Die Alternative zu Call-by-Call: Callthrough
Auch wenn alternative Anbieter im Vergleich zur Deutschen Telekom häufig günstigere Tarife für Festnetz, Internet und Handy im Angebot haben, hat der Weggang von der Telekom auch einen Haken: Wer kein Kunde der Deutschen Telekom ist, kann Call-by-Call nicht benutzen. Jedoch gibt es einen Ausweg, das so genannte Callthrough.
Was ist Callthrough und wie funktioniert es?
Beim Callthrough-Verfahren wählt man zuerst eine Einwahlnummer des Anbieters. Dann bekommt man eine freie Leitung gestellt und kann die gewünschte Rufnummer eingeben, worauf man sogleich verbunden wird. Achtung: Die Verbindung wird auch dann mit dem angegebenen Minutenpreis berechnet, wenn beim Angerufenen besetzt ist. Denn man hat den Anruf sozusagen vom Callthrough-Anbieter weiterleiten lassen, und dafür fallen Kosten an.
Für wen lohnt sich Callthrough?
"Für Kunden von alternativen Anbietern lohnt sich Callthrough besonders für Gespräche ins Ausland oder ins Mobilfunknetz“, sagt Christof Zinkgräf, Telekommunikationsexperte bei Verivox. Gedacht ist Callthrough vor allem für Kunden alternativer Festnetzanschluss-anbieter, doch prinzipiell steht dieser Dienst auch den Kunden der Telekom offen. Allerdings sind Callthrough-Nummern oft ein wenig teurer als Call-by-Call, deshalb lohnt es sich für Telekom-Kunden in der Regel nicht.
Wie bezahlt man bei Callthrough?
Die Gespräche können sowohl im Voraus (prepaid) als auch im Nachhinein (postpaid) bezahlt werden. Möchte ein Kunde im Voraus bezahlen, erwirbt er eine sogenannte Calling Card, auf der die Einwahlnummer und die PIN aufgedruckt sind. Alternativ kann ein Kunde auch einen Vertrag abschließen. Er bekommt dann ebenfalls diese Zugangsdaten, abgerechnet wird monatlich.

