Mobiles Internet, mobiles Telefonieren – wie der Name schon sagt, ist die Nutzung von Handy und Surfstick nicht an einen speziellen Ort gebunden. Trotzdem sollten Sie im Umzugsfall an einiges denken.
Damit Rechnungen auch weiterhin in Ihrem Briefkasten landen, sollten Sie Ihre neue Adresse unverzüglich mitteilen. Muss der Anbieter sie erst umständlich ermitteln, kann das schnell teuer werden.
Homezone anpassen
Viele Handybesitzer nutzen im Rahmen ihres Mobilfunkvertrags eine sogenannte Homezone. Damit können sie innerhalb der eigenen Wohnung (plus Toleranzradius) zu Festnetztarifen telefonieren und auch angerufen werden. Bei Umzug sollte die Homezone möglichst schnell angepasst werden, damit man auch weiterhin von den Vorteilen profitieren kann. Einige Anbieter erlauben es auch, die Homezone frei zu platzieren – beispielsweise auf der Arbeitsstelle oder in der Innenstadt.
Wer aus der Großstadt aufs Land zieht, muss damit rechnen, dass die Internetverbindung per Surfstick plötzlich lahmt oder der Gesprächspartner am Handy nur noch bruchstückhaft zu verstehen ist. Die Lösung liegt auf der Hand: kündigen und zu einem Anbieter mit besserem Netz wechseln. Doch so einfach geht das häufig nicht. Ein Umzug oder eine unzureichende Netzabdeckung allein stellen keinen hinreichenden Grund zur Kündigung dar. Vertragskunden sind hier auf die Kulanz der Anbieter angewiesen.
Achtung: Gerade bei Mobilfunk-Discountern wie beispielsweise blau.de, discoTel oder Fonic ist oft nicht sofort ersichtlich, mit welchem Netzpartner der Handyanbieter zusammenarbeitet. Es ist daher ratsam, sich vor einem Wechsel darüber zu informieren. Sonst landen Sie womöglich wieder beim alten Netzbetreiber und die Probleme beginnen aufs Neue. Welcher Anbieter welches Netz nutzt, erfahren Sie in unserem Handy-Preisvergleich.
Handyanbieter wechseln
Ein Wechsel des Handyanbieters kann sich lohnen, denn die Telekommunikationsanbieter buhlen mit attraktiven Paketen und kostenlosen Zugaben um die Gunst der Kunden.
Schreiben Sie viele SMS? Nutzen Sie häufig das Internet? Oder telefonieren Sie überwiegend ins Festnetz? Mit unserem Handy-Preisvergleich finden Sie den passenden Tarif entsprechend Ihrem individuellen Telefonverhalten. Passen Sie dazu einfach die Voreinstellungen an. In den Voreinstellungen können Sie zusätzlich festlegen, ob nur Vertragstarife oder auch Handytarife ohne Vertrag (Prepaid) im Vergleich berücksichtigt werden sollen.
Wer seine Rufnummer auch nach dem Anbieterwechsel behalten möchte, sollte das frühzeitig bekannt geben. Der alte Anbieter ist verpflichtet, die Nummer freizugeben. Allerdings fällt dafür in der Regel eine Gebühr an. Wichtig: Prepaid-Kunden sollten aus diesem Grund noch genug Guthaben auf der Karte belassen, um davon gegebenenfalls die Mitnahmegebühr zu bezahlen.
Egal ob Prepaid oder nicht: Damit die Rufnummernportierung reibungslos funktioniert, müssen alle Daten beim alten und neuen Anbieter identisch sein. Vergessen Sie deshalb nicht, den alten Mobilfunkanbieter über Ihren Umzug zu informieren, also die neue Adresse mitzuteilen.