Zeitung: Verfahren gegen Aufseher des Atommülllagers Asse

dpa
Bild: Stromleitungen


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Hannover (dpa) - Im Zusammenhang mit dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel hat die niedersächsische Landesregierung nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" erste Konsequenzen gezogen. Der Landesbergbehörde sei mit sofortiger Wirkung die Aufsicht über das ehemalige Salzbergwerk entzogen worden, berichtet die Zeitung (Donnerstag).

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Gleichzeitig seien mindestens zwei Disziplinarverfahren eingeleitet worden - das erste gegen den Leiter des zuständigen Bergamtes, das zweite gegen einen Referenten, der unmittelbar mit der Aufsicht über die Atommülldeponie befasst war.

Beiden Asse-Aufsehern werde vorgeworfen, schon lange von den akuten Sicherheitsproblemen gewusst, die vorgesetzten Beamten im Wirtschafts- und Umweltministerium in Hannover aber nicht angemessen auf die Gefahren hingewiesen zu haben, schreibt die Zeitung. Die beiden Beamten sollen Fehler der Betreibergesellschaft erkannt, aber nicht unterbunden haben.



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