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Sportwagen des britischen Herstellers AC

AC, offiziell ehemals AC Cars Ltd., war ein britischer Sportwagenhersteller, der von der Gründung des Unternehmens im Jahre 1911 bis ins Jahr 1984 seinen Sitz im südenglischen Thames Ditton hatte. AC baute bereits seit 1904 Autos, darunter vornehmlich Kleinstwagen, aber auch Dreiräder und Kraftwagen zum Lastentransport. Nach dem zweiten Weltkrieg schwenkte AC auf die Produktion von offenen Sportwagen um. Das bekannteste Modell des britischen Herstellers ist zweifellos die AC Cobra.

Hinweise zum Kauf eines gebrauchten AC

Die Fahrzeuge von AC gelten als durchweg robust und aufgrund ihrer überschaubaren Technik auch als einfach zu warten. Allerdings sollte die Wartung auch gewissenhaft und vor allem regelmäßig durchgeführt werden. Ansonsten können etwa durch Schmiermittelmangel oder unvermeidbaren Verschleiß relativ schnell Schäden auftreten, die nur mit enormem finanziellen Einsatz zu beheben sind. Besonders die AC Cobra wurde ursprünglich für den Rennsport konzipiert und ist vielfach auch tatsächlich im Rennsport eingesetzt worden. Unzureichend reparierte Unfallschäden und Risse in den Schwellern sind daher bei der Cobra keine Seltenheit. Dies gilt besonders für die blattgefederten Modelle mit dem 4,3 Liter großen sogenannten 289er Motor.

Der AC Ace

Der AC Ace wurde 1953 vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen offenen reinen Zweisitzer mit eigenständiger Karosserie, bei deren Formgebung sich die Designer offenbar von zeitgenössischen Modellen der italienischen Wettbewerber inspirieren ließen. Der Ace wies für die damalige Zeit einige innovative konstruktive Merkmale auf: So verfügte er als erster britischer Pkw über eine Einzelradaufhängung an Vorderachse und Hinterachse über Querlenker. Die Karosserie des AC Ace bestand aus Aluminiumblechen. Der Motor des Roadsters war indes weniger innovativ. Seine Grundkonstruktion war bei Produktionsbeginn bereits mehrere Jahrzehnte alt.

1993 erfuhr der Name bei AC eine Renaissance: Der Ace der zweiten Generation erschien. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen reinrassigen Roadster, der aber außer dem Namen nichts mit dem Ur-Ace zu tun hat.

Der AC Aceca

Der von 1954 bis 1963 angebotene Aceca stellt die geschlossene Coupé-Variante des Ace von 1953 dar. Der technisch weitestgehend mit dem Ace baugleiche Aceca verfügt aufgrund der perfekt ausgeglichenen Gewichtsverteilung zwischen Vorderachse und Hinterachse über ein neutrales Kurvenhandling und weist aufgrund seines geringen Gewichts von nur rund 960 Kilogramm recht gute Fahrleistungen auf.

Der beliebte AC Cobra

Anfang der 1960er Jahre neigte sich die ursprünglich vorgesehene Produktionszeit des Ace, der seit 1953 gebaut wurde, dem Ende zu. Der US-amerikanische Pilot und Rennfahrer Carroll Shelby ist durch einige Renneinsätze Ende der 1950er Jahre in Europa auf den Ace aufmerksam geworden. Shelby stellte fest, dass das Modell alles hatte, um im Motorsport auch weiterhin erfolgreich sein zu können, außer einem wirklich starken Motor. 

Die bis dahin im AC Ace verwendeten Motoren waren allesamt traditionell sehr langhubig ausgelegt. Die Langhubigkeit bedingte eine hohe mittlere Kolbengeschwindigkeit, somit fiel eine Leistungssteigerung durch reine Drehzahlerhöhung aus. Außerdem gingen die Motoren allesamt auf bereits Jahrzehnte alte Konstruktionen zurück. Aus dieser Situation heraus unterbreitete Shelby dem AC-Werk also den Vorschlag, es möge einen bis dahin nicht erhältlichen Achtzylindermotor in den Ace einbauen, um die zwar guten, aber nicht außergewöhnlichen Fahrleistungen auf ein höheres Niveau zu heben. 

Der amerikanische Hersteller Ford lieferte einen geeigneten Motor. Dabei handelte es sich den 4,3 Liter großen V8-Motor, der damals bereits seit einigen Jahren erfolgreich in diversen US-amerikanischen Ford-Modellen als so genannte „Small Block Windsor Engine“ vom Band lief. 

Big is beautiful

Bekannt und deshalb besonders beliebt wurde die AC Cobra in den Varianten mit den großen V8-Motoren von Ford. Die Bestückung mit dem größten 427er Motor mit 500 PS ist dabei die gesuchteste. Die 427 steht dabei für den Hubraum in Kubikzoll (cui). 427 cui entsprechen im metrischen System 6999 ccm Hubraum. Solche Fahrzeuge, einwandfreien Zustand vorausgesetzt, erzielen in Auktionen durchaus Preise, die sich im Bereich von 1 Million Euro bewegen.

 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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