Aktuelle Angebote für Autos von Chrysler im Überblick

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Chrysler: Solide Technik und gutes Raumangebot

Der US-amerikanische Autohersteller Chrysler, offiziell FCA US LLC, ist heute Teil des Konzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA). Neben der gleichnamigen Marke stellt das Unternehmen auch weitere Fahrzeuge her. Die Marke Dodge gehörte zu Chrysler bereits vor dem zweiten Weltkrieg; in den 80er Jahren kam Jeep hinzu und 2009 wurde die Marke RAM Trucks für Lkw etabliert. Auch der Automobilzulieferer Mopar (eine Abkürzung von „Motor Parts“ – „Motorteile“) ist Teil des Konzerns.  Er stellt Teile für Fahrzeuge aller Marken her, die zu Chrysler gehören. Das Wort „Mopar“ wurde daher zum Sammelbegriff für diese Fahrzeuge.

Kaufberatung

Nicht zuletzt durch die Verwendung von Bauteilen, die auch im Mercedes-Benz E-Klasse-Modell verbaut wurden, verfügt insbesondere der Chrysler 300C in Bezug auf die Haltbarkeit der technischen Komponenten über einen guten Ruf. Eingeschränkt gilt das auch für das ältere Modell Chrysler Sebring aus der Frühzeit der gemeinsamen Phase von Daimler und Chrysler. Zeitweise gab es Probleme mit der Lackqualität. Wer mit Schönheitsfehlern dieser Art leben kann, erwirbt mit einem Fahrzeug des amerikanischen Herstellers konventionelle, aber solide Technik und gutem Raumangebot für Passagiere und Gepäck.

Chrysler-Modelle im Überblick

Modelle, die Chrysler gemeinsam mit Lancia entwickelte, werden in Europa als Lancia und in Nordamerika als Chrysler verkauft. Der Namenszusatz „SRT“ wird im Chrysler-Konzern für Modelle verwendet, die durch den hauseigenen Tuner Street and Racing Technology, kurz SRT, entwickelt wurden. 

Chrysler Voyager

Der Chrysler Voyager ist eine kombiähnliche Großraumlimousine, die jedoch unterhalb der Kleinbus-Klasse angesiedelt ist. Das Fahrzeug kann trotz geringer Grundfläche bis zu sieben Personen (einschließlich Fahrer) transportieren. Die erste Generation wurde bereits 1984 in den USA und anderen Märkten eingeführt, erschien jedoch erst 1988 offiziell in Europa und damit auch auf dem deutschen Markt. Damals war der Chrysler Voyager eines der wenigen in Europa erhältlichen Fahrzeuge, die das Marktsegment der Minivans abdeckten. 

Da es sich bei dem Chrysler Voyager um ein typisches Gebrauchsfahrzeug handelt, sind die erhalten gebliebenen Fahrzeuge der ersten beiden Generationen heute ohne Marktrelevanz. Der Chrysler Voyager der dritten Generation kam 1995 auf den deutschen Markt und wurde bis 2000 angeboten. Es gab für das Fahrzeug zwei Ottomotoren mit 133 und 178 PS sowie einen selten georderten Dieselmotor mit 110 PS. 

Der Voyager der vierten Generation war ab 2000 erhältlich und erstmals mit kurzem und langem Radstand lieferbar. Der lange Radstand brachte ein nochmals erhöhtes Raumangebot, hinsichtlich der maximalen Anzahl der Insassen blieb es aber bei sieben. Bei den Ottomotoren änderte sich im Vergleich zum Vorgänger im Wesentlichen nichts, der Dieselmotor erhielt eine kraftstoffsparende Common-Rail-Einspritzung. 

Der Voyager der fünften Generation, welcher 2008 seinen Vorgänger ablöste, hatte grundsätzlich den langen Radstand. Mit dem Facelift des Fahrzeugs im Jahre 2011 war nur noch der Dieselmotor lieferbar. Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über einen Dieselpartikelfilter.

