Zeitung: Streit um Gasversorger VNG spitzt sich zu
dpa
Erfurt/Jena/Leipzig (dpa) - Für den Anteil der Stadtwerke Jena am Leipziger Gasversorger Verbundnetz Gas (VNG) soll es nach einem Zeitungsbericht ein neues Angebot geben. Die Beteiligungsgesellschaft von elf ostdeutschen Stadtwerken habe ihr Angebot für den einprozentigen VNG-Anteil der Jenaer Stadtwerke erhöht, berichtet die "Thüringer Allgemeine" (Dienstag). Es solle damit eine gleichwertige Offerte zu der des Oldenburger Versorger EWE vorgelegt werden, habe der Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft, Andreas Reinhardt, erklärt.
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Bei den Geboten geht es laut Zeitungsbericht darum, ob EWE mit dem Jenaer VNG-Anteil ihrem Ziel näher komme, die Mehrheit an der VNG zu übernehmen. Die Sperrminorität der ostdeutschen Stadtwerke wäre durch den Verkauf des Jenaer Anteils gebrochen, weil die kommunalen Anteile unter die entscheidende 25-Prozent-Grenze fielen. Reinhardt sehe als mögliche Konsequenz eines schwindenden kommunalen Einflusses auf VNG schwierige Verhandlungen bei der Gasversorgung und den Preisen.
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