Unterwegs mit Handy oder Laptop im Internet surfen
Ein rascher Preisvergleich beim Einkauf, ein Tipp für ein gutes Restaurant um die Ecke: Die Internetnutzung unterwegs mit Handy oder Laptop ist für viele Verbraucher mittlerweile Alltag. Laut einer Untersuchung der "Stiftung Warentest" ermöglichen beim mobilen Surfen mit dem Laptop vor allem sogenannte Surfsticks stabile Internetverbindungen. Für kurze Internetrecherchen unterwegs genügt Verbrauchern in aller Regel aber schon ihr Handy.
Mit dem Handy ins Internet
Auf Mobiltelefonen sind in aller Regel Internetbrowser installiert, die Internetseiten anzeigen können, sowie Programme zum Schreiben von E-Mails oder andere Anwendungen - sogenannte Apps (kurz für Applikationen). Das gilt insbesondere für die Multimedia-Handys, die sogenannten Smartphones. Startet der Handybesitzer die Software, öffnet er meist schon eine Verbindung zum Internet. Bei Vertragshandys treffen die Anbieter in aller Regel die dazu notwendigen Voreinstellungen. Bei Prepaidhandys mit Guthabenkonten erhält man die notwendigen Informationen bei den Telefonfirmen.
Kann Internet per Handy wie auf PC genutzt werden?
Das hängt vom Telefon und der Geschwindigkeit der Handynetze ab. Ältere Mobiltelefone können meist nur speziell programmierte, sehr einfache Internetseiten anzeigen - sogenannte WAP-Seiten. Grund dafür ist, dass die Geräte nur sehr kleine Datenpakete empfangen und diese nur langsam verarbeiten können. Technisch neuere Handys unterstützen dagegen die deutlich schnelleren Mobilfunk-Standards UMTS oder HSDPA. Deren Übertragungsraten sind so hoch, dass man sich auf dem Handy ganz normale Internetseiten ansehen kann.
Mit Laptop unterwegs ins Internet
Dazu muss das Notebook allerdings erst empfangsbereit gemacht werden. Dies geht auf drei Wegen: Weit verbreitet sind sogenannte Surfsticks. Dabei handelt es sich um Steckkarten, die wie etwa Drucker oder Digitalkameras an den USB-Anschluss des Computer angeschlossen werden können. In diesen Sticks stecken - wie auch bei Handys - die kleinen SIM-Karten der Mobilfunk-Anbieter. Über spezielle Software wird mit diesen Sticks eine Internetverbindung hergestellt. In vielen Computern sind heute auch schon Module für mobile Internetnutzung eingebaut, in die nur noch die SIM-Karten eingesetzt werden müssen. Alternativ kann auch das Handy mit Kabel oder Funkverbindung an das Notebook angeschlossen werden und als Modem verwendet werden.
Kosten
Bei allen großen Mobilfunk-Firmen gibt es Datentarife. Auch die Discounter bieten Zugang zum weltweiten Datennetz. Die Tarifmodelle und Kosten für mobiles Internet sind sehr unterschiedlich. Neben Monatspauschalen für bestimmte Datenmengen oder der nutzungsabhängigen Abrechnung von kleineren Datenpaketen ist auch die minutengenaue Abrechnung ein gängiges Modell. Daneben bieten einige Mobilfunk-Konzerne auch Tagespauschalen an.
Internetnutzung in ganz Deutschland möglich?
Im Prinzip ja - zumindest dort, wo es auch Handy-Empfang gibt. Schnelle mobile Internetverbindungen mit UMTS gibt es meist aber nur in größeren Städten oder Ortschaften. Andernorts sind die Übertragungsraten langsamer - dann macht das Surfen im Internet teils kaum noch Spaß.

