Studienkredit mit Sofortauszahlung: Ratenkredite vergleichen

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Nicht jeder Student kann das Studium aus eigener Tasche – zum Beispiel mit Nebenjobs – finanzieren. Auch die Eltern können nicht immer helfen. Der Staat gewährt zwar eine Unterstützung durch das BAföG, doch diese Förderung tritt nur ein, wenn bestimmte Verdienstgrenzen (auch der Eltern) nicht überschritten werden. Besonders dann, wenn die Universität Studiengebühren verlangt oder wenn Langzeitstudiengebühren fällig werden, kommt ein Studienkredit in Frage.

Übersichtliches Angebot an Studienkrediten

Die Zahl der angebotenen Studienkredite ist noch recht übersichtlich. So ist es verhältnismäßig einfach, ein passendes Angebot zu finden.

Marktführer ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie bietet seit 2006 einen Studienkredit für Studenten an (Produktnummer 174). Dabei verzichtet sie auf Sicherheiten und eine Bonitätsprüfung. Die Antragstellung ist bis zum 31. Lebensjahr möglich. Die monatliche Auszahlung kann etwa zwischen 100 und 650 Euro betragen.

Auch andere Banken bieten Studierenden günstige Kredite an. Außer bei der DKB und bei einigen Sparkassen finden sich Angebote bei Darlehenskassen der verschiedenen Studentenwerke.

Wie ist der zeitliche Ablauf bei einem Studienkredit?

Ein Studienkredit besteht immer aus drei Phasen:

  1. Auszahlungszeit: Die Bank zahlt den Kredit über den festgelegten Zeitraum aus (in Monatsraten). Die Höhe kann vereinbart werden.
  2. Ruhephase: Während der Karenzzeit muss der Student keine Rückzahlungen leisten. Die Ruhephase beträgt in der Regel etwa zwei Jahre.
  3. Rückzahlungsphase: Nach der Karenzzeit beginnt die Zeit der Rückzahlung. Ist der Zinssatz festgelegt, lassen sich die Rückzahlungen besonders gut im Voraus planen.

Worauf sollte bei einem Studienkredit besonders geachtet werden?

Bei der Wahl des Studienkredits sollten verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:

  • Höchstalter: Einige Anbieter setzen ein bestimmtes Höchstalter fest. So akzeptiert die DKB nur Antragsteller bis 30 Jahre.
  • Höchstsumme: Grenzen bestehen bei manchen Anbietern bei der Kredithöhe. Sowohl der Gesamtbetrag als auch der monatliche Zahlbetrag können begrenzt sein. Bei der KfW etwa wird höchstens eine Summe von 650 Euro pro Monat ausgezahlt.
  • Zinsen: Die Zinssätze unterscheiden sich sowohl in der Auszahl- als auch in der Rückzahlphase. Wichtig ist in jedem Fall der effektive Zinssatz.
  • Einmalzahlungen: Manche Anbieter ermöglichen auch zusätzliche Einmalzahlungen, zum Beispiel für besondere Anschaffungen (Notebook usw.).
  • Auslandsstudium: Studienkredite werden oft nur für kürzere Auslandsaufenthalte vermittelt, zum Beispiel Praktika oder einzelne Semester.

Weitere Möglichkeiten, das Studium zu finanzieren

Für Studierende in einer fortgeschrittenen Phase der Ausbildung kommt der sogenannte Bildungskredit in Frage. Meist ist dieser günstiger als der Studienkredit.

Studierende, die eine Sofortauszahlung benötigen, können auch einen Ratenkredit beantragen. Günstige Studentenkredite ermitteln Sie mit dem Verivox-Vergleich.

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