IPTV: Welche Möglichkeiten bieten sich? Wo liegen die Nachteile?
- 1 | IPTV: Eine Alternative zum herkömmlichen Fernsehen?
- 2 | Schattenseiten des IPTV
In den letzten Jahren wurde IPTV, das Fernsehen per Internet, als große Zukunftstechonologie gepriesen. Der große Durchbruch lässt jedoch noch auf sich warten. Nun rüsten die IPTV-Anbieter auf und werben mit einer Vielzahl von neuen Funktionen.
IPTV
Internet-Protocol-Television bezeichnet die Übertragung von digitalem Film und Fernsehen via Internet. Da hierfür größere Bandbreiten erforderlich sind, gibt es IPTV meist nur in Kombination mit einem leistungsstarken DSL-Internetanschluss (mindestens 6 Mbit/s) bei demselben Anbieter ab einem Aufpreis von 10 Euro monatlich.
Als Empfangsgeräte dienen der PC, auf dem meist eine spezielle Software installiert werden muss, oder eine Set-Top-Box, die zwischen Router (Internetzugang) und TV-Gerät angeschlossen wird. Selbst viele der neueren Spielekonsolen und UMTS-Mobiltelefone mit großem Display sind IPTV-tauglich.
Neue Funktionen und Möglichkeiten machen das IPTV immer attraktiver. Digitale Programmzeitschriften mit Hintergrundinfos zu Filmen und Schauspielern sind immer aktuell und kostenlos. Untertitel und Teletext sind ebenso möglich wie die Zuschaltung von Mehrkanalton und Fremdsprachenkanälen (sollten diese angeboten werden). Zusätzlich zu dem normalen Programm können Videos kostenpflichtig angefordert werden (Video-on-Demand) oder zeitversetzt in bestimmten Zeitintervallen neu begonnen werden (Near-Video-on-Demand). Timeshift-TV ermöglicht das Aufnehmen eines Filmes (meist auf die eigene Festplatte) und das Abspielen zu einem beliebigen Zeitpunkt.

