Zuschüsse für energieeffizientes Sanieren werden gekürzt
Hamburg - Bald gibt es weniger Fördermittel für Sanierungen von der staatlichen KfW-Förderbank: Zum 31. August wird die Bezuschussung von energetischen Teilsanierungen in der Kredit- und Zuschussvariante eingestellt. Hausbesitzer, die beispielsweise eine Fenstererneuerung, einen Heizungstausch oder eine Dachsanierung durchführen möchten, sollten jetzt zügig einen Antrag stellen, um sich die günstigen Konditionen noch zu sichern. Dies rät die Verbraucherzentrale in Hamburg.
Ab dem 1. September können Teilsanierungen zwar über das KfW-Programm "Wohnraum modernisieren" finanziert werden - allerdings zu ungünstigeren Konditionen. Die Zuschussvariante fällt komplett weg.
Auch die Sonderförderung im Programm "Energieeffizient Sanieren" wird zu großen Teilen eingestellt. Erhalten bleibt lediglich die Förderung der "qualifizierten Baubegleitung" durch einen Sachverständigen. Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung wie Einbau von Hocheffizienzpumpen, Erneuerung der Thermostatventile und Hydraulischer Abgleich sowie der Austausch von Nachtspeicherheizungen werden ebenfalls nicht mehr bezuschusst.
Hausbesitzer, die eine Optimierung der Wärmeverteilung oder den Austausch von Nachtspeicherheizungen planen, sollten die Maßnahmen bis spätestens 31. August durchführen lassen, empfehlen die Verbraucherschützer. Die Zuschussanträge können dann bis 30. November bei der KfW gestellt werden. Wichtig ist, dass die Abrechnung der Arbeiten bis spätestens 31. August erfolgt ist.
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