Zwei neue meldepflichtige Ereignisse im AKW Brunsbüttel

AFP, Verivox
Bild: Stromleitungen


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Hamburg (AFP) - Knapp eine Woche, nachdem eine Expertenkommission des Betreibers Vattenfall das abgeschaltete Atomkraftwerk Brunsbüttel als sicher eingestuft hat, sind dort erneut zwei meldepflichtige Ereignisse aufgetreten. Diese seien am Montag der atomaren Aufsichtsbehörde berichtet worden, teilte Vattenfall in Hamburg mit.

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Bei den Auffälligkeiten handle es sich um kleine Risse in zwei Armaturen des Reaktorwasserreinigungssystems. Die Armaturen seien untersucht worden, weil zuvor auch im AKW Krümmel Risse festgestellt worden waren. Außerdem sei im Unabhängigen Notstandssystem eine Kleinleckage an einem Messanschluss festgestellt worden.

Den Angaben von Vattenfall zufolge wurden die Meldungen in der Kategorie "N" für normal eingestuft. Damit sind sie von untergeordneter sicherheitstechnischer Bedeutung. Die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel sind seit Ende Juni abgeschaltet. Vergangene Woche hatte eine Expertenkommission von Vattenfall erklärt, es seien die Voraussetzungen für den sicheren Weiterbetrieb gegeben. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein will diesen aber frühestens 2008 wieder erlauben.



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