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Austin und Austin-Healey: Klassische britische Gebrauchtwagen

Austin, offiziell Austin Motor Company, war ein britischer Automobilhersteller, der seinen Sitz im mittelenglischen Longbridge nahe Birmingham hatte. Das letzte Fahrzeug, das den Namen Austin trug, lief Ende der 1980er Jahre vom Band. Die Marke Austin-Healey entstand 1952 als Joint Venture zwischen der Donald Healey Motor Company und BMC, der Muttergesellschaft von Austin. 1971 wurde das letzte Austin-Healey-Fahrzeug produziert.

Kaufberatung

Auf dem deutschen Markt spielt im Grunde nur der Mini eine große Rolle. Da selbst die „neuesten“ Minis von Austin aus dem Jahre 2000 stammen und damit mindestens 15 Jahre alt sind, gilt es besonders auf den Zustand der Karosserie zu achten. Da der Mini zahlreiche völlig ungeschützte Hohlräume aufweist und wie alle Fahrzeuge von innen nach außen rostet, empfiehlt sich bei höherpreisigen Fahrzeugen (und das sind mittlerweile praktisch alle) in jedem Fall eine Begutachtung der Hohlräume per Sonde. Die Technik sollte ebenfalls einwandfrei funktionieren. Der gerne angenommene Grundsatz „kleines Auto, kleiner Preis“ gilt hier nicht. Das etwas teurere Fahrzeug ist im Zweifel auch das bessere Fahrzeug. 

Modellübersicht

Mehrere Modelle von Austin gingen in die Automobilgeschichte ein. So geht das Design der typischen Londoner Taxis mit ihrer klassischen Form auf Entwicklungen von Austin zurück, das seit den 1940er Jahren Londoner Taxiunternehmer jahrzehntelang mit Fahrzeugen mit dem typischen hohen Dach belieferte. Wer heute noch einen Gebrauchtwagen der Marke bekommen kann, hat ein echtes Sammlerstück gekauft. 

Austin Mini

Der Austin Mini gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten Modellen der Marke. 1959 auf dem Markt erschienen, war der Mini mit dem damals neuartigen Frontantrieb einer der Vorreiter moderner Fahrzeugkonstruktionen, insbesondere auf dem Kleinwagensektor. Das Fahrzeug eroberte mit seiner übersichtlichen Technik und einfachen Bedienbarkeit schnell die Herzen von Kleinwagenliebhabern und wurde überdurchschnittlich oft von Frauen gefahren. Der Mini hatte ursprünglich 34 PS aus 850 ccm Hubraum. Zwei deutlich leistungsgesteigerte Varianten des Mini waren ab 1963 unter den Namen Mini Cooper (anfangs 55 PS) und Mini Cooper S (ursprünglich 70 PS) erhältlich. 

Der Mini wurde im Laufe seiner Bauzeit, die immerhin von 1959 bis ins Jahr 2000 reicht, auch aufgrund der wechselvollen Geschichte von Austin von einer Vielzahl von Herstellern produziert. Die Modellbezeichnung des Fahrzeugs blieb jedoch mit „Mini“ immer gleich. Besonders interessant am Mini ist seine Vielfalt an Karosserievarianten: Es gab ihn als zweitürige Limousine, als Lieferwagen ohne hintere Seitenfenster, als Kombi (unter dem Namen Mini Clubman) und sogar als Pickup mit offener Ladefläche. 

Erfolge konnte der Mini auch im Rallyesport verzeichnen, gewann er doch zwischen 1964 und 1967 viermal in Folge die berühmte Rallye Monte Carlo. Noch heute gilt der Mini-Markenpokal (in seiner modernen Form in der „MINI Challenge“ mit aktuellen Fahrzeugen der Nachfolgemarke MINI) als Einstiegsklasse in den Motorsport auf der Rundstrecke.

Austin Mini Moke

Der Austin Mini Moke ist ein offenes, nur mit dem Nötigsten zum Fahren ausgestattetes typisches Freizeitfahrzeug. Er besitzt unter anderem keine Türen, als Wetterschutz dient lediglich eine klappbare Frontscheibe und ein ungefüttertes Stoffverdeck. Zu Beginn der 1960er Jahre als Versuchsbasis für Baugruppen und Komponenten des Mini entwickelt, ist der Mini Moke aus genau diesem Grunde weitestgehend baugleich mit dem Mini mit normaler Karosserie. 

Gleichzeitig dachte man an, die fertige Konstruktion des Mini Moke auch im Heer der britischen Armee als leichten Kommandowagen ähnlich des Jeep zu nutzen. Damit könnte der Hersteller kostengünstig weitere Erkenntnisse über die Langlebigkeit von Fahrzeugkomponenten unter erschwerten Bedingungen gewinnen. Das Projekt wurde jedoch fallengelassen, da wesentliche Anforderungen des Militärs nur unzureichend oder gar nicht erfüllt werden konnten. Aus dieser Situation heraus entwickelte sich das Modell auf dem zivilen Markt als Freizeitfahrzeug, welches besonders in den 1970er und 1980er Jahren oftmals in wärmeren Gegenden zu sehen war.

Austin Maestro

Der Austin Maestro wurde als Nachfolger des Mini für die 1980er Jahre konzipiert. Dieses Modell wies gegenüber dem Mini ein verbessertes Platzangebot auf und war auch als Fünftürer erhältlich. Der Austin Maestro wurde von 1980 bis 1994 produziert, zuletzt allerdings unter der Marke MG.

Austin Allegro

Der Austin Allegro wurde von 1973 bis 1982 als Nachfolgemodell des Austin Maestro angeboten. Dem Allegro war kein großer Erfolg beschieden. Noch heute gilt das Modell als negatives Vorzeigebeispiel für schlechtes Design und unzuverlässige Technik. Es trug maßgeblich zum Niedergang der Marke Austin bei.

Die Geschichte von Austin

Das Unternehmen wurde im Jahre 1905 von dem englischen Ingenieur und späteren Industriellen Herbert Austin gegründet, der davor seit 1901 Direktor des Luxus-Automobilherstellers Wolseley war. Erst in den 1920ern kam der eigentliche Erfolg der Marke mit dem Austin 7. Der günstige kleine 7 war sowohl auf dem britischen Markt wie im Ausland eines der erfolgreichsten Modelle. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Austin neben Pkw auch Lkw und Flugzeuge. Anfang der 50er Jahre galten die Pkw von Austin als solide und widerstandsfähig.

Ab 1952 gehörte Austin zur British Motor Corporation, die aus der Fusion von Austin und der Nuffield Organisation, einem weiteren britischen Hersteller, entstand. Nach weiteren Zusammenschlüssen, begründet durch die allgemein schwierige Lage der britischen Fahrzeugindustrie, wurde sie zur British Leyland Motor Corporation. Ab den 1970er Jahren musste Austin mit Image-Problemen kämpfen. Trotz einiger Erfolge, etwa dem beliebten Modell Austin Metro, gab das Konzern – inzwischen unter dem Namen Austin Rover Group bekannt – 1987 die Marke Austin auf und änderte seinen Namen zu Rover Group. Die Modelle von Austin wurden ohne Markennamen weitergeführt. Die Namensrechte an der Marke gingen im Juli 2005 an den größten chinesischen Automobilhersteller, die Nanjing Automobile Group Co., Ltd. über. 

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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