Handys und Tarife für Senioren

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Bei der Auswahl des Tarifes und des Handys sollten Senioren auf ihre eigenen Bedürfnisse hören. Welcher Tarif und welches Gerät besonders für die Generation 60+ geeignet ist, lesen Sie hier.

Mit Prepaid-Tarifen Kosten im Blick behalten

Da Senioren meist wenig telefonieren, sind besonders Prepaid-Tarife (Tarif mit einer Guthabenkarte) von Handy-Discountern empfehlenswert. Handy-Discounter zeichnen sich durch besonders günstige Preise aus, welche ermöglicht werden, indem keine subventionierten Handys angeboten werden. Ein subventioniertes Handy ist für Senioren weniger empfehlenswert, da Senioren eher ein altersgerechtes Handy nach eigenen Ansprüchen auswählen sollten. Ein weiterer Vorteil der Prepaid-Tarife ist, dass Sie Ihre Kosten immer im Blick haben, da Sie selbst bestimmen können, wie viel Guthaben Sie auf die Karte laden. Sie zahlen somit keine monatliche Grundgebühr, sondern nur das, was Sie auch wirklich vertelefoniert haben.

Das passende Gerät auswählen

Die Stiftung Warentest hat im April Senioren-Handys getestet und empfiehlt das Model Doro 410gsm (150 Euro). Es ist sowohl für Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Sehen und Hören haben geeignet, als auch für Personen mit Motorikschwäche. Die restlichen getesteten Modelle bekamen nur die Note befriedigend oder ausreichend.

Allerdings ist hier einzuwenden, dass es das Handy für Senioren nicht gibt. Denn die Generation 60+ ist sehr heterogen: Manche sind gegenüber technischen Neuerungen aufgeschlossen, andere fühlen sich eher überfordert. Deshalb sollte man bei der Auswahl des Handys auf seine persönlichen Bedürfnisse achten. Generell ist es wichtig, dass das Handy gut in der Hand liegt und leicht zu bedienen ist. Am Besten probieren Sie verschiedene Handys selbst aus, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Besonders sollte man auch auf die Größe der Tasten und des Displays achten.

Senioren-Handys sind kein Nischenprodukt

Für Menschen, die beispielsweise ein Hörgerät tragen, gibt es spezielle Modelle, die Rückkoppelungen und ein unangenehmes Piepsen im Ohr vermeiden. Für schwerkranke Menschen kann es hingegen sinnvoll sein, sich für ein Handy mit GPS-Funktion zu entscheiden, da dieses nach Absetzen eines Notrufs per Satellit geortet werden kann. Eine andere Möglichkeit sind Handys, die mit einem "Hilfe-Knopf" ausgestattet sind, welcher selbst dann noch einen Notruf absendet, wenn kein Guthaben mehr vorhanden ist.

Da Senioren-Handys längst kein Nischenprodukt mehr sind, muss man auf ein schickes zeitgemäßes Design nicht mehr verzichten.




 
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