Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

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Bild: Gasflamme


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Auf dem liberalisierten Gasmarkt gibt es viele unterschiedliche Gaspreise und Tarifsysteme. Am weitesten verbreitet ist die Aufteilung in Arbeitspreis und Grundgebühr. Die Grundgebühr fällt dabei unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch an und soll die festen Kosten für das Gasnetz und die Gaszähler mit abdecken. Der Arbeitspreis benennt bestimmte Kosten pro genutzter Kilowattstunde und ist damit an den tatsächlichen Verbrauch gekoppelt.

Aufgepasst: Der Gaszähler zeigt nicht die Kilowattstunden, sondern die verbrauchten Kubikmeter an. Die verbrauchten Kilowattstunden werden ermittelt, indem die Anzahl der Kubikmeter mit dem Brennwert des Gases multipliziert wird.

Die jährlichen Kosten für Erdgas errechnen sich bei diesem klassischen Tarifsystem aus der Multiplikation des Arbeitspreises mit den verbrauchten Kilowattstunden plus der in dem Jahr bezahlten Grundgebühr. Da die Gasanbieter ihre Tarife weitgehend selbst bestimmen können, gibt es auch Abweichungen von der üblichen Einteilung in Arbeitspreis und Grundgebühr. So gibt es Tarife, in der auch die Leistung des Heizkessels eine Rolle spielt. In der Regel lassen große Anschlusskapazitäten dann die Grundgebühr steigen.

Wie auch immer ein Tarifsystem letztendlich aussieht, entscheidend sind die jährlichen Gesamtkosten. Diese können mit Hilfe des Gas-Preisvergleichs schnell und einfach ermittelt werden.


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