Aktuelle Angebote für Autos von Dodge im Überblick

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Die Eigenheiten eines Dodge

Die Automarke Dodge besteht seit 1914 und gehört zu Fiat Chrysler Automobiles. Den Fahrzeugen von Dodge merkt man deutlich ihre US-amerikanische Provenienz an. Hier gilt immer noch das Motto „Viel hilft viel“ – was sich auf den Hubraum der Fahrzeuge angewendet auch als durchaus richtig herausstellt. Mit elektronischen Helfern zur Steigerung der Fahraktivität wird im Hause Dodge eher sparsam umgegangen, aber die typischen Kunden der Marke wollen diese auch eher nicht und vermissen sie deshalb auch nicht. Hier sind eher Hubraumerweiterungen und weitere Tuning-Maßnahmen alter Schule angesagt. Dennoch finden sich in den Modellen von Dodge auch Dinge wie beispielsweise ein adaptives Fahrwerk, das es dem Fahrer ermöglicht, die Dämpferabstimmung in Grenzen selbst zu wählen. 

Kleine Dodge-Modellübersicht

Dodge bietet traditionell eher größere und stärker motorisierte Modelle an und stellt im Chrysler-Konzern die High-Performance-Marke dar. Zu den bekanntesten Modellen zählen etwa der Sportwagen Viper oder der Pick-Up Ram, aber auch die Vans, Kleintransporter und SUVs von Dodge sind beliebt.

Dodge Challenger

Der Dodge Challenger ist ein sportliches Coupé im Retro-Stil. 2008, nach über 25 Jahren Pause, wurde wieder ein Modell unter dem Namen Challenger produziert. Ein Fahrzeug gleichen Namens wurde bereits 1969 erstmals aufgelegt. Das Design des Challenger wurde, wie in den USA bei allen amerikanischen Herstellern und Modellen bis in die 1980er Jahre üblich, jedes Jahr geändert. 

Das 2008 neu aufgelegte Modell ist eine deutliche Reminiszenz an das 1970er Modell und greift wesentliche Gestaltungselemente des Ur-Challenger auf. Aufgrund des großen Erfolges einer 2006 präsentierten Studie entschied sich Dodge, das Fahrzeug tatsächlich zu produzieren. Bei der Motorisierung orientiert sich der Challenger am Ur-Modell, und so langt der Hersteller ordentlich hin: Zunächst war nur der 6,1 Liter große Hemi-V8-Motor mit 431 PS lieferbar. Ein Jahr später wurde die Motorenpalette um einen V6 mit rund 300 PS erweitert, um dann im Jahr 2011 mit einem 6,4-Liter großen Hemi-V8 mit rund 470 PS nach oben hin abgerundet zu werden. 

2014 fand eine Modellpflege statt, die sich optisch nunmehr am Vorbild des 1971er Modells orientierte. Der hubraumstärkste Hemi-V8 kommt von Haustuner SRT: Der 6,4-Liter große Hemi-V8-Motor leistet nun rund 478 PS. Der leistungsstärkste Challenger hingegen ist nach der Modellpflege das SRT Hellcat genannte Topmodell mit einem kompressoraufgeladenen 6,2 Liter großen und rund 697 PS starken V8. 

Dodge Charger LX

Der Dodge Charger LX ist eine Limousine der oberen Mittelklasse. Das seit 2006 gebaute und stets viertürige Fahrzeug entstand ähnlich wie der 2008 neu aufgelegte Challenger aus einer Studie heraus, die beim Publikum außergewöhnlich gut angenommen wurde. Die Studie zitierte wesentliche Gestaltungsmerkmale des (allerdings stets zweitürig gebliebenen) Ur-Charger von 1968. 

Der Charger LX der ersten Generation wurde mit Motoren von 180 bis 431 PS angeboten und bis 2010 produziert. Der ab 2011 produzierte Charger LX der zweiten Generation wurde gegenüber seinem Vorgänger etwas vergrößert und optisch an den Zeitgeschmack angepasst, ohne allerdings die formale Ähnlichkeit zum Ur-Charger aufzugeben. Die Motorenpalette umfasste vom V6 mit 296 PS über den „kleinen“ V8 mit 373 PS bis hin zum Topmodell mit Hemi-V8 und 477 PS. 2015 erfolgte eine weitere Modellüberarbeitung. Seit diesem Zeitpunkt ist auch für den Charger LX der bereits aus dem Challenger-Topmodell SRT Hellcat bekannte, 6,2 Liter große und rund 697 PS starke kompressoraufgeladene V8 erhältlich.

