Zeitungen: Telekom plant radikalen Konzernumbau

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Düsseldorf/Hamburg - Die Deutsche Telekom plant laut übereinstimmenden Presseberichten einen grundlegenden Konzernumbau. Telekom-Chef René Obermann wolle die beiden wichtigsten Konzernsparten Festnetz und Mobilfunk zusammenlegen, berichteten das "Handelsblatt" und die "Financial Times Deutschland" in ihren Mittwochsausgaben unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die beiden Bereiche machen laut "Handelsblatt" knapp die Hälfte des Jahresumsatzes von zuletzt 62,5 Milliarden Euro aus. Der Aufsichtsrat solle am Donnerstag über den Plan abstimmen. Für Freitag ist die Bilanzpressekonferenz der Telekom angesetzt.


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Die "FTD" berichtete, die beiden Sparten Festnetz und Mobilfunk würden den Plänen zufolge organisatorisch komplett verschmolzen. Der Konzernumbau stehe im Zusammenhang mit dem als sicher geltenden Wechsel des bisherigen Festnetz-Chefs Timotheus Höttges auf den Posten des Finanzvorstands, den Karl-Gerhard Eick zum Monatsende räume. Der Wechsel Eicks zum Essener Handelskonzern Arcandor habe sich als Gelegenheit für den Konzernumbau angeboten, zitierte die "FTD" einen Insider.

Ob die Telekom ihren neuen Deutschlandchef schon am Freitag präsentieren werde, war nach Informationen der in Hamburg erscheinenden Zeitung unklar. Der Aufsichtsrat habe sich bislang noch auf keinen Kandidaten einigen können. Eine interne Besetzung des Postens gelte aber als wahrscheinlich. Als aussichtsreichste Anwärter werden laut "FTD" der T-Com-Manager Christian Illek sowie Philipp Humm von T-Mobile gehandelt. Allerdings käme eine Beförderung Humms demnach zumindest überraschend: Der Manager hatte erst kürzlich die Verantwortung für Datenlecks bei T-Mobile übernommen und daraufhin seine Position als Sprecher der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland an Georg Pölzl abgegeben. Auch Pölzl wurde ein weiterer Aufstieg zugetraut.



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