Aktuelle Angebote der Z-Modellreihe von BMW

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BMW Z – ein Zweisitzer für Spaßfahrer

Bereits nach dem Krieg begann BMW neben der Produktion von Oberklasse-Limousinen (BMW 501, der „Barockengel“) und der Kleinst- und Kleinwagen Isetta, 600 und 700 auch mit der Produktion von zweisitzigen Sportwagen. In den 50er Jahren kamen die sehr limitiert produzierten Modelle 503 und 507 zu Ruhm. Die schweren, gut motorisierten Luxussportwagen waren von der Fachwelt hochgelobt, aber aufgrund des hohen Preises blieben sie eine absolute Rarität. Gerade der Roadster 507 musste sich den spärlichen Markt mit dem Mercedes 300 SL teilen. Obwohl das Auto technisch sehr gut und optisch eine Augenweide war, wurde es doch ein Flop, der BMW fast in den Ruin trieb. 

BMW Z1 

Diese Erfahrung sorgte dafür, dass BMW sehr lange keine Sportwagen mehr produzierte. Erst im Jahr 1987 versuchte man sich wieder an einem Roadster. Der Z1 war auf 8000 Stück limitiert und lieferte aus seinem 2,5-Liter-Reihensechszylinder 170 PS an die Hinterachse. Der Z1 war mit mindestens 83.000 DM kein Schnäppchen. Grund für den hohen Preis waren maßgeblich die technischen Eigenschaften des Chassis, das aufgrund der nicht tragenden Türen besonderen Anforderungen an die Steifheit genügen musste.

BMW Z3

Mitte der 90er Jahre entschied man sich bei BMW, an den Erfolg des Z1 anzuknüpfen, und präsentierte mit dem Z3 das erste Volumenmodell im Sportwagen-Segment. Das auf dem E36 Compact basierende Cabriolet teilte sich das Cockpit mit dem kompakten Schwestermodell, hatte aber äußerlich nichts mit dem 3er gemein. Auch wurde der Z3 als erstes BMW-Modell komplett außerhalb von Deutschland hergestellt.

Der Z3 war eine Design-Ikone und wurde für die Bayern zu einem vollen Erfolg. Insgesamt fast 280.000 Exemplare wurden an die Kunden ausgeliefert – zunächst nur mit den Vierzylinder-Motoren. Nach seinem legendären PR-Auftritt im James-Bond-Film „Golden Eye“ wurde der Z3 auch mit einem 2,8-Liter-R6 angeboten. Später gab es sogar einen Z3 M Roadster, der vom aus dem E36er M3 bekannten 321 PS starken 3,2-Liter-Aggregat angetrieben wurde. Beide Sechszylinder-Varianten wurden mit verbreitertem Heck ausgeliefert, das mächtig Eindruck schinden konnte.

1999 legten die Bayern mit dem Z3 Coupé eine geschlossene Version des Z3 nach. Diese offiziell als Kombicoupé (Shooting-Brake) bezeichnete Modellvariante wurde ausschließlich mit den stärkeren R6-Motoren ausgeliefert.

BMW Z8

Quasi zeitgleich präsentierte BMW mit dem Z8 den legitimen Nachfolger des legendären BMW 507. Der von Henry Fisker entworfene Sportwagen war ein optisches und technisches Highlight. Er wurde vom aus dem M5 bekannten 5,0-Liter-V8 mit 400 PS befeuert und war damit seinerzeit gemeinsam mit dem M5 der stärkste jemals gebaute Serien-BMW.

Trotz des Erfolges wurde der Z8 im Sommer 2003 nach nur 5.700 produzierten Exemplaren ersatzlos eingestellt. Da die Nachfrage weiterhin groß war, eignete sich der Z8 bereits kurz nach Ablauf seines Produktionszyklus als Wertanlage. Heute kostet ein gut erhaltener Z8 bereits doppelt so viel wie ein Neuwagen seinerzeit. Noch exklusiver und entsprechend noch teurer sind die wenigen verfügbaren Z8 Alpina Roadster.

BMW Z4

2002 wurde der BMW Z3 vom BMW Z4 (E85) ersetzt. Die 4 statt der 3 war offiziell damit begründet, dass der Z4 in Maßen und Komfort im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewachsen ist – er ist 148 mm länger, 9 mm breiter und 8 mm niedriger. Tatsächlich nahmen die Münchner damit aber bereits ihre zukünftige Strategie – die Trennung von Limousinen und Coupé-Versionen – voraus. 

Wie auch beim Vorgänger gab es einen kleinen Vierzylinder-Motor, exklusiv für den Roadster. Auch die kleineren Sechszylinder-Motoren blieben der offenen Variante vorbehalten. Als das Coupé 2006 schließlich in den Markt eingeführt wurde, war es ausschließlich mit dem 265 PS starken 3,0-Liter-Aggregat und dem damaligen 343 PS starken M3-Motor befeuert. Insgesamt wurde das Z4 Coupé nur zwei Jahre gebaut und stellt eine Rarität im Straßenbild dar.

Die zweite Generation des Z4 (E89) kam 2009 auf den Markt. Davon wurde keine Coupé-Version angeboten, da es zum einen mit dem 4er ein dediziertes Mittelklasse-Coupé im Portfolio gibt und zum anderen der mit einem Hardtop ausgestattete Roadster ein Coupé eigentlich obsolet macht. Auch gibt es in der zweiten Generation keine M-Version, was aber bei einem 340 PS starken Z 35is zu verschmerzen sein sollte. Zu erwähnen ist noch, dass die Z-Modelle als einzige moderne Baureihen nie mit Diesel-Motoren angeboten wurden.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

BMW Z-Reihe (alle)