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BMW M – das auffällige Premiumfahrzeug

„M“ - mehr nicht. Und doch weiß fast jeder, der sich für sportliche Premium-Modelle interessiert, was damit gemeint ist. Die M-GmbH, ein Tochterunternehmen von BMW, baut seit mehr als 40 Jahren die leistungsstarken BMWs für Individualisten.

Die Anfänge des BMW M

Angefangen hat alles 1972. Der BMW 3.0 CSL, der zusammen mit Alpina für den Rennsport entwickelt wurde, war das erste Kind der Motorsport-Abteilung von BMW. Damals nannte sich das Unternehmen noch BMW Motorsport GmbH. Zunächst war alles auf den Rennsport ausgerichtet. Eine kompromisslose Leichtbauweise war die Devise bei weiterhin 200 Serien-PS. Ohne die Motoren selbst zu verändern, gelang es den Münchnern, aus dem Serien-3.0-CSi einen für den Tourenwagen-Sport geeigneten Wagen zu produzieren. Dabei stand das „L“ in CSL für Leichtbau. Andere Tuner, wie Koepchen oder Schnitzer, entlockten dem Sportler später mit bis zu 290 PS noch deutlich mehr Leistung. Dennoch kann der 3.0 CSL als der erste „M“-BMW bezeichnet werden.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Mit dem BMW M1 schuf man bei BMW Motorsport den ersten und eigentlich einzigen Supersportler der Unternehmensgeschichte. Auch wenn die 277 PS des M1 heute eher durchschnittlich erscheinen, lieferte das Fahrzeug für die damalige Zeit erstaunliche Fahrleistungen. 265 km/h Spitze und unter sechs Sekunden auf 100 km/h reichten seinerzeit, um den M1 zum schnellsten Seriensportwagen eines deutschen Herstellers zu machen. Erst 1983 wurde er durch den Porsche 911 turbo übertroffen.

Ende der 70er Jahre begann man bei BMW Motorsport damit, auch Serienfahrzeugen das gewisse Extra an Leistung einzuhauchen. Den Anfang machte der 1979 präsentierte M535i. Auf Basis des M535i erschuf man schließlich 1985 mit dem M5 den ersten echten M. Der M5 war trotz seiner äußerlichen Ähnlichkeit zum Serienmodell größtenteils eine Neuentwicklung und hatte mit 286 PS auch deutlich mehr Leistung. 

Quasi zeitgleich bekam auch der M635i die Bezeichnung M6. Der M6 hatte etwas weniger Leistung, dafür aber einen Katalysator. Dies war aufgrund der strengeren Vorschriften in den USA notwendig geworden. 1986 stellte man den auf dem E30 basierenden M3 erstmals der Öffentlichkeit vor. Auch dieser wurde, wie auch sein Nachfolger, bei BMW Motorsport gefertigt. Der 200 PS starke Ur-M3 war wie der große Bruder M5 zunächst nur ohne Kat lieferbar. Ein Jahr später dann gab es parallel eine Kat-Version. Diese hatte 5 PS weniger Leistung. Später erfuhr der Motor eine Leistungsseigerung auf 215 PS. Die M3 der ersten Generation wurden von einem 2,3 Liter Vierzylinder angetrieben und erreichten dank Leichtbauweise Geschwindigkeiten über 240 km/h. 

BMW M – nur die Leistung zählt

Der Trend bei BMW Motorsport ging jedoch in eine andere Richtung. Die ersten M-Modelle waren hauptsächlich der bei den Rennserien notwendigen Homologation geschuldet (der Forderung, dass jeder Rennwagen eine Straßenversion haben soll). Die späteren M zielten auf ein kaufkräftiges Publikum ab. Nach der Umfirmierung in M GmbH 1993 wichen Einsparungen einer Vollausstattung. Die M-Modelle sollten das jeweilige Top-Modell der Baureihe darstellen. Von nun an gab es bei fast allen Baureihen außer dem 7er, 8er und später dem X3 und X1 auch eine M-Version.

BMW M3 und M4

Die Geschichte der Motoren des M3 ist abwechslungsreich. Waren es in der ersten Generation noch Vierzylinder-Motoren, verpasste man der vierten Generation 2007 sogar einen 4,0-Liter-V8 mit satten 420 PS sowie 450 PS in der nochmal stärkeren GTS-Version. Die fünfte Generation des M3 (F80) wurde im Gegensatz zu seinen Vorgängern nur als viertürige Limousine angeboten. Das Coupé und die Cabrio-Version wurden, wie bei den Serienmodellen, in die 4er-Reihe ausgegliedert. Sowohl der BMW M3 als auch der BMW M4 wurden in der fünften Generation mit einem Reihensechszylinder ausgestattet, der aus 3,0 Litern Hubraum 431 PS leistet.

BMW M5 und M6

Die Leistung der fünften Generation, des BMW M5, wurde sukzessive auf das Doppelte der des Ur-M5 gesteigert. Er bezieht in der kleinsten Ausbaustufe seine 560 PS aus dem 4,4-Liter-V8-Aggregat, das auch im BMW M6 verbaut wurde. Die Sonderausführung Competition leistet im M5 575 Pferdestärken. Diese Abstimmung stellt sogar die Standardmotorisierung des X5 M und des X6 M dar. Eine noch stärkere Ausbaustufe bot BMW mit der 30-Jahre-M5-Edition, die dem Motor stattliche 600 PS entlockte. Letztere stellt auch die Competition-Version des M6 dar. Elektronisch abgeregelt werden auch solche Monster, aber anders als in der Serie nicht bei 250 km/h, sondern erst bei 305 beziehungsweise 315 Kilometern in der Stunde – vorausgesetzt, man bezahlt für das M Drivers Package.

Die kleineren Baureihen

Die kleineren Baureihen, wie der 1er und 2er, bekommen statt eines klassischen „M“ Modelle mit M Performance Paket. Statt dem 1er-M-Coupé wurden seit der Ausgliederung des Coupés der M135i und der M235 mit 326 PS aus dem 3,0 Liter Reihensechszylinder angeboten. Anfang 2016 erschien ein echter M2 mit 370 PS. 

Eine weitere Besonderheit stellen die in der 5er-Baureihe sowie im X5 und X6 verfügbaren M-Diesel dar. Obwohl keine echten „M“, verdienen sie den Namenszusatz unbedingt. Der dreifach aufgeladene Sechszylinder-Selbstzünder zieht seine 381 PS im M550d, X5 M50d und X6 M50d aus gerade einmal 3 Litern Hubraum und drückt dabei satte 740 Nm Drehmoment auf die Nockenwelle.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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