Die Marke Dodge

Seit 1901 produzierten die Gebrüder Dodge Fahrräder und Maschinen in Detroit, Michigan. Das Unternehmen stellte zwar keine Pkw her, doch sie belieferten die Automobilindustrie mit Maschinenteilen. 1902 unterstützten die Brüder Henry Fords Autofabrik finanziell. 1914 begannen sie, eigene Automobile zu entwickeln. Das Unternehmen trug von da an bis 1927 den Namen Dodge Brothers Motor Vehicle Company. Die ersten Fahrzeuge hatten viele Gemeinsamkeiten mit dem Ford Modell T, waren diesem jedoch technisch überlegen. 

Dodge als Teil von Chrysler

1928 wurde Dodge an Chrysler verkauft. Im Markenportfolio des Konzerns füllte Dodge die Marktlücke zwischen dem Niedrigpreissegment, den Plymouth bediente, und den für den Mittelklassebereich bestimmten DeSoto-Fahrzeugen. Auch Lastkraftwagen und Busse stellte Dodge her. Im Zweiten Weltkrieg war die Marke besonders für ihre Militär-Lkw bekannt. Nach dem Krieg wurden diese an den zivilen Markt angepasst und unter dem Namen Power Wagon vermarktet. 

Dodge in der Ölkrise

1961 führte Dodge das erste Modell der unteren Mittelklasse ein – den Lancer. 1963 wurde er durch den sehr erfolgreichen Dart ersetzt. Bis 1971 Jahre war der Dart das kleinste Modell. Dodge konzentrierte sich auf höher motorisierte Fahrzeuge und führte zum Beispiel im Modelljahr 1970 das berühmte Sportcoupé Challenger ein. Diese Strategie bedeutete, dass Dodge keine zeitgemäßen, kraftstoffsparenden Fahrzeuge anbieten konnte, als 1973 die Ölkrise die Prioritäten der Käufer änderte. 

Als einzige Ausnahme vermarktete Dodge ab dem Modelljahr 1971 exportierte Kompaktwagen von Mitsubishi unter dem Namen Colt. Erst 1978 wurde das Angebot durch den Kleinwagen Omni ergänzt. Die größeren Modelle waren jedoch wenig erfolgreich und die 1970er Jahre waren für Dodge schwierig. Ab 1979 aktualisierte die Marke ihre Modellpalette radikal. So erschienen 1984 der Plymouth Voyager und sein Schwestermodell Dodge Caravan, die die Fahrzeugklasse der Vans begründeten. In den 80er und 90er Jahren führte Dodge außerdem eine Reihe an sportlichen Modellen ein, die seine Stellung als die leistungsorientierte Marke untermauerten.

Als 1998 DaimlerChrysler entstand, wurde die Markenvielfalt von Chrysler rationalisiert und Plymouth wurde gestrichen. Dodge ersetzte sie und war nun gleichzeitig die günstige und die High-Performance-Marke des Konzerns. Doch die Fusion mit Daimler brachte nicht den gewünschten Erfolg und der Mutterkonzern von Dodge wurde 2007 veräußert. 

Dodge unter der Leitung von Fiat

Im Zuge der Finanzkrise brachen die Gewinne von Chrysler 2008 stark ein. Der Konzern beantragte staatliche Hilfe und schloss 2009 eine Allianz mit Fiat. Bis 2014 wurde er mitsamt aller seiner Marken zu 100 Prozent von Fiat übernommen. Das gemeinsame Unternehmen hieß nun Fiat Chrysler Automobiles (FCA).

2010 stellte sich die Marke Dodge neu auf. Die erfolgreichen Pick-Ups Ram wurden zur eigener Submarke, die das Widderkopf-Logo übernahm. Damit konnte Dodge als eine reine Pkw-Marke präsentiert werden. Eine weitere Folge der Übernahme durch Fiat war, dass der 2003 angefangene Vertrieb von Dodge in Deutschland 2011 offiziell eingestellt wurde. So wurde der Dodge Journey ab 2011 durch sein Schwestermodell Fiat Freemont ersetzt.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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