Der deutsche Energiemarkt
In Deutschland bieten zwar rund 1000 Versorger Energie an - die Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall erzeugen zusammen jedoch über 80 Prozent des deutschen Stroms und bestimmen so den geografisch aufgeteilten Markt.
E.ON, das größte deutsche Energieunternehmen mit rund 85.000 Beschäftigten, steigerte seinen Umsatz im Jahr 2010 gegenüber 2009 um 16 Prozent auf 92,8 Milliarden Euro. Der Gewinn brach hingegen um 30 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ein.
RWE als Nummer Zwei im Stromgeschäft verzeichnete 2010 einen Umsatz von 53,3 Milliarden Euro und damit 11,7 Prozent mehr als im Jahr 2009 (47,7 Milliarden). Auch das betriebliche Ergebnis stieg um 8,3 Prozent auf knapp 7,7 Milliarden Euro. Die Zahl der RWE-Mitarbeiter liegt bei rund 70.800.
EnBW erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro, was eine Steigerung um 12,5 Prozent gegenüber 2009 darstellt. Das Unternehmen beschäftigte rund 20.450 Mitarbeiter. Beim Konzernüberschuss steigerte sich EnBW 2010 um über 50 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro.
Vattenfall Europe (20.600 Beschäftigte) musste 2010 einen Umsatzeinbruch hinnehmen. Der Umsatz betrug rund 13 Milliarden Euro, im Jahr 2009 waren es noch 14,5 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis sank 2010 ebenfalls drastisch von 1,5 Milliarden Euro auf 899 Millionen Euro.
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