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Daihatsu - Japans ältester Autohersteller

Bei der Daihatsu Motor Co., Ltd. handelt es sich um den ältesten japanischen Autohersteller. Seit 1998 ist das Unternehmen Teil der Toyota-Gruppe. Daihatsu ist für die Fertigung von besonders kleinen Personenkraftwagen bekannt. Zudem hat die Firma seit 1965 Fahrzeuge mit Elektroantrieb entwickelt. Mit Rückzug der Marke Daihatsu vom deutschen Markt im Jahre 2013 werden derzeit keine neuen Modelle mehr vorgestellt. Für die Service- und Teileversorgung aller Daihatsu-Händler hierzulande ist seitdem die Emil Frey Gruppe Deutschland verantwortlich.

Hinweise zum Kauf eines gebrauchten Daihatsu

Die besonderen Vorzüge der meisten Modelle von Daihatsu liegen in den sehr kompakten Abmessungen. Viele von denen gehören zur japanischen Kleinstfahrzeugklasse Kei-Car. Die Beliebtheit von Kei-Cars in Japan hat seinen Ursprung in der geringeren Steuerlast sowie in einer kuriosen Gesetzgebung: Im Land der aufgehenden Sonne wird ein Neuwagen nur dann zugelassen, wenn der Besitzer einen Stellplatz nachweist – in vielen Gegenden entfällt diese Regelung aber für die kleinen Kei-Cars. Die kompakten Abmessungen wirken sich auch in Deutschland positiv bei der Parkplatzsuche aus. Insoweit sind die meisten Daihatsu-Modelle ideale Stadtautos.

Wichtige Daihatsu-Modelle

Daihatsu bietet eine große Vielfalt an Karosserieformen an, die man normalerweise nicht mit Kleinstwagen in Verbindung bringt. So zählt zu den beliebtesten Daihatsu-Modellen neben Kombilimousinen wie dem Kleinwagen Sirion und dem Kleinstwagen Cuore auch der Kompakt-SUV Terios, der sogar mit einem optionalen Allradantrieb ausgestattet war. Auch das zweisitzige Cabrio Copen sowie der 3,8 Meter lange Minivan Materia waren Teil der Modellpalette.

Daihatsu Move

Noch kleiner als der Materia ist der Daihatsu Move – ein Minivan mit dem Grundflächenbedarf eines Kleinstwagens. Diese spezielle Fahrzeugart wird deswegen teilweise auch als Microvan bezeichnet. Das auf maximale Raumausnutzung im Verhältnis zur Standfläche ausgelegte Fahrzeug wurde bereits ab 1995 gebaut, wurde jedoch erst 1997 auch in Deutschland eingeführt. Der Move war der erste Microvan überhaupt auf dem deutschen Markt. Mit einer Länge von 3,31 Metern und mit nur 1,40 Meter Breite (entspricht einer Grundfläche von 4,63 Quadratmetern) gelang es Daihatsu, einen vollwertigen Van zu bauen. Die vier Sitze im Move sind als Einzelsitze ausgelegt und frei gegeneinander verschiebbar, so dass maximale Flexibilität für die vielfältigsten Transportaufgaben gegeben ist. 

1998 kam ein mit 3,41 Meter Länge etwas größerer, aber immer noch sehr kompakter Nachfolger des Daihatsu Move auf den deutschen Markt, der bis 2002 angeboten wurde. Für beide Fahrzeuggenerationen wurden ausschließlich Benziner angeboten.

Daihatsu Copen

Der Daihatsu Copen ist ein als Cabriolet konzipierter zweisitziger Kleinstwagen. Er kam wegen des großen weltweiten Erfolges im Jahr 2004 auch auf den deutschen Markt, für den er ursprünglich nicht vorgesehen war. Im ersten Jahr, in dem der Copen in Deutschland angeboten wurde, war er daher nur als Rechtslenker und wegen Ausnutzung in Japan geltender gesetzlicher Bestimmungen nur mit einem 0,6 Liter kleinen Motor erhältlich. 

2005 wurde der Rechtslenker durch die gewohnte Konstellation mit dem Lenkrad auf der linken Seite ersetzt. Der Linkslenker bietet mit der 1,3 Liter großen Maschine den für deutsche Verhältnisse deutlich besser geeigneten Motor mit angemessenen Fahrleistungen. 

Die Geschichte von Daihatsu

Die Geschichte von Daihatsu fängt 1907 in Osaka mit der Gründung des Gasmotorherstellers Hatsudoki Seizo Company an. 1930 entwickelte das Unternehmen ein dreirädriges Nutzfahrzeug, das mit einem Benzinmotor ausgerüstet war. Sieben Jahre später verließ das erste vierrädrige Fahrzeug – ein Lieferwagen – das Werk. Er verhalf dem Automobilhersteller zum Durchbruch. 

Dreirädrige Fahrzeuge

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde von den japanischen Konstrukteuren erneut ein Dreiradwagen entworfen. Dieses mit zwei Zylindern betriebene Nutzfahrzeug bekam den Namen BEE (Deutsch: Biene). Allein im Jahr 1951 wurden davon 12.000 Stück produziert. In dieses Jahr fällt auch die Umbenennung der Marke in Daihatsu. Als nächstes produzierte das Unternehmen 1957 den Nachfolger der BEE – den dreirädrigen Mini-Truck Midget (Deutsch: Zwerg). Er war so beliebt, dass er 15 Jahre lang im Programm blieb und zwischen 1996 und 2003 noch mal als Midget II in Produktion ging. 

Internationale Erfolge mit vierrädrigen Modellen

1960 kam der vierrädrige Daihatsu Hijet auf dem Markt. Dieses erfolgreiche kleine Nutzfahrzeug wird in vielfältigen Karosserieformen auch heute noch hergestellt. Der Hijet wurde eine Zeitlang auch in Deutschland angeboten. In Europa wird er heute von Piaggio unter dem Namen Porter gebaut. 1966 erfolgte die Markteinführung des Kleinwagens Fellow – eines Nachfolgers der Pkw-Variante des Hijet. Allein in diesem Jahr wurde der Fellow 187.000 Mal gebaut. Ebenfalls erfolgreich war der 1977 gebaute Daihatsu Charade, der sich genau an der Grenze zwischen Kompakt- und Kleinwagen befand. 

Zusammenarbeit mit Toyota

1967 begründete Daihatsu eine Kooperation mit der Marke Toyota, welche 1998 mit 51,2 Prozent die Aktienmehrheit an Daihatsu erlangte. Innovative Ideen und ständige Weiterentwicklungen sorgten dafür, dass Daihatsu auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde und sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika als auch auf dem europäischen Markt Einzug hielt. Daihatsu konnte zahlreiche Preise und Auszeichnungen verbuchen. Auch im Motorsport machte sich das Unternehmen einen Namen. Jahrzehntelang war Daihatsu international vertreten, bis sich der japanische Autohersteller 2013 vom europäischen Markt verabschiedete.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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