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BMW – die deutsche Traditionsmarke

Das Buchstabenwort „BMW“ steht für Bayrische Motoren Werke. Der Sitz des Unternehmens ist standesgemäß in München. Daher wird oft vermutet, dass die weiß-blauen Viertelkreise im Marken-Logo dem Staatswappen Bayern entlehnt wurden. Das ist nur teilweise richtig. Privaten Unternehmen, wie der BMW AG, ist es nicht erlaubt, sich staatliche Hoheitszeichen zu eigen zu machen. Daher ist das BMW-Logo auch nicht weiß-blau, sondern blau-weiß. Von dieser Spitzfindigkeit abgesehen ist das eigentliche Erkennungsmerkmal eines BMWs der Doppel-Nieren-Kühlergrill, ein Stilelement, das sich wie ein roter Faden seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts durch nahezu alle Modelle zieht. 

Heute gehört die BMW AG zu 46,7 % der Familie Quandt, die zunächst als Großaktionäre von Mercedes Benz bei BMW einstieg und das Unternehmen vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrte. Heute haben die drei Großaktionäre Johanna Quandt und deren Kinder Stefan Quandt und Susanne Klatten jeweils ein Vermögen von über 10 Milliarden Euro und zählen alle drei zu den 10 reichsten Deutschen. Nach Familienvermögen aufgeschlüsselt sind die Quandts vor allen anderen (Albrecht, Schaeffler, Reimann, Herz, Otto, Würth oder Oetker) die mächtigste Wirtschaftsdynastie in Deutschland mit unzähligen Unternehmen und Beteiligungen in allen Sektoren. Mit 25 Milliarden Euro stellen die Beteiligungen an BMW jedoch den Großteil des Vermögens.

BMW – große Modellvielfalt

Nach den Wirren des Krieges etablierte sich BMW mit den Luxuskarossen 501 und 502, den so genannten Barockengeln, im Oberklasse-Segment. Etliche Oberklasse Coupés  und Roadster folgten. Mit der Isetta und deren Ablegern BMW 600 und 700 wurde auch ein Standbein im Klein- und Kleinstwagen-Segment geschaffen. Was in den Zeiten des Wirtschaftswunders jedoch fehlte, war ein Vertreter in der Mittelklasse. Die Anfang der 60er Jahre entwickelte „Neue Klasse“ war als Vorläufer der 5er-Serie ein erster wichtiger Schritt, aber erst mit der 02-Serie konnte BMW nach dem Krieg wirklich als Volumenhersteller auf dem deutschen Markt Fuß fassen. 

In den 70er Jahren schwenkte BMW in die bis heute geltende Modellpolitik ein. Mit dem E21 kam der erste moderne 3er und mit dem E12 der erste 5er. Auch der 6er (E24) hat seinen Ursprung in dieser Phase. Das sportliche Coupé des 5ers war bis zur Einführung des 8ers, einem eigenständigen Sportcoupé, das sich ganz klar in der Oberklasse verortete, die Speerspitze der sportlichen BMWs. Als 1989 die Wachablösung stattfand, verschwand der 6er für mehr als ein Jahrzehnt von der Bildfläche.

Seit Mitte der 90er Jahre hörten Sportcoupés bei BMW auf den Namen Z. Z-Modelle sind echte Zweisitzer. Während der Z3 als Coupé und Cabrio im Mittelklasse-Segment nach betont sportlichen Käufern suchte, war der Z8 mit einem Neupreis von mindestens 235.000 DM einer besonders finanzstarken Käuferschicht vorbehalten.  Ganze 5.703 Z8 verkaufte BMW in den fünf Produktionsjahren. Fast alle fahren noch heute und haben kaum Wertverlust zu verzeichnen. Erst im ersten Drittel der 2000er Jahre besann man sich in München und stellte mit dem E63, der zweiten Generation des 6ers, wieder ein viersitziges Coupé her. 

