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BMW X-Modelle: Geländewagen für Abenteurer

Offroader waren über Jahrzehnte hinweg eine Domäne von Spezialisten, wie Landrover, Toyota und Mercedes Benz. Jeep schaffte es dank seiner Kult-Wagen Willys und Commander sogar, quasi zum Synonym für geländegängige Fahrzeuge zu werden. Gerade in den USA erfreuten sich Pickups und zumindest eingeschränkt geländegängige Fahrzeuge daher seit langem großer Beliebtheit. BMW entschloss sich etwa zur Jahrtausendwende, in diesen Markt einzusteigen.

Der X5 (E53), das erste Fahrzeug der Bayern, dass sich diesem Segment annäherte, stellte deshalb auch eine kleine Revolution dar. Als Geländewagen ließ sich der X5 aber nicht vermarkten. Eine fehlende Getriebeuntersetzung, vergleichsweise eingeschränkte Bodenfreiheit, eine selbsttragende Karosserie mit Einzelradaufhängung und die für Arbeitstiere eher ungewöhnlich hochwertige Innenausstattung ließen den BMW daher in die Kategorie „SUV“ rutschen. BMW selbst bezeichneten den X5 als „SAV“, Sports Activity Vehicle. Das ist aber eher ein marketingtechnischer Schachzug. 

Der Zielmarkt für das BMW SUV waren die USA. Dort wurde er zuerst angeboten und produziert. Etwa 30 Prozent aller X5 werden in Nordamerika abgesetzt. In den USA wird der X5 als ein so genanntes Mid-Size-SUV eingestuft. In Europa ist er jedoch einer der größten Pkw. 

BMW X – große Modellvielfalt

2003 entschied man sich bei BMW, dem Trend nach kompakteren SUVs auch für kleinere Geldbeutel zu folgen. Mit dem X3 (E83) stellten die Münchner den kleinen Bruder des X5 der Öffentlichkeit vor. Anders als der X5 wurde der X3 zunächst in Europa, genauer in Österreich, primär für den europäischen Markt produziert. Mit dem Modellwechsel 2010 änderte BMW diese Strategie und verlegte den Produktionsstandort des X3 ebenfalls in die USA. Baukastenfertigung und Synergien wiegen schließlich schwerer, als eventuelle Transportkosten.

2009 erweiterte BMW die Produktpalette um den X1 (E84), einen echten Kompakt-SUV. Etwa zeitgleich mit dem X1 erschien auch der BMW X6, ein Crossover aus SUV und Coupé. BMW fand wieder einen eigenen Namen für die Fahrzeugklasse: Sports Activity Coupé. Der X6 teilt sich viele Elemente mit dem X5, wird ebenfalls in den USA produziert, ist aber preislich über dem X5 verortet. 2013 stellten die Bayern mit dem X4 (F26) ein Mittelklasse-Crossover-SUV, das als kleiner Bruder des X6 angesehen werden kann. Der X4 teilt sich die Plattform mit dem X3, ist aber optisch deutlich weniger an das Schwestermodell angelehnt, als es bei X5 und X6 der Fall ist.

Alle X-Modelle sind serienmäßig mit dem Allradsystem xDrive ausgestattet. Einstiegsmodelle sind teilweise mit Heckantrieb verfügbar – ein Zugeständnis an die tatsächliche Nutzung der Fahrzeuge. Ins harte Gelände wird man einen X sicherlich nie führen, dafür sind sie auch gar nicht gedacht.

Bei der Motorisierung orientieren sich die Bayern regelmäßig an den entsprechenden Limousinen-Klassen. So erhalten X5 und X6 die Sechzylinder- und Achtzylinder-Motoren des BMW 5ers, während sich X1, X3 und X4 an der Palette des 1er und 3ers orientieren. Dabei wird aufgrund des höheren Eigengewichts in der Regel auf die Einstiegsmotorisierung verzichtet.

BMW X1

Die zweite Generation des X1 (F48) ist mit Drei- und Vierzylindermotoren der 1er-Baureihe ausgestattet. Einstiegsmodelle sind dabei der X1 18i sowie der X1 16d mit ihren Reihendreizylindermotoren. Diese sind ausschließlich als sDrive (ohne Allrad) erhältlich. Top-Modelle stellen der X1 xDrive25i und der X1 xDrive 25d dar. Beide ziehen 231 PS aus einem 2,0 Liter Vierzylinder und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Die 100 Nm weniger Drehmoment des Benziners macht dieser mit höheren Drehzahlen wett.

BMW X3 und X4

Die zweite Generation des X3 (F25) wird ebenfalls als sDrive im Einstiegsmodell angeboten. Dem 143 PS starken X3 18d steht auf der anderen Seite der X3 xDrive35d mit satten 313 PS und 630 Nm gegenüber. Bei den Benzinern ist das Einstiegsmodell X3 20i mit optionalem sDrive erhältlich. Top-Benziner ist der X3 xDrive35i mit 306 PS. 

Beim X4 verzichtete BMW auf die sDrive-Einstiegsmodelle und spendierte der Modellreihe stattdessen mit dem X4 M40i ein neues Top-Modell mit M-Performance und 360 PS. Größter Unterschied ist aber wohl der Umstand, dass alle X4 die strenge Euro-6-Norm erfüllen, während beim X3 „nur“ Euro 5 eingehalten wird.

BMW X5 und X6

Für den X5 und X6 ging ursprünglich nichts unter 6 Zylindern. 2013 änderte sich das, als die dritte Generation des X5 (F15) angeboten wurde. Immer effektivere Motoren erlauben es BMW, auch für den 2.200 kg schweren Luxus-SUV einen Reihenvierzylinder anzubieten. Der aktuell 231 PS leistende 2,0-Liter-Diesel mit zweistufiger Turboaufladung wurde zudem erstmals optional als sDrive erhältlich. 136 g CO2 pro km nach EWG-Norm sind zudem ein positiver Effekt für die Flottenstatistik. 

Der X6 wurde weiterhin weder mit sDrive noch mit Vierzylinder-Diesel angeboten. Top-Modell ist bei beiden Baureihen das 575 PS starke M-Modell sowie der 381 PS starke M50d, die satte 750 Nm respektive 740 Nm auf die Nockenwelle drücken. Auch die großen BMW SUVs erfüllen seit 2013 allesamt die Euro-6-Norm. Und das, obwohl die 258g/km beim CO2-Ausstoß alles andere als zeitgemäß erscheinen.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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