Blackberry, iPhone & Co. - Der Durchbruch der Smartphones

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Bild: Tastatur eines Klapphandys

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Nicht zuletzt dank des Kulthandys iPhone haben Smartphones den Durchbruch geschafft. Die praktischen Alleskönner erfreuen sich auch auf Grund der sogenannten Apps, welche es ermöglichen, individuell neue Funktionen nachzurüsten, großer Beliebtheit.

Was macht ein Smartphone aus?

Smartphones sind größer als normale Handys und haben weit mehr Funktionen. Sie verfügen über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Die Tastatur wird über diesen Bildschirm bedient, manchmal haben sie zudem eine mechanische Tastatur. Im Mittelpunkt steht bei Smartphones nicht mehr das Telefonieren, sondern das mobile Internet. Die Nutzer können mit den Geräten aber nicht nur E-Mails verschicken und im Internet surfen. Die Apps genannten Miniprogramme erlauben zudem etwa die besonders einfache Bedienung sozialer Netzwerke oder das gezielte Abrufen bestimmter Informationen.

Warum ist das iPhone von Apple so begehrt?

Apple hat es geschafft, mit seinem Multimediahandy den Smartphone-Markt zu revolutionieren: Kein anderes Telefon der Klasse funktionierte beim iPhone-Start so gut und konnte so viel wie das Apple-Handy. Das Telefon hat zudem ein edles Design, bei dem einige Konkurrenten nicht mithalten können. Kritisiert wird Apple aber für die Geschlossenheit des Systems iPhone: Was der Computerbauer nicht aufs iPhone lassen möchte, kann er ausschließen - und so funktionieren etwa viele Internetseiten nicht, die auf der Flash-Technik aufbauen. Auch andere Internetbrowser etwa lässt Apple nicht zu.

Was sind die Alternativen?

Inzwischen ist eine ganze Reihe von Smartphones zu haben, die Apple im Funktionsumfang nicht nachstehen - teilweise sogar besser sind. Größter Konkurrent von Apple ist der Internetriese Google: Der verkauft selbst zwar nur ein einziges Telefonmodell, das von Google entwickelte und kostenlose Handy-Betriebssystem Android setzen inzwischen aber viele Handybauer wie HTC, Motorola und SonyEricsson ein. Android kann von allen Herstellern an ihre Telefone angepasst werden, zudem ist es offen - also fast beliebig erweiterbar. Auch wenn für Android weniger Apps als fürs iPhone verfügbar sind, bieten die Mini-Programme oft Dienste, die Apple aussperrt.

Wie viel kostet ein Smartphone?

Das iPhone ist teuer: In Deutschland ist es zwar ab einem Euro zu haben - dann ist aber ein Vertrag fällig, der über zwei Jahre Laufzeit mit fast 3000 Euro zu Buche schlägt. Andere Smartphones gibt es zu ähnlichen Preisen, die Verträge sind aber oft günstiger als die iPhone-Angebote von der Deutschen Telekom, die das Apple-Handy exklusiv vermarktet. Zudem sind die Konkurrenten auch ohne Vertrag zu haben - die Nutzer können somit auch die oft lohnenden Prepaid-Angebote wählen. So kommen selbst Vielsurfer und Vieltelefonierer mit einem anderen Smartphone und einem anderen Mobilfunkunternehmen deutlich günstiger weg als beim iPhone.

Geht es auch günstiger?

Ja. Einfache Smartphones für rund 100 Euro sind längst zu haben, teils sogar bei Discountern. Auch diese Smartphones verfügen über einen großen Touchscreen, haben aber deutlich weniger Funktionen. Meist sind sie etwa nicht mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der ein Smartphone zum Navigationssystem macht. Auch können bei den günstigen Geräten - wenn überhaupt - oft nur wenige Apps installiert werden. Diese Smartphones reichen allerdings vollkommen für alle, die vor allem E-Mails schreiben, im Internet surfen und Dienste wie Facebook und Twitter von unterwegs nutzen wollen.




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