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Mehr als „nur“ BMW: Alpina-Automobile vergleichen

Alpina (offiziell: ALPINA Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG) ist ein deutscher Tuner mit Sitz im oberbayrischen Buchloe circa 50 km westlich von München. Das Unternehmen wird seit Firmengründung im Jahre 1965 von Inhaber Burkard Bovensiepen geleitet. Später traten Bovensiepens Söhne Andreas und Florian in die Geschäftsleitung ein. Alpina beschäftigt sich ausschließlich mit dem Tuning von Fahrzeugen der Marke BMW und besitzt seit 1983 Herstellerstatus. Etwas kurios mutet an, dass Alpina neben schnellen Fahrzeugen auf BMW-Basis auch hochwertigen Wein, Spirituosen und Olivenöl verkauft. 

Kaufberatung

In der Frühzeit des Unternehmens wurde das Tuningzubehör von Alpina auch einzeln verkauft. Es ist daher heute schwer bis überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen, ob ein klassischer Alpina noch im Originalzustand ist ob er vor Zeiten des Herstellerstatus von Alpina bereits als solcher ausgeliefert wurde und gegebenenfalls wo und wie der Umbau erfolgte. Da es sich bei den Fahrzeugen dieser Marke zudem durchgehend um Kleinserien mit maximalen Auflagen von wenigen Hundert Stück handelt, empfiehlt es sich, beim Kauf einen Alpina-Experten mitzunehmen.

Bei Zweifeln an der Originalität eines Fahrzeugs ist es sinnvoll, sich über die Historie des potenziellen Kaufobjekts zu informieren. Fahrzeuge, die bei Alpina (ab 1978) unter Herstellerstatus gefertigt wurden, haben zwar ein Alpina-Typenschild, dieses kann jedoch nachgefertigt worden sein. Erschwerend kommt hinzu, dass ein echter Alpina nicht allein über die Fahrzeugidentifizierungsnummer zu identifizieren ist: Der Hersteller verfügt nicht über einen eigenen Nummernkreis oder sonstige Identifizierungsmerkmale. Abhilfe kann eine (gegebenenfalls kostenpflichtige) Anfrage direkt bei Alpina schaffen. 

Modellpalette

Es gibt kaum eine Baureihe aus dem Hause BMW, für die Alpina nicht schon ein entsprechendes eigenes Modell angeboten hätte. Die Modellpalette der Basisfahrzeuge für einen Alpina umfasst also fast alle Fahrzeugklassen, die BMW anbietet – vom 3er (Alpina B3) über den X3 (Alpina XD3) bis zum 7er (Alpina B11 und B12). Viele Alpina-Namensbezeichnungen wurden über die Jahre teilweise mehrfach belegt. Sie können also je nach Baujahr Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen bezeichnen. 

Die Geschichte von Alpina

Das erste Fahrzeug, für welches Alpina Tuningsätze anbot, war der 1961 vorgestellte BMW 1500 ("Neue Klasse"). Die sehr erfolgreiche Neue Klasse hat die Lücke zwischen dem Oberklassefahrzeug BMW 501 und der kleinen BMW Isetta gefüllt. Firmengründer Bovensiepen entwickelte für die neue Baureihe kurz nach deren Erscheinen eine Doppelvergaseranlage und brachte die Leistung des 1500 auf das Niveau des später erschienenen 1800. Die serienmäßige und betont sportlich ausgelegte Baureihe leistete ab Werk in ihrer stärksten Motorisierung als 2002tii immerhin bereits 131 PS, ein für die frühen 1970er Jahre erstaunlicher Wert. Aber auch das reichte Bovensiepen nicht – er steigerte die Motorleistung des 2002tii auf 160 PS. Das Alpina-Fahrzeug von 1971 erzielte bei Vergleichsfahrten mit dem zwei Jahre später erschienenen, von BMW selbst vorgestellten 2002 turbo trotz nominell etwas geringerer Leistung des Alpina bessere Fahrleistungen als der turboaufgeladene Werks-2002.

Alpina B10 Biturbo

Der 1989 vorgestellte Alpina B10 Biturbo gilt als weiterer Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Der Sechszylinder leistet als BMW ab Werk 211 PS. In der 507-mal gebauten Alpina-Version kommen zur Leistungssteigerung zwei Turbolader, spezifische Änderungen an Kolben, Ladeluftkühlung und diverse Änderungen an der Ventilsteuerung hinzu, die dem aufgeladenen Motor die nötige Standfestigkeit verleihen. Mit der Leistungskur bringt es der Sechszylinder im B10 Biturbo auf 360 PS und beschleunigt das knapp 1700 kg schwere Auto in 5,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 290 km/h. Damit galt der B10 Biturbo damals als die schnellste in Serie hergestellte Limousine der Welt. Alpina-Chef Bovensiepen bezeichnet dieses Fahrzeug noch heute als sein Lieblingsauto.

Sportlich unterwegs mit Diesel

BMW gilt seit jeher als Vertreter betont sportlicher Fahrzeuge. Als im Jahre 1983 mit dem BMW 524td das erste Fahrzeug der Marke mit einem turboaufgeladenen Dieselmotor erschien, wurde dies zwar wahrgenommen, galt aber nicht als Sensation. Auch das Produktangebot von Alpina war lange Zeit auf Fahrzeuge mit Ottomotor beschränkt. Dies änderte sich, als Dieselmotoren durch Entwicklungen wie Direkteinspritzung im Pkw und Common-Rail-Systeme in Verbindung mit Aufladung sportliche Gene entwickelten. 

Der Alpina D3 von 2005 ist das erste in nennenswerter Stückzahl gebaute Fahrzeug der Marke mit Selbstzünder-Antrieb. Er hat eine Literleistung von 100 PS und entwickelt aus 2,0 Liter Hubraum eine Leistung von 200 PS. Die Fahrleistungen liegen bei 238 km/h Höchstgeschwindigkeit, die Beschleunigung liegt dank dieseltypischen kräftigen 410 Newtonmeter Drehmoment bei 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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