Google Street View: Das eigene Haus unkenntlich machen lassen

AFP
Bild: Fernglas


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Wer nicht will, dass sein Wohnhaus bei Google Street View abgebildet wird, kann dagegen vorgehen. Der Internet- Konzern hat sich verpflichtet, Wohnimmobilien auf Antrag eines Eigentümers oder Mieters unkenntlich zu machen. Dafür werden die Ansichten in Deutschland unscharf dargestellt - mit einem digitalen Pinsel "verwischt", bis sie nicht mehr einwandfrei zu erkennen sind.

Eine andere Möglichkeiten wäre gewesen, die Panorama-Fotos an manchen Stellen einfach nur mit "schwarzen Löchern" zu versehen. Google griff aber mit Rücksicht auf die Darstellung etwa in Navigationsanwendungen auf dem Handy lieber zum Weichzeichner. Auch werden zum Beispiel Geschäfte, die im Erdgeschoss eines betroffenen Hauses liegen, ausgespart.

Google muss für jedes Gebäude gleich mehrere Bilder bearbeiten, damit es aus allen Blickwinkeln nicht zu erkennen ist - denn die Straßenfotos gehen fließend ineinander über. "Das dauert im Normalfall drei bis fünf Minuten, in schwierigen Fällen auch länger", hatte die Leiterin von Googles Hamburger Einspruchsabteilung, Sophie Motylski, der Tageszeitung "Die Welt" erzählt, die im Oktober exklusiv Einblick in den Bearbeitungsprozess erhalten hat.

Auch nach dem Start von Street View für 20 große Städte kann man einen solchen Antrag stellen. Dafür gibt es in der linken unteren Ecke des Straßenfotos den Link "Ein Problem melden".


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