...

Bitte einen Moment Geduld.
Die Toolbox für Content-Marketing wird geladen ...

Günstige Krankenkasse - teure Krankenkasse

Klicken Sie links im Menü auf ein Thema und sehen Sie, wo die einzelnen Bundesländer im Ranking stehen.

Weitere Informationen erhalten Sie durch einen Klick auf die Nummern-Symbole.

Der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich zusammen aus dem einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Diesen Beitrag zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen. Obendrauf kommt der Zusatzbeitrag, den jede Krankenkasse selbst festlegt und den Arbeitnehmer allein entrichten müssen.

Zusatzbeiträge: Jede fünfte Kasse erhöht

2017 erhöhen 19 Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge, während 66 sie nicht ändern. Die günstigste Krankenkasse, die bundesweit geöffnet ist, erhebt einen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (15,19 Prozent insgesamt). Der teuerste bundesweit geöffnete Anbieter verlangt 1,7 Prozent.

Einige Krankenkassen sind jedoch nicht bundesweit, sondern nur in bestimmten Bundesländern aktiv. Deshalb ist das günstigste Angebot, das Krankenkassenmitglieder wählen können, nicht überall gleich. Ganz vorn liegen Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, wo jeweils ein regionaler Anbieter mit 0,3 Prozent den niedrigsten Zusatzbeitrag aller Krankenkassen verlangt. Den bundesweit höchsten Beitrag erhebt mit 1,8 Prozent eine Krankenkasse, die für Mitglieder in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geöffnet ist.

783 Euro Unterschied im Jahr

Bei einem Jahreseinkommen von 36.000 Euro brutto ergibt das eine Differenz von 540 Euro im Jahr zwischen teuerstem und günstigstem Anbieter. Bei Einkommen über 52.200 Euro (Höchstgrenze für Krankenkassenbeiträge) erreicht die Spanne 783 Euro. Da Krankenversicherungsbeiträge steuerlich absetzbar sind, wirkt sich die Differenz beim Nettoeinkommen weniger stark aus – je nach Steuerklasse.

Für gesetzlich Krankenversicherte kann sich ein Vergleich der Krankenkasse lohnen, um den günstigsten Anbieter zu finden. Die Leistungen der Krankenkassen sind zu etwa 95 Prozent gleich, weil die Regelleistungen einheitlich im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung festgelegt sind. Dennoch unterscheiden sich die Krankenkassen bei einigen Zusatzleistungen – so den Bonusprogrammen, den Impfungen bei Auslandsreisen oder den Zuschüssen für die professionelle Zahnreinigung und Homöopathie. Außerdem bieten nicht alle Krankenkassen alle Wahltarife an.

Die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse können Versicherte in der Regel mit einer Frist von 2 Monaten zum Monatsende kündigen. Es gelten Ausnahmen, wenn die Verbraucher weniger als 18 Monate Mitglied der Kasse sind oder sie einen Wahltarif gewählt haben. Wenn die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, können auch diese Mitglieder den Anbieter mit einer Frist von 2 Monaten zum Monatsende wechseln. Lediglich beim Krankengeld-Wahltarif gilt generell die Mindestlaufzeit.

© 2017 – Vergleichen. Vertrauen. Verivox. Das unabhängige Verbraucherportal vergleicht kostenlos Tarife und Produkte in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge und Immobilien. Verivox verwendet größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber keine Gewähr für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.