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Das Coupé: ein Lifestyle-Fahrzeug

Es gibt Autos, die sind einfach unglaublich praktisch. Man kann drei Kindersitze installieren und mit Gepäck für zwei Wochen mit der Familie in den Urlaub fahren. Und dann gibt es Coupés. Nicht billiger als Kombis, nicht mal unbedingt kleiner, aber kompromisslos darauf getrimmt, gut auszusehen. Da muss das Urlaubsgepäck eben zu Hause bleiben.

Das Coupé – Definition und Geschichte

Per Definition ist das Coupé „geschnitten“. Ob abgeschnitten oder elegant geschnitten ist sicherlich immer Auslegungssache, aber auf den Schnitt kommt es an. Ähnlich wie die Bezeichnung „Limousine“ stammt auch der Begriff „Coupé“ aus der vorautomobilen Zeit und beschreibt elegante Kutschen. Während die geräumige Limousine Platz für mindestens vier Personen bot, war das Coupé meist für zwei gedacht. 

Ob Opera Coupé oder Business Coupé – Coupés waren zu allen Zeiten des Automobils präsent. Der Mann von Welt konnte auch schon in den 20er Jahren bei jeder Gelegenheit mit dem passenden Wagen vorfahren. In den USA entstand zwischen 1920 und 1960 eine Vielzahl von extravaganten Formen, die auf klangvolle Namen wie Sedanca, Club Coupé oder Coupé de Ville hörten. Dem Erfindungsreichtum der Designer waren offenbar kaum Grenzen gesetzt. Wie gut solche Autos aussehen können, wenn nicht wirtschaftliche Überlegungen oder das Baukastenprinzip, sondern die Fantasie das Limit ist, zeigt sich zum Beispiel an einem Talbot Lago T150 SS Goutte d'Eau (Wassertropfen) von Figoni et Falaschi oder dem modernen Maybach Exelero.

Coupés – Klassifizierung durch Bauform

In der heutigen Zeit steht Coupé mehr für eine optisch ansprechende, wenn auch verschwenderische Linienführung. Dabei wird das Dach in der Regel nur von zwei Säulen getragen. Wenn eine zweite Sitzreihe vorhanden ist, dann ist aufgrund des abfallenden Dachs die Kopffreiheit eingeschränkt.

Coupés stellen dabei keine eigene Fahrzeugklasse dar, sondern bezeichnen, ähnlich wie Kombis oder Limousinen, eine Bauform. Sie werden oft als Variante eines Modells konzipiert. Oft gibt es eine Limousine, einen Combi und ein Coupé. Der VW Passat oder der Renault Laguna seien hier als Beispiele erwähnt. Hin und wieder konstruieren Hersteller jedoch auch dedizierte Coupé-Modelle. Diese werden dann in der Regel unter Sportwagen geführt und haben sehr oft einen Cabrio-Ableger. Mit dem geringeren Gesamtgewicht der zwei Sitze hat auch die Serienmotorisierung leichteres Spiel. Bekanntes Beispiel dafür ist der Audi TT, ein reiner Zweisitzer. In die gleiche Nische zielen auch der SLK von Mercedes-Benz und der Z4 von BMW. 

Coupés, die eine Modellvariante darstellen, werden stattdessen in der Fahrzeugklasse des Modells eingeordnet. Manchmal weicht das Coupé jedoch so stark vom Basismodell ab, dass es einen separaten Namen bekommt und sogar in die nächsthöhere Fahrzeugklasse eingeordnet wird. Ein gutes Beispiel dafür wäre der Audi A7, der auf der Plattform des A6 steht, aber das Interieur des A8 erhalten hat und, wie der A8, in die Oberklasse eingeordnet wird. BMW und Mercedes-Benz verfahren beim 6er und beim CLS ähnlich.

Zweitürige und viertürige Coupés

Allen klassischen Coupés oder Sportcoupés gemein war früher die Beschränkung auf zwei Sitzplätze oder als Zugeständnis die 2+2 Verteilung. Trotz des Namens „2+2“ eignen sich die oft auch als Notsitze bezeichneten, waagerechten Vorsprünge an der zweiten Reihe für den Transport von erwachsenen Passagieren nicht. 

Die viertürigen Coupés, die heute zum normalen Straßenbild gehören, stellen eigentlich einen klaren Stilbruch dar. Allein um einen Anschlag für die hintere Tür zu haben, ist es notwendig, eine weitere Dachsäule zu installieren. Damit entspricht der Aufbau eines viertürigen Coupés dem einer Limousine. Um dennoch den Eindruck eines Coupé aufrecht zu erhalten, werden A- und C-Säule oft aus einem Guss mit der Dachlinie geführt, während die B-Säule optisch hinter der Verglasung der Türen verschwindet. Die abfallende Dachlinie sorgt außerdem dafür, dass die klassische Coupé-Form erhalten bleibt – auf Kosten der Kopffreiheit im Fond.

Es gab auch früher schon Fahrzeuge, die Coupé-Form und vier Türen vereinten. Doch erst seit Mercedes-Benz im Jahr 2004 das Konzept des viertürigen Coupés mit dem CLS wieder eingeführt hat, erleben diese Modelle einen wahren Boom. Neben der reinen Coupé-Form werden heute auch Sportback- und Shootingbrake-Varianten angeboten. Eine klare Unterscheidung zwischen Kombi, Fließhecklimousine und Coupé ist meist nicht mehr möglich und obliegt den Marketingabteilungen der Hersteller. Welche kuriosen Auswüchse das annehmen kann, lässt sich bei Audi gut ablesen. Dort wird der A7 sowohl als Coupé als auch als Kombilimousine bezeichnet – eigentlich ein Oxymoron.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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