Zeitung: Verfahren gegen Aufseher des Atommülllagers Asse
dpa
Hannover (dpa) - Im Zusammenhang mit dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel hat die niedersächsische Landesregierung nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" erste Konsequenzen gezogen. Der Landesbergbehörde sei mit sofortiger Wirkung die Aufsicht über das ehemalige Salzbergwerk entzogen worden, berichtet die Zeitung (Donnerstag).
- Anzeige -
Gleichzeitig seien mindestens zwei Disziplinarverfahren eingeleitet worden - das erste gegen den Leiter des zuständigen Bergamtes, das zweite gegen einen Referenten, der unmittelbar mit der Aufsicht über die Atommülldeponie befasst war.
Beiden Asse-Aufsehern werde vorgeworfen, schon lange von den akuten Sicherheitsproblemen gewusst, die vorgesetzten Beamten im Wirtschafts- und Umweltministerium in Hannover aber nicht angemessen auf die Gefahren hingewiesen zu haben, schreibt die Zeitung. Die beiden Beamten sollen Fehler der Betreibergesellschaft erkannt, aber nicht unterbunden haben.
Weitere Nachrichten vom 04.09.2008
- GDF Suez einigt sich mit Publigas über Fluxys-Anteil
- Russland pumpt wieder die übliche Gas-Menge nach Europa
- Gabriel: Betreiberwechsel für Asse ist richtige Entscheidung
- Brüssel sieht sich von Analyse zu Energiepolitik bestätigt
- Vattenfall testet Braunkohlekraftwerk ohne CO2-Ausstoß in Atmosphäre
- Starker Wind behindert Baubeginn für Windpark in der Nordsee
- Bei automatisierten Werbeanrufen an die Bundesnetzagentur schreiben
- Telekom-Mitarbeiter protestieren gegen Callcenter-Schließung
- Wie sich Verbraucher gegen Datenhandel wehren können
- Machtkampf bei Ölkonzern TNK-BP beigelegt
- Modem oder Router nach dem Surfen ausschalten
- Angebliche Killerspiele sorgen für Zwist in der Union
- Maßnahmen gegen langsames DSL
- Ölpreise kaum verändert - Weiter unter 110 Dollar