Chrysler 300C

Der Chrysler 300 ist ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse. Er wurde von 2004 bis 2010 gebaut. Die Karosserieversionen umfassten eine Limousine und einen später hinzugekommenen Kombi. Der Zusatzbuchstabe „C“ im Namen des Modells steht für eine serienmäßig gehobene Ausstattungslinie. Sie soll an die so genannten Letter Cars erinnern, die Chrysler seit Mitte der 1950er Jahre bis Anfang der 1970er Jahre baute und mit denen die Marke ihr Image auf dem Hauptmarkt USA deutlich verbessern konnte. 

Die Motoren des 300C umfassten vier Benziner mit einem breiten Leistungsspektrum von 193 bis 431 PS sowie einen Dieselmotor mit 218 PS, welcher aus dem ehemaligen Zusammenschluss zwischen Daimler und Chrysler aus der damaligen Motorenpalette von Mercedes-Benz übernommen wurde. Alle Motoren sind Sechszylinder oder Achtzylinder in V-Bauweise.

Die Marke Chrysler

Die Gründung der Chrysler Motor Corporation erfolgte 1925. Kurioserweise wurde das erste Fahrzeug unter diesem Namen bereits im Januar 1924 vorgestellt. 1921 übernahm Walter P. Chrysler die Führung des Fahrzeugherstellers Maxwell-Chalmers, das mit finanziellen und organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Die Entwicklung des neuen, attraktiven Fahrzeugmodells Chrysler Six 1924 war eine der Maßnahmen, mit denen er den Absatz des Unternehmens steigerte. 1925 hat Chryslers frisch gegründete Firma Maxwell-Chalmers übernommen. Drei Jahre später kam die viel größere Dodge Brothers Inc. dazu. Auf einen Schlag wurde Chrysler zu einem der wichtigsten US-amerikanischen Automobilproduzenten. 

Daimler Europe und die Ölkrise

Zwischen 1957 und 1967 übernahm die Firma die Mehrheit an einigen europäischen Autoherstellern und -marken und baute darauf basierend die Abteilung Chrysler Europe auf. Während der zweiten Hälfte der 60er Jahre führte Chrysler mehrere Modelle ein, die durch ihre hohe Leistung und den günstigen Preis berühmt wurden – zum Beispiel den Plymouth Road Runner. Doch in den 70er Jahren konnte sich das Unternehmen nicht schnell genug an die Marktänderungen anpassen, die die Ölkrise von 1973 nach sich zog. Es bot keine kleinen, kraftstoffsparenden, umweltfreundlichen Modelle an. 1978 wurde Chrysler Europe wegen wirtschaftlicher Probleme an Peugeot verkauft. 1979 war das Unternehmen kurz davor, in Konkurs zu gehen, und musste Bürgschaften der US-amerikanischen Bundesregierung beantragen. 

1981 verhalf der Erfolg der kompakten, effizienten und günstigen Schwestermodelle Dodge Aries und Plymouth Reliant Chrysler aus der Krise. 1984 kam die nächste größere Neuerung – der erste Minivan, Voyager. 1987 kam die American Motors Corporation und damit die gewinnbringende Marke Jeep in den Besitz von Chrysler. 

Die Finanzkrise und FCA

1998 schloss sich die Unternehmen mit Daimler-Benz zur DaimlerChrysler AG zusammen. Die Kooperation brachte nicht den erwarteten Erfolg. Ab 2007 firmierten die beiden Hersteller wieder separat: als Chrysler LLC und Daimler AG. 

2008 sank der Umsatz des Unternehmens im Zuge der Finanzkrise um knapp ein Drittel. Wieder half die Regierung aus, damit der Konkurs verhindert werden konnte. 2009 übernahm Fiat 20 Prozent der Anteile an Chrysler. Bis 2014 kamen auch die restlichen Anteile in Besitz von Fiat und am 12. Oktober fusionierten die beiden Hersteller zu Fiat Chrysler Automobiles N. V. 

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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