Zu hohe Strompreise: Hamburger Aluminiumwerke stehen vor der Schliessung
Die Aluminiumwerke verbrauchen jährlich rund zwei Milliarden Kilowattstunden Strom. Sie sind damit der mit Abstand grösste Industriekunde des staatseigenen schwedischen Vattenfall-Konzerns, der die Hamburgischen Electricitätswerke gekauft hat.
Der Vorstandschef der Norddeutschen Affinerie und IVH- Vorsitzender, Werner Marnette, sagte zur Situation bei den HAW: "Es ist bitter, wie es mit dem Industriestandort Hamburg bergab geht. Wenn Vattenfall nur geringe Preiszugeständnisse machen würde, könnten die Beschäftigten der Aluminiumwerke ihre Arbeitsplätze behalten." Der schwedische Staatskonzern sei aber zu keinen Konzessionen bereit.
HAW-Vorstandschef Hans-Christoph Wrigge dementierte, dass die Werksschliessung bereits beschlossen sei. Er kündigte noch für diesen Monat eine Pressekonferenz zur Zukunft des Unternehmens an.
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