Zeitung: Stadtwerke Cottbus in finanzieller Schieflage

dpa
Bild: Stromleitungen



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Cottbus (dpa) - Die Cottbuser Stadtwerke sind nach Zeitungsangaben in eine finanzielle Schieflage geraten. Das Unternehmen habe das Geschäftsjahr 2004 mit mehr als 17 Millionen Euro Verlust abgeschlossen, berichtet die "Lausitzer Rundschau" (Freitag). Erste Zahlungsforderungen mussten gestundet werden. Die Oberbürgermeisterin Karin Rätzel (parteilos) habe dies der Zeitung bestätigt, ohne Zahlen zu nennen. Wirtschaftsprüfer hätten in dieser Woche festgestellt, dass die Stadtwerke derzeit noch zahlungsfähig sind. Das gelte vorerst bis zum Sommer.

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Verantwortlich für die finanziellen Schwierigkeiten sind der Zeitung zufolge offenbar ungelöste technische Probleme im Heizkraftwerk (HKW), das von den Stadtwerken betrieben wird. Es habe erneut mehrere Ausfälle in der Anlage gegeben, die 1999 als modernstes HKW mit Wirbelschichtverfahren eröffnet worden war. Die Wirtschaftlichkeit lässt sich derzeit nicht darstellen, erklärte Rätzel. Sie wolle jetzt die Landesregierung, den Energiekonzern Vattenfall Europe, Bankenkonsortium, Anlegergemeinschaft sowie die Finanziers des Baus an einen Tisch holen. Letztere sollen auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Nach Rätzels Worten könne niemand an einer Insolvenz der Stadtwerke interessiert sein.


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