Immer mehr Zwischenstufen sind seither klare Modellpolitik bei BMW. Zuletzt kam der 2er, der ein kleines Cabrio, ein Kompaktcoupé und erstmals mit dem Active Tourer auch einen kleinen Familienvan in sich vereint. Auch der 4er, der das Cabrio und das Coupé der 3er-Serien ersetzt, deutete auf eine filigrane Segmentierung hin. Inklusive der beiden Stromer i3 und i8 sind aktuell 19 unterschiedliche Modellreihen ein klares Indiz für diesen Trend.

BMW: konkurrenzstark und zukunftsorientiert

Parallel zum kompakten 1er, dem 3er in der Mittelklasse und dem 5er in der oberen Mittelklasse blieb sich BMW seinen Oberklasse-Wurzeln treu. Die ebenfalls in den 70er Jahren gestartete 7er-Klasse ging im Jahr 2016 bereits mit der sechsten Generation an den Start. Der G11 ist dabei, wie schon seine Vorgänger, auf dem letzten Stand der Technik. Mit den neuesten mechanischen Besonderheiten und intelligenten Fahrsicherheitssystemen ausgestattet wird er als Premium-Oberklasse ausdrücklich gegen die deutsche Konkurrenz von Mercedes S-Klasse und Audi A8 platziert.

Ebenfalls nicht verschließen konnte sich BMW der aufkommenden Nachfrage nach so genannten SUVs. SUVs gehören in den USA längst zum Alltagsbild. Somit mussten auch die deutschen Hersteller hier einsteigen, um nicht den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Neben den großen amerikanischen Herstellern sowie Land Rover und Toyota hatte auch Mercedes mit der M-Klasse bereits diesen Weg beschritten.

Der X5 war der erste, eingeschränkt geländegängige BMW. In den USA produziert und dort gegen die einheimische Konkurrenz platziert war der X5 auch in Europa ein Erfolg. Das SUV-Konzept ging voll auf. Mit dem X1 und dem X3 ist BMW heute auch in der Kompakt- und Mittelklasse mit einem SUV vertreten. Die Coupé-Varianten X4 und X6 runden die Palette ab, die Ende 2015 fünf Modelle umfasst.

Mit einer breiten Modellpalette und durch den Mini im unteren und durch Rolls Royce im oberen Bereich des automobilen Spektrums vertreten, sieht sich BMW auch für die Zukunft gut aufgestellt. Neben Porsche und Toyota gehören die Münchner zu den profitabelsten Automobilherstellern weltweit. Die BMW Group ist außerdem unter den sogenannten Premiumherstellern führend bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Fahrzeuge. Entsprechend hatte das Unternehmen im Jahr 2008 als einziger europäischer Automobilhersteller die Anforderungen der ACEA-Selbstverpflichtung zur Reduktion von CO2-Emissionen erfüllt. Angesichts gravierender Differenzen zwischen Normverbrauch und Realität gerade auch bei BMW, wird die Zukunft zeigen, was von diesen Ergebnissen zu halten ist. 

BMW – von der Firmengründung bis heute

Wie so oft beginnt die Unternehmensgeschichte recht turbulent: Nach anfänglichem Fokus auf Flugzeugmotoren und dem zwischenzeitlichen Verlust der Namensrechte und etlichen Umorientierungen fand das Unternehmen schließlich 1922 seinen heutigen Namen. Produziert wurden zunächst Motorräder und Flugzeugmotoren. Erst nach Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach im Jahr 1928 avancierte BMW auch zum Automobilhersteller. Dem zunächst nur übernommenen Dixi 3/15 folgte schnell der BMW 3/15 PS. 

In den dreißiger Jahren wuchs die Modellpalette schnell über alle Segmente an. Vom 303 bis zum 335 entstanden vor dem Zweiten Weltkrieg insgesamt 13 unterschiedliche Modelle. Zu Spitzenzeiten Ende der 30er Jahre wurden sechs Modelle gleichzeitig produziert – beachtlich für die damalige Zeit.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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