WLAN-Hotspots: unterwegs ins Internet

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Bild: Mann lehnt sich an einen Baum und hat einen Laptop auf dem Schoß

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WLAN-Hotspots ermöglichen den drahtlosen, mobilen Zugang zum Internet. Nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM gibt es bereits über 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots in Deutschland (Stand: Oktober 2010) - Tendenz steigend. Die Hotspots befinden sich meistens in Hotels, Cafés, Flughäfen, Bahnhöfen und öffentlichen Einrichtungen. Wer sich in der Nähe eines solchen Hotspots befindet, kann mit seinem Laptop oder Mobiltelefon unabhängig vom eigenen Anbieter über den WLAN-Hotspot auf das Internet zugreifen.

Gesicherte und ungesicherte Netzwerke

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gesicherten Netzwerken, auf die man ohne entsprechende Zugangsdaten keinen Zugriff hat, und ungesicherten Netzwerken, die für alle frei zugänglich sind. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Ein gesichertes Netzwerk erfordert eine Authentifizierung mittels spezieller Zugangsdaten. Bei kostenpflichtigen Diensten ist eine Registrierung erforderlich, die ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Bei kostenfreiem WLAN, beispielsweise in Cafés oder Hotels, erhält man die Zugangsdaten meist auf Nachfrage. Hier genügt die Auswahl des entsprechenden Netzwerkes und die Eingabe der Zugangsdaten.

Bei einem ungesicherten, unverschlüsselten Netzwerk erspart man sich dagegen die Zeit für Registrierung und Einrichtung und kann sofort lossurfen. Dafür ist man hier unerwünschten Spähangriffen leichter ausgeliefert. Der Vorteil, bequem ins Internet zu gelangen, beinhaltet also auch den Nachteil, dass die Sicherheit vor unerwünschten Angriffen darunter leidet.

Tipps für die Nutzung unverschlüsselter Hotspots

Gerade bei ungesicherten Netzwerken sollte man vor der Einwahl ins Internet Vorkehrungen treffen. Dazu gehört unter anderem die Aktualisierung des Betriebssystems und der weiteren installierten Software. So kann man sicherstellen, dass alle bekannten Sicherheitslücken der installierten Software geschlossen sind. Zusätzlich sollten eine Firewall und ein aktueller Virenscanner installiert sein. So lässt sich das Risiko unerwünschter Zugriffe zumindest minimieren.

Die Dateifreigabe sollte vor der Nutzung des Hotspots unbedingt deaktiviert werden, damit andere nicht auf die gespeicherten Daten auf der Festplatte zugreifen können. Zur Deaktivierung unter Windows einfach das Verzeichnis „C:\Dokumente und Einstellungen\Eigene Dateien“ mit der rechten Maustaste anklicken und die Einstellung unter dem Menüpunkt „Freigabe und Sicherheit“ ändern.

Unabhängig von allen Sicherheitsvorkehrungen sollte man in fremden Netzwerken auf die Nutzung von sensiblen Daten wie beispielsweise Kreditkarteninformationen, Passwörtern oder diskreten Informationen verzichten oder diese zumindest so gering wie möglich halten. Auch Transaktionen per Online-Banking sollte man lieber zu einem späteren Zeitpunkt aus dem gesicherten heimischen Netzwerk erledigen.




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