Mit Blockheizkraftwerken eigenen Strom erzeugen
- 1 | Im Keller seinen eigenen Strom erzeugen
- 2 | Sind Blockheizkraftwerke rentabel?
- 3 | Der Experte rät: Verbrauchsgemeinschaften bilden
- Privates Blockheizkraftwerk als Unternehmen
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- Hintergrund: Kraft-Wärme-Koppelung
Bislang erzeugen in Deutschland große Kraftwerke Strom und Wärme, um sie dann an die Haushalte weiterzuleiten. Mit einer dezentralen Energieversorgung durch die Kommunen würden Strom und Wärme langfristig günstiger, sagen Experten. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW): Sie verlagern die Herstellung der Energie in den privaten Keller oder in den eigenen Betrieb. Kosten für den Energietransport fallen somit weg.
"Die BHKW-Technik ist relativ einfach aufgebaut", sagt Sarah Ullrich vom Bundesverband Kraftwärmekopplung in Berlin. "Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, dadurch entsteht Strom. Wärme entsteht automatisch als Nebenprodukt des Verbrennungsprozesses und durch dessen Abgase." Beides wird verwendet, um das Haus zu heizen und Wasser zu erwärmen. Diese Kombination heißt Kraft-Wärmekopplung (KWK). Sie erhöht den sogenannten Wirkungsgrad einer Anlage erheblich und macht sie dadurch sehr effizient.

