelmäßiger Wartung zuverlässiger Technik. 

Dennoch sollte man beachten, dass auch ein 20 Jahre alter Ferrari immer noch alle 10.000 km zur gebotenen Inspektion muss, die mit rund 1.500 Euro angesetzt werden kann – durch Verschleiß auszutauschende Teile nicht eingerechnet. In der Inspektion ist auch der bereits erwähnte erforderliche Zahnriemenwechsel noch nicht enthalten. Wer einen Ferrari fahren möchte, sollte bei einer Fahrleistung von 5.000 km pro Jahr für die erwähnten Modelle mit Unterhaltskosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro rechnen, Wertverlust nicht berücksichtigt.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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