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Abarth: Klein, aber fein, stark und schnell

Abarth (offiziell Abarth & C. S.p.a.) ist ein italienischer Tuner mit Sitz in der Automobilstadt Turin. Das Unternehmen besitzt historisch bedingt bereits seit seiner Firmengründung offiziellen Herstellerstatus. Seit den 1970er Jahren ist es vor allem für die Rallye-Fahrzeuge Abarth 595, Fiat 124 Rally Abarth und Fiat 131 Abarth bekannt, welche auf der technischen Basis der damals aktuellen Modelle Fiat 500, Fiat 124 und Fiat 131 aufgebaut sind. Zuvor arbeitete Firmengründer Carlo Abarth bereits erfolgreich mit dem französischen Hersteller Simca zusammen und schuf den Abarth-Simca 1300 GT.

 

Abarths Neubeginn 2007 und eigener Markenpokal

2007 wurde das Unternehmen als Fahrzeughersteller unter dem Namen Abarth & C. S.p.A. neu gegründet. Das erste Modell der neuen Ära war der von 2007 bis 2010 produzierte Abarth Grande Punto. Für den ab Werk serienmäßig 155 PS leistenden Punto konnte der interessierte Käufer zusätzlich das Esseesse-Kit ordern, welches eine besondere Abstimmung des Fahrwerks sowie Feintuning an den Bremsen beinhaltete und die Leistung des Fahrzeugs auf 180 PS anhob. Mit den Fahrzeugen der Typen 500 Abarth Assetto Corse und 500 Abarth R3T wird seit 2009 sogar ein eigener Markenpokal, die Trofeo 500 Abarth, gefahren.

Modellübersicht

Abarth 595, 595 Turismo und 595 Competizione sind sowohl als Limousine wie auch als Cabrio erhältlich. Bei den offenen Fahrzeugen handelt es sich dabei nicht um Vollcabrios: Das aus einem wetterfesten Stoff bestehende Dach kann zurückgeschoben werden. Es handelt sich also eigentlich um ein Landaulet – eine Karosserieform, die bis in die 1930er Jahre durchaus üblich war. Die Türen bleiben mitsamt den Türrahmen stehen, was dem Cabrio-Gefühl aber keinen großen Abbruch tut. Der Abarth 695 Biposto hingegen ist konstruktiv bedingt nur als geschlossene Version zu haben. 

Alle vorgenannten Fahrzeuge basieren auf dem Fiat Cinquecento, wobei die Modifikationen sich nicht nur auf optische Veränderungen und Verbesserungen an der Aerodynamik beschränken. Wie für Abarth typisch, umfassen sie auch umfangreiche Maßnahmen an Antriebsstrang, Fahrwerk und Bremsen.

Wiesen die Modellbezeichnungen seinerzeit sowohl bei Fiat als auch bei den Abarth-Derivaten auf den Hubraum des jeweiligen Modells hin, so haben sie heute nur noch historische Bedeutung. Denn alle Motoren sind deutlich größer, als es die Modellbezeichnung vermuten lässt. So leistet bereits das „kleinste“ Abarth-Modell 595 Custom 1.4 T-Jet aus 1,4 Liter Hubraum stattliche 140 PS, die den nur 1120 kg wiegenden Kleinstwagen ordentlich auf Trab bringen. Wer es ein wenig stärker mag, dem seien die beiden Versionen 595 Turismo und 595 Competizione mit 160 PS beziehungsweise 180 PS empfohlen.

Biposto: Der Name kommt vom Rennsport

Richtig zur Sache aber geht es im 695 Biposto. Schon der Name (italienisch: „Zweisitzer“) verspricht in Anlehnung an die Monoposti („Einsitzer“) echtes Rennfeeling für die Straße. Turbobefeuerte 190 PS aus 1368 ccm ergeben, verteilt auf 997 kg Kampfgewicht, für die kleine Rennkugel ein Leistungsgewicht von gerade einmal 5,25 PS. Das liegt auf dem Niveau des legendären Porsche 911 2,7 RS. Matt lackiert und ausschließlich in der Farbe „Performance Grau“ erhältlich, ist der Abarth 695 Biposto schon serienmäßig mit allem ausgestattet, was des ambitionierten Sportfahrers Herz höher schlagen lässt. Die Liste des zusätzlich lieferbaren Zubehörs schließt dann auch noch die letzten Lücken auf der Rennfahrer-Wunschliste: sowohl ein Doppelkupplungsgetriebe mit sequenzieller Schaltung wie ein Carbon-Kit zur Gewichtsersparnis wie auch Seitenscheiben aus Kunststoff beispielsweise sind (gegen erheblichen Aufpreis, versteht sich) ab Werk lieferbar. So kann ein voll ausgestatteter Abarth 695 Biposto durchaus an der 70.000-Euro-Marke kratzen.

Alternative: 500C und 500 Abarth Assetto Corse

Wer es ein wenig preiswerter mag, dem seien die Vorgänger-Modelle Abarth 500 Assetto Corse und 500C empfohlen. Der turbogeladene 1,4-Liter leistet im 500C je nach Baujahr 135 oder 140 PS, im 500 Assetto Corse stolze 200 PS. Die Schaltpaddel am Lenkrad mitsamt der großen gelben Schaltanzeige und der Startknopf lassen schon beim Einsteigen Rennwagenfeeling aufkommen. Die direkte Lenkung und das knackig-straffe Fahrwerk bestätigen den ersten Eindruck, den die beiden Modelle auf den Betrachter machen.

Mehr zur Geschichte von Abarth

Die Geschichte von Abarth reicht aber noch einige Jahrzehnte länger zurück: Der italienische Hersteller Cisitalia war spezialisiert auf die Konstruktion von Rennwagen und Rennsportwagen. Schon 1948 übernahm Carlo Abarth die Konstruktionskonzepte des Formel-1-Autos, das Cisitalia gerade entwickelte. Teile daraus flossen in den 1949 angebotenen 205A – das erste Fahrzeug, das unter Abarths eigenem Namen erschien. Bekannte Rennfahrer wie der Deutsche Hans Herrmann, der 1970 zusammen mit Richard („Dick“) Attwood die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat, fuhren in den Folgejahren auf Rennwagen von Abarth. 

 

Seit 1971 ist Abarth eine 100-prozentige Fiat-Tochter und eigenständige Marke innerhalb des Konzerns, die für die besonders leistungsstarken Modelle verwendet wird. Die Fahrzeuge von Abarth ziert ein eigenes Markenzeichen mit einem Skorpion, dem Sternzeichen des Firmenchefs. Zwischen 1981 und 2007 baute Abarth jedoch keine eigenen Modelle, der Name wurde stattdessen innerhalb des Fiat-Konzerns vereinzelt für Ausstattungsvarianten bestimmter Fahrzeuge verwendet. So finden Sie beispielsweise den Autobianchi A112 Abarth oder den Fiat 500 Abarth unter den entsprechenden Marken. 

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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