Aktuelle Angebote für Autos von Corvette im Überblick

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Corvette: Amerikanische Ikone seit 1953

Die Corvette galt bei ihrem Erscheinen im Jahr 1953 in den USA als Sensation. Sie zeichnet sich traditionell unter anderem durch eine komplett aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigte Karosserie aus. Vorteile der Kunststoffkarosserie sind neben der Gewichtsersparnis auch völlige Rostfreiheit der Karosserieteile und eine leichtere Fertigung der Außenhaut. Zudem sind daraus auch kompliziertere Formen wie konkave Außenflächen leichter herzustellen. 

Hinweise zum Kauf einer gebrauchten Corvette

Bei der Begutachtung einer gebrauchten Corvette gelten etwas andere Regeln als beim Kauf eines Fahrzeugs mit konventionellem Blechkleid. Aufgrund der Kunststoffkarosserie ist Rost an der Außenhaut dauerhaft kein Thema. Das bedeutet allerdings nicht, dass kein Rost an tragenden Teilen, insbesondere an den Verbindungsstellen zwischen Fahrgestell und Karosserie, vorhanden sein kann. Die Kunststoffteile neigen, teilweise baujahrabhängig, bei ungenügender Pflege zu Spannungsrissen. Die Risse können auch als Haarrisse auftreten und sind teilweise nur bei genauestem Hinsehen erkennbar. Auch gilt es aufgrund der gebotenen hohen Motorleistungen, die von Corvette-Vorbesitzern typischerweise auch oftmals abgerufen wurden, auf Verschleiß an Fahrwerksteilen und dem gesamten Antriebsstrang zu achten. 

Von der ersten Chevrolet Corvette zur aktuellen Generation

Ursprünglich war die Corvette ein Modell von Chevrolet und das erste Sportwagen US-amerikanischer Herkunft. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Fahrzeugmodell soweit, dass General Motors die Bezeichnung „Corvette“ in Europa 2005 zu einer eigenen Marke erhob. Daher finden Sie weitere Angebote auch unter Chevrolet Corvette und Oldtimer Corvette.

Mittlerweile existieren von der Corvette insgesamt sieben Modellgenerationen: von Corvette C1 bis C7. Seit Anbeginn steht die Corvette, die als Inbegriff und die Ikone des amerikanischen Sportwagens gilt, bei Fans der Marke hoch im Kurs. Diverse stilistische und für das Modell charakteristische Merkmale wie zum Beispiel die vier runden oder abgerundeten Heckleuchten – aber auch die Kunststoffkarosserie – wurden von der ersten bis zur siebten Generation der Corvette beibehalten.

Corvette C1

Von den neuen Fertigungsmöglichkeiten der Kunststoffkarosserie machten die Design-Ingenieure auch rege Gebrauch: So ist ein charakteristisches Merkmal der Corvette C1 die konkave Fläche, die sich auf den Seitenflächen des Fahrzeugs von den vorderen Radkästen bis in die Türen zieht und auf der Türfläche in einer abgerundeten Spitze ausläuft. Der ursprünglich in der Corvette C1 verbaute Sechszylinder-Reihenmotor mit 3,8 Liter Hubraum wurde zum Modelljahr 1957 durch einen drehmomentstarken standesgemäßen V8-Motor ersetzt. Auf diesen „Small Block“ genannten V8-Motor mit ursprünglich 5,4 Liter Hubraum geht selbst der heute in der Corvette C7 verwendete Motor in seiner grundsätzlichen Konstruktion zurück. Die Corvette C1 wurde ausschließlich als zweisitziger Roadster gebaut.

Corvette C2

Bei der Corvette C2, die 1962 erschien, wurden die Formen flacher und eckiger. Wegen ihrer außergewöhnlichen Form wurde sie als „Sting Ray“ („Stachelrochen“) bezeichnet. Sie war als Cabrio und erstmals auch als Coupé mit geschlossenem Dach erhältlich. Sehr selten und sehr gesucht ist das 1963er Modell, wegen seiner geteilten Heckscheibe „Split Window“ genannt.

Corvette C3

Die Corvette der dritten Generation, gebaut von 1967 bis 1982, war als Coupé und bis zum Baujahr 1975 auch als Vollcabrio erhältlich. Sie wurde, ähnlich wie das Vorgängermodell, „Stingray“ genannt – allerdings zusammen geschrieben. Aufgrund ihrer schon fast exzentrischen Karosserieform wurde sie auch als „Coke-Bottle-Corvette“ bekannt. Nie zuvor oder danach gab es einen modernen Sportwagen mit ausladenderen Formen an Kotflügeln und einer markanteren Seitenlinie. 

Corvette C4

Die Corvette C4 gab es von 1983 bis 1996. Durchgängig wurde das Coupé produziert, das Cabrio kam 1986 hinzu und blieb bis Produktionsende im Programm. Erstmals wurden in eine Corvette dem Zeitgeist der 1980er folgend digitale Instrumentenanzeigen eingebaut, die beim Publikum allerdings auf geteiltes Echo stießen. Bemerkenswert ist das Modell ZR1, das mit 385 und später 411 PS die bis dahin größte Motorleistung einer Serien-Corvette aufwies und heute besonders gesucht ist.

Corvette C5

Die Corvette C5 wurde von 1997 bis 2004 produziert. Das Cabrio gab es ab 1998. Bei der Instrumentierung kehrte man zurück zu herkömmlichen analogen Anzeigen mit Skala und Zeiger. Dafür gab es erstmals ein Head-Up-Display, das fahrrelevante Daten wie die gefahrene Geschwindigkeit, die Motordrehzahl oder den Kraftstoffvorrat in die Windschutzscheibe einspiegelte. Der Fahrer war so über diese Daten informiert, ohne seinen Blick von der Straße abwenden zu müssen.

Corvette C6

Bei der formalen Gestaltung der C6, gebaut von 2005 bis 2013, holte sich General Motors offenbar Anklänge bei italienischen Sportwagenherstellern. Erstmals hatte eine Corvette statt versenkbarer Klappscheinwerfer wieder sichtbare Scheinwerfer an Bord. Diese Änderung ist allerdings auch durch die erhöhten Anforderungen an den Fußgängerschutz erforderlich gewesen. Die letzten Fahrzeuge mit Klappscheinwerfern waren der De Tomaso Guarà und der Vorgänger der Corvette C6, eben die Corvette C5, welche beide bis 2004 gebaut wurden. Auf der Basis der sechsten Generation wurden außerdem die besonders leistungsstarken Z06 und ZR1 entwickelt.

Corvette C7

Die Corvette C7 erschien 2013 mit der Zusatzbezeichnung „Stingray“ auf dem Markt. Mehr als 30 Jahre lang trug keine Corvette mehr offiziell diesen Namen, der nun als Reminiszenz an die damaligen Fahrzeuge erneut verwendet wurde. Ein hohes Heck mit klar definierter Abrisskante, ein sehniges Design mit relativ hoher Gürtellinie und eine kühn geschwungene, in ihrer Form an die Corvette C3 angelehnte Motorhaube sind für die C7 formgebend. Die schon bei der sechsten Generation wieder ständig sichtbaren Scheinwerfer blieben wegen des geforderten verbesserten Fußgängerschutzes auch bei der Corvette C7 Gestaltungsmerkmal.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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