Energie sparen mit innovativen Baustoffen
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- 2 | Neuartige Methoden für Wärmeschutz und Heizkostensenkung
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Bauherren können in Zukunft auf neue Baustoffe setzen, die den Heizenergieverbrauch eines Hauses erheblich senken.
Zum Energiesparen braucht ein gut isoliertes Haus künftig nicht mehr extra dicke und kompliziert aufgebaute Wände. Denn einige Baustoff-Hersteller bieten mittlerweile Bausteine an, mit denen gut wärmeisolierte Mauern einschalig ohne zusätzliche Dämmschichten errichtet werden können. Einschalige, so genannte monolithische Wände lassen sich kostengünstig herstellen. Durch die dünnere Konstruktion der Wände bleibt zudem mehr Wohnfläche.
Großes Augenmerk legten die Mauerwerkshersteller zudem auf Baustoffe, die möglichst wenig Energie von innen nach außen leiten. Fachleute sprechen hier von der Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes, die mit Lambda bezeichnet und in Watt pro Meter mal Kelvin (W/mK) gemessen wird. Je kleiner der Lambda-Wert eines Baustoffes ist, desto weniger leitet der Baustoff die Wärme nach außen. Vereinfacht gesagt: Er ist besser gedämmt, das Ziel Energiesparen wurde erreicht.
Passivhäuser mit einschaligem Mauerwerk in vertretbaren Wanddicken lassen sich auch mit dem Ytong Planstein P2 bauen. "Der Vorteil dieser Weiterentwicklung ist, dass mit der Verbesserung der Wärmedämmfähigkeit nicht gleichzeitig eine Verringerung der Druckfestigkeit verbunden ist", berichtet Hans-Peter Ahle vom Hersteller Xella in Duisburg. Dies sei ein Problem bei manchen Baustoffen, die beim Energiesparen helfen sollen. Der Porenbetonstein hat ebenfalls eine Wärmeleitfähigkeit von Lambda 0,08 W/mK.

