Aktuelle Angebote der 7er-Modellreihe von BMW

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Der BMW 7er - technische Innovation in der Oberklasse

Oberklasse-Fahrzeuge stellen für jeden Hersteller eine besondere Herausforderung dar. Ein extrem hoher Anspruch an technische Innovation und damit hohe Entwicklungskosten stehen einem begrenzten Absatzmarkt gegenüber. Oberklassen sind in der Regel keine Volumenmodelle und es braucht einiges an wirtschaftlichem Geschick, damit sich ein solches Fahrzeug amortisiert. Deshalb schrecken viele Hersteller davor zurück, das Risiko Oberklasse einzugehen – oder fallen auf die Nase, wie es VW mit dem Phaeton eindrucksvoll vorzeigt. BMW ist einer der wenigen Herstellern, die sich zum Premium-Segment zählen, und kann somit seit Jahrzehnten erfolgreich am Kampf um die automobile Oberklasse mithalten.

Die Baureihen-Generationen des 7er BMWs

Der erste offizielle BMW 7er war der E23, der den zuvor zehn Jahre lang gefertigten E3 ablöste. Er bediente sich technisch teilweise aus der bereits zuvor veröffentlichten 6er-Reihe und übernahm auch Elemente des ersten 5ers. Zunächst wurde der 7er ausschließlich mit Reihensechszylinder-Benzinern angeboten, die zwischen 150 und 252 PS leisteten. 

Die zweite Generation des 7ers

Die zweite Generation des 7ers, E32, wurde 1986 der Öffentlichkeit vorgestellt. BMW setzte weiterhin ausschließlich auf Ottomotoren, erweiterte aber später die Motorenpalette. 1992 bekam der 730i erstmals einen V8-Motor (Weiterhin mit 3,0 Liter Hubraum). Außerdem gab es einen 4,0-Liter-V8 für den 740i. Der ab 1987 angebotene 750i war das erste deutsche Nachkriegsfahrzeug mit einem V12. Knapp 300 PS leistete das 5,0-Liter-Aggregat und beschleunigte die Limousine damit in unter 8 Sekunden auf schon damals abgeregelte 250 km/h. Auch in der zweiten Generation gab es den 7er mit 5-Gang-Handschaltung. Das optionale 5-Stufen-Automatikgetriebe von ZF blieb den V8-Modellen vorbehalten. Die Sechs- und Zwölfzylinder-Fahrzeuge erhielten das schon bekannte 4-Stufen-Automatikgetriebe – mit entsprechenden Verbrauchswerten.

Die dritte Generation des 7ers

Mit dem E38 ging der 7er 1993 in seine dritte Baureihengeneration. Neben etlichen Neuerungen war es insbesondere das in allen Varianten optional verfügbare Navigationssystem, das dem 7er seinen Status in der Oberklasse sicherte. Erstmals wurde der 7er ab 1996 mit Dieselaggregaten angeboten. Zwei Reihensechszylinder- und ein V8-Diesel erweiterten die Motorenpalette. Der ab Mai 1999 mit einem 245 PS leistenden 3,9-Liter-Achtzylinder angebotene Top-Diesel 740d war der damals stärkste Serien-Pkw-Dieselmotor der Welt. Alle Motoren des E38 außer dem um 400 ml gewachsenen V12 und einem 2,8-Liter-R6 waren Achtzylinder.

Die vierte Generation des 7ers

Mit der vierten Generation des 7ers, dem E65, hielt das bis heute verwendete Bedienkonzept iDrive Einzug. Es stellte bei seiner Markteinführung 2001 ein absolutes Novum dar. Weit weniger Begeisterung löste hingegen das mutige Design von BMW-Chefdesigner Chris Bangle aus. Das auffällige Heck, das sich durch einen aufgesetzt wirkenden Kofferraumdeckel auszeichnete, sorgte für reichlich Spott. Neben der computergesteuerten Bordelektronik setzte BMW im E65 auch auf neue Motoren. Der V12 wuchs auf stattliche 6,0 Liter Hubraum an und leistete nun 445 PS. Der V8-Diesel des 745d wuchs auf 4,5 Liter an und leistete nun 329 PS.

Die fünfte Generation des 7ers

Im November 2008 erschien mit dem F01 die fünfte Generation des 7ers. Zu den technischen Neuerungen gehörten unter anderem:

  • ein Abstandsregel-Tempomat, der bei Stop-and-Go-Situationen vollautomatisch im fließenden Verkehr mitfuhr
  • ein Nachtsichtassistent mit Personenerkennung
  • ein Black-Panel-Cockpit

Außerdem wurde im F01 erstmal ein 7er mit dem Allradsystem xDrive angeboten. Dieses blieb aber den V8-Benzinern und den Dieselmodellen vorbehalten. Auch verabschiedete sich BMW endgültig von der Hubraumzuordnung bei den einzelnen Varianten. Alle Dieselmodelle des 7ers (730d, 740d und 750d) wurden vom selben 3,0-Liter-R6 angetrieben, der sich nur durch veränderte Motorelektronik und die Zahl der Turbostufen unterschied. Außerdem wurden in Laufe der Produktionszeit die 6-Stufen-Automatikgetriebe sukzessive durch die neuen 8-Stufen-Automatiken ersetzt. Alle Varianten des F01 erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und werden dort elektronisch abgeregelt.

Die sechste Generation des 7ers

Die sechste Generation der Baureihe, der G11, wurde 2015 eingeführt. Dieser 7er war deutlich leichter als sein Vorgänger. Die bei der Einführung angebotene Motorenpalette war sehr überschaubar. Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner verrichtete im 740i seinen Dienst und lieferte hier 326 PS an die Hinterachse. Im 750i arbeitete der bekannte 4,4-Liter-V8. 450 PS werden hier optional auch an alle vier Räder verteilt. Beim Diesel änderte sich nichts. Es fehlte jedoch noch der bekannte 750d. 

 

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** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

BMW 7er (alle)