Heizkosten sparen mit programmierbaren Thermostaten

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Bild: Heizkörper mit Geldscheinen


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Bis zu drei Viertel des privaten Energieverbrauchs entfällt auf den Betrieb der Heizung. Wer die Heizkörper seiner Wohnung mit programmierbaren Thermostatventilen ausstattet, kann die Heizkosten jedoch bis zu zehn Prozent senken. Der Energiesparclub beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema:

Was bringen programmierbare Thermostate?

Die Vorteile programmierbarer Thermostate liegen auf der Hand: Sie sind nicht teuer, sparen Energie, bieten einen erheblichen Komfortgewinn, sind leicht montierbar und können von Mietern beim Umzug mitgenommen werden. Nicht geeignet sind programmierbare Thermostate bei Fußboden- oder Wandflächenheizungen sowie Gasetagenheizungen mit elektronischer Regeleinheit. Ist die Gastherme nur manuell zu regeln, können programmierbare Thermostate beim Sparen helfen.

Wie funktionieren programmierbare Thermostate?

Mit den Sparhelfern können Verbraucher genau eintakten, wann welche Heizkörper hoch oder runter regeln. So laufen sie nicht einfach weiter, wenn der Nutzer schläft oder im Büro ist. Außerdem bieten die elektronischen Helfer zusätzlichen Komfort: Das lästige Herunterdrehen der Heizkörper beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung entfällt. Wer morgens gern in ein warmes Bad kommt, kann die Thermostate entsprechend programmieren.

Woran merke ich, dass mein herkömmlicher Thermostat defekt ist?

Defekte Ventile oder Thermostatköpfe sind für den Laien nur schwer zu erkennen. Deutliche Anzeichen gibt es dennoch: Wenn sich die Thermostatköpfe nur noch mühsam drehen lassen oder die Heizkörper immer gleich warm bleiben, wird es Zeit, sich neue Thermostatköpfe zuzulegen. Mieter können das übrigens auch von ihrem Vermieter einfordern: Sie haben ein Recht auf funktionierende Thermostate.

Wie lassen sich programmierbare Thermostate bedienen?

Lange Bedienungsanleitungen gehören zwar weiterhin zum Lieferumfang, in Sachen Benutzerfreundlichkeit hat sich aber in den vergangenen Jahren einiges getan. Einige Modelle haben inzwischen eine recht intuitive Benutzerführung. Tipp: Versuchen Sie, die Geräte beim Händler auszuprobieren. Falls es keine Alternative zur Bestellung im Internet gibt: Kaufen Sie zunächst nur einen Regler und prüfen Sie, wie Sie mit diesem zurechtkommen.

Was kostet die Umrüstung?

Die Auswahl an programmierbaren Thermostatköpfen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Die günstigsten programmierbaren Thermostate gibt es schon ab 15 bis 20 Euro, Funkthermostate ab etwa 30 Euro. Achten Sie aber nicht nur auf den Preis: Vor allem die einfache und übersichtliche Handhabung sind in der täglichen Praxis wichtig - nur wenn Sie Ihr Gerät richtig programmieren, können Sie auch den Komfort und das Sparpotenzial voll nutzen.



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